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Gott ist keine Spiesserin – feministisch unterwegs in Zürich

Kritisch, selbst­kritisch, solida­risch, poetisch, lust­voll, viel­fältig, suchend und krea­tiv – an elf Abenden an elf ver­schie­denen Orten Zürichs. Das ist das Kon­zept der femi­nis­tischen Themen­reihe «Gott ist keine Spies­serin». Hier finden Sie Infor­mationen und An­lässe rund um die Themen­reihe.

MUSIK VON FRAUEN: DAMALS UND HEUTE


Kompo­nistinnen stehen ihren berühmteren männ­lichen Ver­wandten in nichts nach: Das Kon­zert im Saal des Kirch­gemeinde­hauses Alt­stetten feiert das Werk dreier Kompo­nis­tinnen aus dem 19. Jahr­hundert. Auf­ge­führt werden die Werke von be­gabten Musi­kerinnen der Gegen­wart.

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Organistin Daniela Timokhine hat tief gegraben, um Werke von Komponistinnen zu finden. © Stefan Peter



«Der inter­natio­nale Tag der Frau am 8. März ist ja kein klas­sischer kirch­licher Feier­tag», sagt Pfarrerin Muriel Koch. «Umso mehr freut es mich, dass wir an­läss­lich des Aktions­tags eine Ver­an­staltung im Programm haben.» Die femi­nis­tische Themen­reihe Gott ist keine Spies­serin macht das ganze Jahr über mit einem facetten­reichen Pro­gramm auf sich auf­merk­sam. Das Kon­zert am 8. März im Saal des Kirch­gemeinde­hauses Alt­stetten wirft ein Schlag­licht auf das musi­kalische Schaffen von drei Kompo­nis­tinnen aus dem 19. Jahr­hundert: Clara Schumann, Fanny Hensel und Alma Schindler-Mahler.

Dass die Namen zwar be­kannt klingen, einem aber dennoch nicht unbe­dingt viel sagen, ist kein Zu­fall: Alle drei Frauen aus dem Bürger­tum waren be­gabte und eigen­ständige Kompo­nis­tinnen – und sind dennoch fast nicht zu trennen von den Männer­figuren in ihrem Leben: Den jewei­ligen Ehe­gatten Robert Schumann und Gustav Mahler sowie im Falle von Fanny Hensel von ihrem Bruder Felix Mendels­sohn Bartholdy.

Werke von weiblichen Komponistinnen: Eine Rarität

Inter­pretiert werden die Werke aus der Roman­tik und der Spät­roman­tik von drei her­vor­ragenden zeit­genössischen Musi­kerinnen: Sängerin Sela Bieri, Kateryna Timokhina an der Violine sowie Daniela Timokhine am Klavier. Letztere ist Orga­nistin im Kirchen­kreis neun und hat tief ge­graben, um passende Werke von Kompo­nis­tinnen aus dieser Zeit zu finden. Dabei sei ihr auch noch ein­mal be­wusst ge­worden, wie dürf­tig die Aus­wahl von Werken von Kompo­nis­tinnen ist und wie mar­ginal das Thema im Studium be­handelt wird. Muriel Koch freut sich darauf, die drei histo­rischen Kompo­nistinnen im Spiegel der talen­tierten Musi­kerinnen der Gegen­wart zu hören.

Dass hier Rei­bung ent­steht, findet die Pfarrerin spannend. Dem Zeit­geist der Epoche ent­sprechend, haben Gefühle und Emo­tionen in den Stücken einen hohen Stellen­wert. Die Pfarrerin Muriel Koch wird den Abend und ins Thema ein­führen: «Musik berührt die Zu­hörenden direkt und tief – das hat wahn­sinnig viel Kraft. Da kann man noch lange reden. Die ge­spielten Stücke sprechen dann nochmals für sich.»



«Musikerinnen spielen Kompo­nistinnen»

Konzert mit Werken aus der Roman­tik und Spät­romantik


Freitag, 8. März 2024, 19–21 Uhr
Saal des Kirch­gemeinde­haus Altstetten, Pfarrhausstrasse 21, 8048 Zürich

Apéro im Anschluss

Unter anderem geben Sela Bieri, Kateryna Timokhina und Daniela Timokhine Romanzen von Clara Schumann zum Besten: ↗ Zum Video auf YouTube

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