Gelebte Nachhaltigkeit im Schenkhaus

Das Schenkhaus bringt junge Erwachsene zusammen, um neue Formen von Gemeinschaft, Kultur und Spiritualität zu entwickeln. Nachhaltigkeit spielt dabei für die Altersgruppe eine grosse Rolle. Deswegen steht vieles an diesem Ort im Zeichen einer ökologischen Tauschökonomie.
Die Idee des Schenkhauses ist es, Menschen zwischen 20 bis 35 eine Heimat in der reformierten Kirche zu geben. Eine Gruppe, die in der Logik der Kirche oft nicht ausreichend in den Blick kommt. Was diese Altersgruppe bewegt, was sie sich von der Kirche wünscht, war Thema mehrerer explorativer Workshops, die die Grundlage für einen bunten Begegnungsort mitten im Seefeld legten. Dabei machen die jungen Erwachsenen klar, dass sie sich eine Welt nicht ohne Nachhaltigkeit vorstellen können und dass sie sich von der Kirche einen Einsatz für den Erhalt der Schöpfung wünschen.
Aus diesem Grund stellt der Tausch von Kleidung, Büchern und Schallplatten ein Zentrum des Alltags im Schenkhaus dar. Über tausend Besucher:innen haben bereits bei diversen Events und zu den Öffnungszeiten ihre Habseligkeiten getauscht. Auch in der Kommunikation und im Betrieb versucht das Schenkhaus seinen ökologischen Fussabdruck zu minimieren.
Späte Millenials und die GenZ zeigen: Wenn Kirche, dann bitte nachhaltig!


