Franziskus 800

Auch 800 Jahre nach seinem Tod ist Franziskus von Assisi erstaunlich gegenwärtig: In der Sehnsucht nach Frieden. In der Sorge um die Schöpfung. In der Frage, wie viel genug ist. In der Aufmerksamkeit für die Armen. Und in einer Spiritualität, die Himmel und Erde nicht trennt.
Am Sonntag, 4. Oktober 2026, wird das Grossmünster für einen Morgen zum offenen Erfahrungsraum. Nach einem gemeinsamen Beginn laden acht Stationen im Kirchenraum und im Kreuzgang zum Verweilen, Hören, Beten, Singen, Nachdenken und zur Begegnung ein.
Hier wird Franziskus nicht erklärt, sondern erfahrbar: im Klang des Sonnengesangs, im Licht der Friedenskerzen, in der Stille der Krypta, im Gespräch über Grenzen hinweg, in der Begegnung mit Armut – und im Segen für Mensch, Tier (Tiersegen für alle Haustiere ab 10.15 Uhr im Kreuzgang; kein Zugang für Haustiere zum Gottesdienstraum) und Schöpfung.
Mitwirkende
- Pfr. Christian Walti, Grossmünster-Pfarrer
- Bischof Joseph Maria Bonnemain, Bistum Chur
- Pfrn. Bettina Lichtler, Evangelisch-reformierte Landeskirche des Kantons Zürich / Präsidentin AGCK Zürich
- Pfrn. Nicole Becher, EMK Schweiz / Regenbogenkirche Zürich
- Imam Muris Begović, Präsident VIOZ
- Franziskaner-Gemeinschaft Zürich
- Sozialwerk Pfarrer Sieber
- Thomas Bucheli, Meteorologe
- Priester Vladimir Mihajlović, Verband Orthodoxer Kirchen im Kanton Zürich
- Markus Staudinger, Beauftragter für Nachhaltigkeit der Katholischen Kirche im Kanton Zürich




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