MEHR GELD FÜR FORSCHUNG ZUR ZUKUNFT DER KIRCHE


Die Stiftung der reformierten Kirchgemeinde Zürich unterstützt in den nächsten vier Jahren mit insgesamt 520'000 Franken Forschungsprojekte des Zentrums für Kirchenentwicklung (ZKE) der Universität Zürich.

Theologische Fakultät der Universität Zürich_585

Der Präsident des Stiftungsrates, Res Peter, und der Vorsitzende der Leitung des ZKE, Thomas Schlag, haben eine entsprechende Vereinbarung für den Zeitraum von 2022 bis 2025 unterzeichnet. Der jährliche Beitrag von 130'000 Franken steht für Forschungsprojekte bereit, die sich mit dem kirchlichen Strukturwandel im urbanen Umfeld befassen. Konkret sollen damit zwei Projektstellen im Doc- oder Postdoc-Bereich finanziert werden.

Zusätzlich wird ein Beirat geschaffen, der die Projekte inhaltlich begleitet. Darin nehmen drei Vertreterinnen und Vertreter der Stiftung, Präsident Res Peter, Vize-Präsidentin Anke Beining-Wellhausen und Nadja Hofstetter, sowie als Mitglieder der Leitung des ZKE Thomas Schlag und Sabrina Müller Einsitz. Die Vertreterinnen und Vertreter der Stiftung verfügen über die Möglichkeit einer Stellungnahme zur Auswahl von Projekten oder Projektverantwortlichen, wobei der abschliessende Förderentscheid auf universitärer Seite liegt. Die Kirchgemeinde Zürich erhält das Recht, die Forschungsergebnisse für eigene Zwecke zu verwenden.

Fortsetzung langjähriger Zusammenarbeit

Bereits seit 2011 unterstützte der frühere Reformierte Stadtverband Zürich das im Jahr zuvor gegründete Zentrum für Kirchenentwicklung. Insgesamt betrugen die Zuwendungen bis heute knapp 900'000 Franken. Im Gegenzug konnte die reformierte Stadtkirche von der Kooperation im Forschungsbereich profitieren. So untersuchte das ZKE beispielsweise 2019 und 2020 in zwei Studien innovative Formen des Gemeinschaftslebens in der neuen Kirchgemeinde Zürich.

Mit der nun getroffenen Vereinbarung wird die Zusammenarbeit verlängert und verstärkt. Darüber zeigt sich Res Peter als Stiftungsratspräsident und Finanzverantwortlicher der Kirchenpflege der Kirchgemeinde Zürich erfreut: «Eine solche Zusammenarbeit ist einzigartig in der schweizerischen Kirchenlandschaft. Wir sind angewiesen auf praxisnahe Forschung, die immer ihre Unabhängigkeit bewahrt. Gleichzeitig wissen wir, dass solche Forschung ausserhalb der Kirche kaum Chancen auf Unterstützung hat. Wir erhoffen uns eine Win-Win-Situation. Denn wir brauchen in diesen Zeiten, da vieles im Umbruch ist und neu gedacht wird, wohlwollende kritische Begleitung.»

Thomas Schlag ergänzt im Namen der Leitung des ZKE: «Wir sind sehr dankbar für diese überaus grosszügige Förderung durch die Stiftung. Diese ermöglicht nicht nur unsere weitere wissenschaftliche Arbeit in der Erforschung und Begleitung kirchlicher Entwicklungsprozesse, sondern auch die enge Kooperation zwischen Kirchentheorie und kirchlicher Leitungspraxis. Für die Schweiz und den deutschen Sprachraum ist diese enge inhaltliche Verbindung zwischen Praktischer Theologie und Kirche so aussergewöhnlich wie chancenreich. Durch diese Förderung und Zusammenarbeit wird die weitere Kirchenentwicklung sowohl auf kirchlicher wie universitärer Ebene enorm profitieren.»

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