Tipp Nr. 4: Bruderhahn

Wussten Sie, dass männliche Küken bis in unsere Zeit nicht viel von ihrem Leben haben? Leider werden Hähne meist aus wirtschaftlichen Gründen getötet. Betroffen sind die männlichen Geschwister der Legehennen, nicht die Masthühner. Sie sind mager, legen keine Eier und kosten darum nur. Es gibt hoffnungsvolle Ansätze, wie das Leben dieser Küken bewahrt werden kann.
Die Bruderhahn-Aufzucht
Die «Brüder» der leistungsstarken Legehennen werden aufgezogen. Das ist ressourcenintensiv und muss über den höheren Eierpreis quersubventioniert werden.
Das Zweinutzungshuhn
Hier versucht man mittels Züchtung einen «verbesserten» Bruderhahn zu bekommen. Die Legehennen sind dann nicht so spezialisiert – legen also nicht mehr so viele Eier – und die «Brüder» sind nicht so mager. Die Unterschiede in der Wirtschaftlichkeitsbilanz verringern sich. Das Fleisch der Hähne gilt als Delikatesse.
Wer die Aufzucht der Hähne unterstützen möchte, achtet bitte auf diese Logos beim Eierkauf: Demeter und Bio suisse (Knospe) bieten solche Eier an, aber auch die Migros und Coop (RES-PEGGT-Eier verlangen).

