Mir säged Danke: Damian und Jonas

Die Zwillingsbrüder Damian und Jonas Meier (15) engagieren sich freiwillig für die Kirche. Beide spielen zudem Unihockey – Damian bei Züri Süd, Jonas bei GCZürich, wobei er derzeit als Goalie zur U17 des Schweizer Nationalteams gehört. Man könnte meinen, sie hätten mit Schule und Sport einen randvollen Terminplan. Doch für ihr soziales Engagement finden sie immer Zeit.
Die Zwillingsbrüder Damian und Jonas Meier sind als Teenager mit Unihockey und Schule viel beschäftigt. Zusätzlich engagieren sie sich in der reformierten Kirche Zürich. Als Jungleiter begleiten sie Tageslager im Kirchenzentrum Glaubten oder helfen bei Gottesdiensten in Langnau am Albis. Dabei haben sie jede Menge Spass.
«Es ist ein schönes Gefühl, etwas an die Gesellschaft zurückgeben zu können. Die Arbeit macht viel Spass.»
«Freiwilligenarbeit ist etwas, wo man Zeit sinnvoll investieren kann.»
«Freiwilligenarbeit ist mega cool»
Doch warum sollten sich Reformierte mit den katholisch verwurzelten Exerzitien befassen? «Weil es nicht um Konfessionen geht, sondern um den persönlichen, wie auch immer gearteten Glaubensweg», sagt Gisella Matti. Bei den jährlich stattfindenden, vierwöchigen kleinen Exerzitien, die Gisella Matti und Magdalena Klapper-Rybicka im Stadtkloster Zürich in Wiedikon anbieten, sei dies gut zu beobachten. Dort nehmen Menschen jeglicher Konfession und aus allen Lebenswegen teil, auch solche, die kirchenfern sind. «Ihnen allen ist gemeinsam, dass sie Sinn und Orientierung für ihr Leben suchen – oder anders gesagt: einen persönlichen Weg zu Gott und zu sich selbst», sagt die pensionierte Pfarrerin Gisella Matti. Ein Aspekt, der in der reformierten Kirche nach ihrem Dafürhalten zu kurz komme.


