Phase 1 «Der Grüne Jakob» abgeschlossen
Mit vereinten Kräften machten sich fünf Freiwillige unter der Leitung eines Gartenbauers daran, den stark verdichteten Grasstreifen entlang der Stauffacherstrasse bei er Kirche St. Jakob in Zürich neu zu gestalten. Statt eintöniger Rasenfläche entstand eine vielfältig strukturierte Ruderalfläche, die nicht nur optisch neue Akzente setzt, sondern auch ökologisch wertvollen Lebensraum für Insekten und Pflanzen bietet. Unterschiedliche Bodenstrukturen, lockere Bepflanzung und offene Kiesbereiche fördern die Biodiversität mitten in der Stadt.
Ein weiterer wichtiger Schritt: Das Dachwasser der Kirche – bislang ungenutzt in die Strassen floss – wird nun über einen neu angelegten Graben gesammelt und kann vor Ort natürlich versickern. Damit wird ein sichtbares Zeichen für einen bewussten Umgang mit Regenwasser und Klimaanpassung im urbanen Raum gesetzt.
Hinter dem Projekt steht nicht nur eine Idee, sondern auch ein starkes Team: Freiwillige aus dem St. Jakob-Team übernehmen künftig Pflege und Unterhalt der neuen Fläche. Damit bleibt der Grüne Jakob lebendig, wandelbar.
Was kommt als Nächstes?
Mit dem Abschluss von Phase 1 ist der Grundstein gelegt. In Phase 2 soll das Projekt in Richtung Lutherwiese hin erweitert, weitere Flächen umgestaltet und zusätzliche Elemente für Nachhaltigkeit und Gemeinschaft realisiert werden. Erste Ideen reichen von einem Rosengarten über Sitzgelegenheiten aus umgenutzten Treppenstufen der Markuskirche bis hin zu Informationsangeboten für Besucher*innen.
Wir danken allen Beteiligten – besonders den Freiwilligen, den Unterstützer*innen aus der Kirchgemeinde und den Fachleuten, die das Projekt begleitet haben.
Der Grüne Jakob zeigt: Es braucht nicht viel Fläche, aber viele Hände und eine gemeinsame Vision, um einen Ort nachhaltig zu verändern.


