Ein Fenster öffnen. Für den Frieden.

Im Februar 2026 jährte sich der Beginn des Krieges gegen die Ukraine zum vierten Mal. Mit einem Gedenkanlass und Friedensgebet im Grossmünster gedachten wir am 22. Februar dieses Tages.
Längst sind Kriege nicht mehr fern. Sie erreichen uns täglich; kein Bildschirm schirmt uns ab. Was dabei an uns geschieht? Unfriede bedrückt oder lässt stumpf werden. Gleichgültigkeit und Resignation wachsen – oder Wut, Empörung und Politisierung. In diesem Sinn wird jeder Krieg auch zu unserem.
Wir möchten ein Zeichen setzen: dem Frieden ein Fenster öffnen – in einer Zeit, die Abgrenzung und Mauern, Abschreckung und Aufrüstung grossschreibt. Frieden im weiteren Sinn braucht mehr. Er lebt von grossen Träumen und tiefer Sehnsucht. Wir brauchen Orte, Zeiten, Formen und Menschen, die wachhalten, wie sehr wir auf echten Frieden angewiesen sind.
Darum öffnen wir an ausgewählten Tagen im Jahr im Hochchor des Grossmünsters und in der Kapelle der Helferei öffentlich «dem Frieden ein Fenster»: mit Musik, Lichtern, Wort und Stille.
Dem Frieden ein Fenster!
Im offenen Kirchenraum setzen wir an Samstagnachmittagen vielseitig Zeichen für den Frieden.
Jeweils samstags, 16–17 Uhr
21. März, 11. April, 20. Juni, 26. September, 31. Oktober, 21. November 2026 im Grossmünster
Mit Freiwilligen, Gästen, Musiker:innen und Pfr. Martin Rüsch.
Singen für den Frieden
Ein Moment Frieden – auch für Dich selbst.
Jeweils montags, 18.30–19.15 Uhr
23. März im Grossmünster
8. Juni und 28. September 2026 in der Kapelle der Helferei (Kirchgasse 13)
Ein offenes Mitsingen für alle mit Sänger:innen der SingWerkstatt, Kantor Sacha Rüegg und Pfr. Christian Walti.
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