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Nachhaltigkeit
Chileräbhügel pflanzt neue Rebstöcke
Kirchgemeinde

Chileräbhügel pflanzt neue Rebstöcke

Klima­anpassung am Reb­hügel in Neu­münster führte zur Neu­pflanzung von 250 Stecklingen. Ab 2026 wird eine erste ergiebige Ernte erwartet.
30.11.2024Kirchgemeinde
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10_IMG_8518-27.7.24_Damit sie gerade wachsen_©_B. Reichmuth
B. Reichmuth

Am Fusse der Kirche Neumünster in Richtung Zollikerstrasse liegt der Chileräbhügel. Auf einem Viertel Hektare werden 250 neue Stecklinge gesetzt, nachdem die alten Räuschling Reben fast keinen Ertrag abwarfen. Die neue Sorte Souvignier gris ist eine pilzresistente Sorte und soll sich sehr gut an die Klimaerwärmung anpassen können.

Zwei Personen stehen in einem herbstlichen Garten, lächeln in die Kamera, im Hintergrund ist ein Kirchturm zu sehen.
Team Béatrice Reichmuth und Franz Schönbächler
S. Stamm

Die frischen Stecklinge sind 2024 gut angewachsen und werden arbeitsintensiv vom Verein betreut. Gegen 150 Personen sind Vereinsmitglieder und ein Drittel aktiv in den Reben. Der versierte Winzer – Franz Schönbächler – schaut, dass alles korrekt abläuft und bringt die reifen Trauben jeweils nach Feldbach zum Keltern. Erst 2026 kann man jedoch den ersten Tropfen Wein vom Chileräbhügel erwarten. Bis dann werden Strukturen zur Förderung der bestäubenden Bienen durch eine Bienenweide erstellt. Ein Ast- und Steinhaufen bilden weitere Elemente für den Rückzug von Amphibien und Insekten. Im Sommer wimmelt es von Eidechsen und farbigen Käfern.

Der Einsatz der Freiwilligen ist beeindruckend. Hätte man einen externen Gärtner mit der Arbeit beauftragt, hätten sich die Kosten auf rund CHF 70 000 belaufen. Mit den Frewilligen konnten nur die Setzlinge aufgewendet werden, was die Kosten auf CHF 2500 bis 3000 reduzierte. Der Einsatz hat sich nicht nur finanziell gelohnt!

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