Unsere Kirchen
Unsere Kirchen

Geschichten, Daten und Fakten
Die wichtigsten Jahreszahlen und die dazu gehörenden Ereignisse, Persönlichkeiten sowie die Geschichten der Kirchen und Kirchgemeindehäuser des Kirchenkreis elf.

Öffnungszeiten
Montag - Freitag 08.30 - 12.00 Uhr
modern und grosszügig, Fassungsvermögen bis 430 Personen

Öffnungszeiten
Montag - Freitag 08.30 - 16.00 Uhr
Fassungsvermögen 750 Personen

Öffnungszeiten
Geschlossen - nach Absprache mit dem Hausdienst zugänglich.
Fassungsvermögen 120 Personen

Öffnungszeiten
Geschlossen - nach Absprache mit dem Hausdienst zugänglich
traditionell und historisch, Fassungsvermögen bis 190 Personen

Geschichte der ehemaligen Kirchgemeinde Zürich Seebach
12. Jahrhundert
Seebach ist, nach Funden, die 1845/1846 gemacht wurden, schon in vorgeschichtlicher Zeit besiedelt gewesen. Urkundlich erwähnt wird es zum ersten Mal im Jahre 1212. Grundherren im Dorf sind zu jener Zeit die Abtei zum Fraumünster und die Probstei zum Grossmünster in Zürich.
14./15. Jahrhundert
Erste Berichte von einer Kapelle an der Kreuzung der alten Wege nach Rümlang und Affoltern auf dem Gebiet des Heutigen Seebach
1424
Erwirbt Zürich die Staatsgewalt (Vogtei). Der «Seebach» (heute Katzenbach), der dem Dorf den Namen gibt, trennte es in zwei Teile, deren nördlicher einst kirchlich zu Kloten gehörte, während die im südlichen Wohnenden nach Rümlang kirchengenössig waren. Im südlichen Seebach stand (1353 zum ersten Mal erwähnt) eine dem St. Niklaus geweihte Kapelle, eine Filiale der Kirche von Rümlang, in der nur gelegentlich Messe gelesen wurde.
1663
Gesuch der Seebacher an die Obrigkeit von Zürich, eine eigene Kirche bauen zu dürfen
1664
Einweihung der Niklauskirche und die Einsetzung des ersten eigenen Pfarrers Hans Kaspar Wolf
1863
Kirchliche Verselbständigung Seebachs, auf Grund der neuen Kantonsverfassung
Die Erhebung der Filiale zur Kirchgemeinde
Aus heutiger Sicht ist die 1863 erfolgte Erhebung der Filiale Seebach zur eigenen Pfarrei ein Markstein in der Geschichte der Kirchgemeinde. ln zeitgenössischen Akten wird darüber jedoch wenig Aufhebens gemacht. Es fehlte jede Spur von einem ideellen Wunsch nach Unabhängigkeit oder gar von einem Kampf um kirchliche Selbstständigkeit. Dazu bestand im mittleren 19. Jahrhundert vorerst auch wenig Grund. Die Situation der Zürcher Filialen hatte sich laufend verbessert. Seit Inkrafttreten der neuen Kantonsverfassung von 1831 durften auch Filialgemeinden wie Seebach ihren Pfarrer selber wählen. Zudem wohnte der Pfarrer neuerdings nicht mehr in der Stadt, sondern mietweise in einem Privathaus im Dorf. Die Regierung gewährte ihm dafür eine entsprechende Zulage. Für Seebach war das eine durchausgünstige Lösung. Die Frage nach einer Erhebung zur Pfarrei stellte sich erst. als diese aufgrund von veränderten Rahmenbedingungen finanzielle Vorteile versprach. Den Anlass dazu bot das neue Kirchengesetz von 1861. Der Staat strich die Wohnzulagen für Filialpfarrer und forderte von den Filialgemeinden, die Beherbergung des Pfarrers durch den Bau eines Pfarrhauses oder die Miete einer Pfarrwohnung selber zu übernehmen.
1878
Erste Renovation der Niklauskirche
1928
Einbau einer neuen Orgel
1934
Politische Eingemeindung Seebachs in die Stadt Zürich
Die Eingemeindung von 1934 befreite Seebach von der immer schwieriger werdenden finanziellen Situation. Die Einwohnerzahl war zwischen 1890 und 1930 von 1410 um
das Vierfache auf 5644 angestiegen. Die Zuzüger waren überwiegend Arbeiterfamilien. Das erbrachte geringe Steuereinnahmen und führte zu einem immer höheren Steuerfuss. Dank der Eingemeindung profitierte Seebach fortan vom innerstädtischen Finanzausgleich.
Die Kirchgemeinde Seebach war von der Eingemeindung nicht betroffen. Sie musste sich auf das Wachstum einstellen, schuf 1936 eine zweite Pfarrstelle und projektierte
1938 den Bau der grösseren Markuskirche, die aber aufgrund des Zweiten Weltkrieges (1939-1945) erst 1948 eingeweiht werden konnte.
1938
Planungsbeginn für die neue Kirche
Einladung an acht Zürcher Architekten, den Zuschlag erhielt der spätere Stadtbaumeister A. H. Steiner.
1942
Abstimmung der stadtzürcherischen Wählerschaft über einen Kredit von rund 1,5 Millionen Franken für den gesamten geplanten Gebäude- komplex auf dem Buhnhügel
25. August 1946
Nachtragskredit von Fr. 600'000.-- wurde genehmigt
26. Oktober 1946
Feierliche Grundsteinlegung
14. März 1948
Abstimmung über einen zweiten Nachtragskredit von Fr. 482'000.--
9. Oktober 1948
Glockenaufzug der Seebacher Schüler
19. Dezember 1948
Feierlicher Einweihungsgottesdienst in der Markuskirche

Text und Bilder über die Kirchgemeinde Seebach aus der Publikation:
«Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Zürich-Seebach», Beat Frei, 2013

Geschichte der ehemaligen Kirchgemeinde Zürich Affoltern
Aus dem Werden und Leben von den Uranfängen bis in die Gegenwart.
Ca. 70000 v.Chr.: Ein Seitenarm des Linthgletschers bringt uns freundlicherweise aus dem Glarnerland gratis den roten Findling, der jetzt beim Bassin auf dem Kirchplatz liegt. Der Gletscher bildet beim Zurückschmelzen den idyllischen Chatzensee und beschert den Affoltemem das schönste Freibad.
Ca. 4000 v.Chr.: Steinzeitmenschen lassen beim Chatzensee zwei Steinbeile liegen, damit wir wissen können, dass unsere Gegend damals schon bewohnt war.
Ca. 1200 v. Chr.: Auf der Jagd im Seeholz verschiesst ein Jäger Bronzepfeilspitzen, die erst im letzten Jahrhundert gefunden wurden: beim Lööliholz betreibt einer eine Töpferwerkstatt und hinterlässt zu seinem Andenken neun kleine irdene Töpfe. Die Grabhügel im Hürstwald und Aspholz bergen die Überreste vornehmer Kelten aus dieser Zeit.
Ca. 250 n. Chr.: Die Römer haben ihre Militärstrasse durch das Furttal nach Kloten gebaut. Einem ausgedienten römischen Soldaten gefällt es in unserer Gegend so gut, dass er sich an der «Rumpelhalde» (Althoosquartier) ein Landhaus bauen lässt, dessen Grundmauern einst freigelegt wurden.
Für Sie da.
Haben Sie eine Frage oder eine Anregung für uns? Wir sind gerne für Sie da.