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Connections – Kirche, Kunst, Kultur
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Connections – Kirche, Kunst, Kultur

Mit «Connections» startet eine Reihe von Begleitveranstaltungen zum Kunst-und-Bau-Werk von Shirana Shahbazi am Grossmünster. Als Gesprächsräume versammeln sie künstlerische, gesellschaftliche und religiöse Fragestellungen und Perspektiven.
11.08.2026Kirchenkreis eins
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Shirana Shahbazi, Tut um Gotteswillen etwas Tapferes, 2026, Kunst und Bau im Rahmen der Instandsetzung des Grossmünsters. Foto: Anne Morgenstern
Das Wichtigste auf einen Blick
Die Kunst-und-Bau-Installation von Shirana Shahbazi am Grossmünster inspiriert zu Begleitveranstaltungen wie Podiumsgesprächen, Filmvorführungen und Diskussionen zu Themen wie Migration, Feminismus und interreligiösem Dialog. Die Veranstaltungsreihe «Connections» schafft neue Diskussionsräume und verbindet Kirche, Kunst und Gesellschaft. Geplante Veranstaltungen bis

Grossmünster: Begleitveranstaltungen zum Kunst-und-Bau-Werk von Shirana Shahbazi

Im Bewahren und Erhalten kann sich Kirche nicht erschöpfen. So widerspräche es dem Selbstverständnis der Kirche, wenn die Fassade des Grossmünsters während der Instandsetzungsarbeiten bloss verlegenheitshalber von Baugerüsten und Netzen eingekleidet wäre. Dass dem nicht so ist, verdankt sich der Künstlerin Shirana Shahbazi: Mit ihrem Kunst-und-Bau-Projekt «Tut um Gottes Willen etwas Tapferes» hat sie aus dem eingekleideten Grossmünster eine künstlerische Projektionsfläche in Form einer vielstimmigen Bildcollage geschaffen.

Daraus ist eine Installation geworden, die nicht bloss die hinter ihr vorgehenden Renovationsarbeiten verbergen, sondern als Kunstwerk mitten im öffentlichen Raum in diesen hineinwirken, Fragen wecken und ins Gespräch treten will.

Fortführen von Impulsen

Mit der Veranstaltungsreihe «Connections» wird das nun noch einmal unterstrichen und konkret fortgeführt: Begleitend zu Shahbazis Kunst-und-Bau-Werk nehmen unterschiedliche Veranstaltungen dessen thematische Impulse auf und spannen neue Diskussionsräume auf. In ihnen sollen neben dem augenfälligen Konnex von Kirche und Kunst auch gesellschaftliche Brennpunkte wie Migration, Erinnerungskultur, Feminismus, interreligiöser Dialog und postkoloniale Kritik verhandelt werden. Was sich da im thematischen Gravitationsfeld der Grossmünster-Baustelle versammelt, zeigt den öffentlichen Charakter von Kirche sowie ihre Verbindungen zu Kunst, Kultur und Kanton an.

Das Auftaktwochenende der Veranstaltungsreihe wurde am 22. August von einem Podiumsgespräch am Grossmünster mit Shirana Shahbazi, Dr. Johann Hinrich Claussen und Pfarrer Martin Rüsch eingeläutet, in dem die gesellschaftlich-öffentliche Dimension von Kirche, Kunst und Kultur erörtert wurde. Darauf folgen nun bis zum Jahresende drei weitere Veranstaltungen: Eine Filmvorführung über Gastarbeiter mit anschliessendem Gespräch über Migration, Arbeitsbedingungen und Erinnerungskultur am 23. September wird in der Helferei stattfinden. Am 16. Dezember wird im Cabaret Voltaire über Feminismus, Migration, Klassismus, interreligiösen Dialog und postkoloniale Kritik diskutiert. Und zwischen beiden wird zu einer gleichermassen musikalischen wie diskursiven Veranstaltung geladen, zu der konkrete Orts- und Zeitangaben noch folgen werden.

Auch für das Jahr 2027 sind weitere Anschlussveranstaltungen geplant, die das vielstimmige und gesellschaftlich engagierte Format von «Connections» fortführen werden.

Veranstaltungen 2026

Mittwoch, 23. September, 19 Uhr, Helferei:
Stellt die Saisonnier-Baracken unter Denkmalschutz!
Filmvorführung von Il rovescio della medaglia mit anschliessendem Gespräch über Migration, Arbeitsbedingungen und Erinnerungskultur.

Ausblick auf den Herbst.
3. MigrArt Night.
Gespräch und Konzert mit kurdischen Musiker:innen aus London, Berlin und Zürich. Traditionelle Musik trifft auf elektronische und improvisierte Formen. Weitere Informationen folgen.

Mittwoch, 16. Dezember, 19 Uhr, Cabaret Voltaire:
4. That’s Finta*tainment!
Offene Bühne und Show mit Beiträgen zu Feminismus, FINTA*-Anliegen, Migration, Klassismus, interreligiösem Dialog und postkolonialer Kritik.

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