Der Weg zur Konfirmation

«Gibt es Gott?» «Was passiert nach dem Tod?» «Was geschah an Ostern?» Kinder und Jugendliche stellen grosse Fragen. Antworten darauf zu finden, ist nicht immer einfach – für Kinder genauso wenig wie für Erwachsene. Im kirchlichen Unterricht machen sich Kinder und Jugendliche gemeinsam auf die Suche.
Der Unterricht verbindet Entdecken, Erleben und gemeinsames Lernen. Auf spielerische, kreative Art und mit allen Sinnen entdecken Kinder biblische Geschichten. Sie philosophieren und fragen: Was könnte das für mein Leben bedeuten? Kirchliche Feste gestalten und feiern sie mit, erleben Gemeinschaft und bringen ihre Gedanken und Talente ein. Auch kritische Fragen und Zweifel haben ihren Platz.
Der Unterricht begleitet Kinder und Jugendliche vom 2. bis zum 9. Schuljahr. Den feierlichen Abschluss bildet die Konfirmation. Gestaltet wird der Unterricht von Fachpersonen für den kirchlichen Unterricht: Katechet:innen, Sozialdiakon:innen und Pfarrer:innen. Je nach Altersstufe und Kirchenkreis findet der Unterricht in unterschiedlichen Formen statt – von wöchentlichen Lektionen über Blockunterricht, in Workshops bis zu Weekends oder Lagern. Welche Unterrichtsform und welcher Kirchenkreis am besten zu Ihrem Kind und ihrer Lebenssituation passen, können Sie mitentscheiden.
Alle Kinder und Jugendlichen sind herzlich willkommen. Der kirchliche Unterricht steht auch Kindern offen, die nicht getauft sind und nicht Mitglied der reformierten Kirche sind. Auch ein späterer Einstieg ist möglich. Nachfolgend finden Sie eine Übersicht über die Unterrichtsangebote und Kontaktpersonen der einzelnen Kirchenkreise.
Aufteilung und Inhalt der Klassen
Das erste Angebot führt die Kinder auf spielerische Art und Weise an den Glauben heran. Es geht darum, für die Kinder einen ersten Berührungspunkt zu schaffen und mit der reformierten Kirchgemeinde und ihren Traditionen vertraut zu werden.
Beim zweiten Modul geht es darum, dass die Kinder die Gemeinschaft erleben. Auf erlebnisreiche Art treten sie mit Kirche und Kirchgemeinde in Kontakt und erfahren, dass Kirche und Tradition spannend – und nicht etwa verstaubt – sein können. Taufe, Beten, Abendmahl und Pfingsten sind Themen, die behandelt werden.
Werden die Kinder in der Schule nun neu durchmischt, bleibt der Klassenverband im kirchlichen Unterricht bestehen. Gemeinsam erfahren die Kinder viel Spannendes über die Bibel und ihre Geschichten. Themen wie Macht, Stärke und Mut und damit verbundene Aufgaben und Verantwortung sind Thema.
Verschiedene Persönlichkeiten haben die reformierte Kirchgemeinde geprägt. Diese kennenzulernen und damit verbundene Themen zu beleuchten, die für das Handeln und Mitdenken als Kirche von Bedeutung sind, ist während dieser Unterrichtszeit das Ziel. Dabei wird der Fokus auf Vielfalt gelegt. Kinder und Jugendliche werden so ermutigt, ihren eigenen Glaubensweg in der kirchlichen Gemeinschaft zu suchen.
Mit der Konfirmation bestätigen die Jugendlichen ihre Zughörigkeit zur Kirche. Sie gilt zudem als das Ende des kirchlichen Unterrichts. Es geht also im Unterreicht darum, den Kinderglauben zu einem selbst verantwortenden Erwachsenenglauben werden zu lassen. Dies in einem positiven, selbstständigen und durchaus auch kritischen Aspekt.
Kirchlicher Unterricht in den Kirchenkreisen
Nutze die folgende interaktive Karte, um mehr über den kirchlichen Unterricht im Kirchenkreis Deines Wohnorts oder Deiner Wahl zu erfahren.