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Ergebnisse Standortumfrage
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Ergebnisse Standortumfrage

Die reformierte Kirch­gemeinde Zürich hat im Rahmen der laufenden Standort­planung 5’500 Mit­glieder zu ihren Erwar­tungen, Erfah­rungen und Nutzungs­gewohn­heiten befragt.
03.06.2025Kirchgemeinde
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Blick auf die Stadt Zürich

Die refor­mierte Kirch­gemeinde Zürich hat im Rahmen der laufenden Standort­planung 5’500 Mitglieder zu ihren Erwar­tungen, Erfah­rungen und Nutzungs­gewohn­heiten befragt. Die Ergeb­nisse liefern Ein­blicke – etwa zur Bedeutung kirch­licher Angebote oder zur Offen­heit gegen­über neuen Nutzungs­formen.

Von den 5'500 ange­schriebenen Mit­gliedern der refor­mierten Kirch­gemeinde Zürich folgten 848 der Ein­ladung, ihre Ein­schätzungen zum Thema Standort­planung abzu­geben, und nahmen an der breit ange­legten Umfrage teil. Dies ent­spricht einer Teil­nahme­quote von über 15 Prozent. Die Um­frage war in zwei wesent­liche Teile ge­gliedert: Fragen zum Ange­bot der Kirch­gemeinde und Fragen zur Nutzung der kirch­lichen Gebäude. Ziel war es heraus­zu­finden, wie unsere Ange­bote, Veran­stal­tungen und Gebäude genutzt und wahr­genommen werden und welche Anliegen für die Zukunft bestehen.

Antworten zum Angebot der Kirchgemeinde

Grund­sätz­lich werden alle Tätig­keits­bereiche der Kirche – Gottes­dienste, Feiern zu Lebens­über­gängen, Beratungs- und Unter­stützungs­angebote, Ange­bote für Jugend­liche und junge Erwach­sene, Kultur­anlässe, Ange­bote für Kinder und Familien sowie Ange­bote für Erwach­sene – als wichtig erachtet. Beson­ders hoch im Kurs stehen die Beratungs- und Unter­stützungs­angebote sowie die Ange­bote für Jugend­liche und junge Erwachsene mit Zu­stimmungs­werten von über 75 Prozent.

Nur 20 Prozent der Personen, die an der Umfrage teil­genommen haben, nehmen nie an kirch­lichen Veran­stal­tungen teil. Oben auf der Beliebt­heits­skala sind: Besondere kirch­liche Feiern, kultu­relle Ver­anstal­tungen sowie regel­mässige Gottes­dienste.

Die Nutzung der Ange­bote hängt stark vom Alter der Mit­glieder sowie von der Art der Ange­bote ab. Diese Ver­teilung folgte mehr­heit­lich dem Alter der Befragten. So haben die Jüngeren eher die Ange­bote für Kinder und Familien sowie für Jugend­liche und junge Erwach­sene aus­ge­wählt, die Älteren die Ange­bote für ältere Personen. Insge­samt erhalten die Ange­bote, die sich an eine breite Öffent­lich­keit richten, die grösste Zu­stimmung.

Zwar werden Ver­anstal­tungen im eigenen Stadt­viertel geschätzt, aber für kulturelle oder beson­dere Anlässe nimmt man gerne auch weitere Wege in Kauf. Die häufigste Antwort auf die Frage nach der Nähe zum Angebot war aller­dings «keine Angabe» – das heisst, dass die Anreise­zeit für diese Mit­glieder kein wesent­licher Faktor zu sein scheint.

Antworten zur Nutzung der kirchlichen Gebäude

Unsere Mit­glieder schreiben Kirchen eine grosse Bedeu­tung zu, insbe­sondere in reli­giöser, kultu­reller und histo­rischer Hin­sicht. Dabei zeigen sie sich auf­geschlossen gegenüber neuen Nutzungs­formen. So befür­worten die Mit­glieder mit deut­licher Mehr­heit eine kultu­relle und öffent­liche Nutzung der Kirchen sowie deren Öffnung für Frei­zeit­aktivi­täten und private Nutzungen, bei­spiels­weise für gemein­nützige Arbeit und Vereins­ver­anstal­tungen. Hin­gegen stossen kommer­zielle Nutzungen wie Restau­rations­betriebe, Firmen­ver­anstal­tungen oder Werbe­ver­anstal­tungen eher auf Ablehnung.

Eine Mehr­heit der Befragten spricht sich für eine Öff­nung der Kirchen gegen­über anderen christ­lichen Glaubens­gemein­schaften aus. Hin­gegen zeigen sie sich gegen­über den Ange­boten nicht­christ­licher Religions­gemein­schaften zurück­haltender.

Bezüglich Kirch­gemeinde­häusern ist die Offen­heit noch grösser. Über 85 Prozent der Befragten befürworten die kultu­relle und öffent­liche Nutzung sowie die Nutzung für Frei­zeit­beschäf­tigung und private Zwecke. Auch einer kommer­ziellen Nutzung stehen die Teil­nehmenden der Um­frage eher posi­tiv gegen­über. Bezüg­lich der Nutzung der Kirch­gemeinde­häuser durch Ange­bote nicht­christ­licher Religions­gemein­schaften hielten sich die zu­stimmenden und ablehnenden Ant­worten die Waage.

Bei der Wahl eines Ver­anstal­tungs­orts sind für die Mit­glieder der Inhalt der Ver­anstal­tung, eine gute Erreich­bar­keit zu Fuss oder mit dem öffent­lichen Verkehr sowie die Nähe zum eigenen Stadt­teil ent­scheidend. Park­plätze spielen hin­gegen kaum eine Rolle.

Die Ergeb­nisse der Standort­umfrage zeigen ein differen­ziertes Bild: Die Mit­glieder schätzen die Kirche als Ort der Unter­stützung, der Gemein­schaft und der Kultur. Es besteht Offen­heit für neue Nutzungs­formen.

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