Der Buhnhügel blüht auf

Seitdem lässt sich beobachten, wie kräftig es wächst: Gemüse, Kräuter und Blumen schauen aus der Erde, erste Blüten öffnen sich und die Pflanzen werden von Woche zu Woche grösser. Doch nicht nur im Beet wächst etwas., auch rund um den Garten entsteht Gemeinschaft. Menschen kommen vorbei, schauen, fragen nach, helfen beim Giessen oder bringen eigene Ideen ein.
Der Garten rund um den Buhnhügel soll ein Ort sein, an dem Menschen zusammenkommen und gemeinsam etwas entstehen lassen. Das Quartier soll belebt und bepflanzt werden. Dabei muss niemand Gartenprofi sein. Jede und jeder kann etwas beitragen – mit Zeit, Ideen, Freude am Pflanzen oder einfach mit einem neugierigen Blick.

Es wächst und wächst
Was im Frühling klein begonnen hat, ist inzwischen richtig gross geworden. Die Hochbeete auf dem Buhnhügel stehen voller Leben: Gemüse, Kräuter und Blumen wachsen kräftig. Schön zu sehen, wie aus gemeinsamem Anpacken ein grüner Treffpunkt entsteht.

Wenn der Sommer heiss wird
Auch der Garten spürt die sommerliche Hitze. Die Pflanzen brauchen jetzt besonders viel Wasser und Aufmerksamkeit. Zum Glück gibt es Menschen, die regelmässig nach den Beeten schauen und giessen. So bleibt der Buhnhügel auch an heissen Tagen lebendig und grün.

Vom Garten auf den Teller
Was wächst, darf irgendwann auch auf den Teller: Die Kürbisse aus dem Gartenprojekt werden hoffentlich zu einer feinen Kürbissuppe. Beim Eine-Welt-Gottesdienst wollen wir sie gemeinsam geniessen – beim Suppenzmittag wird so aus Gartenarbeit Gemeinschaft.

Vielleicht gibt es Popcorn
Und was wächst da noch? Vielleicht Popcorn! Im Gartenprojekt haben wir auch Popcornmais angesät. Wenn alles gut wächst und die Körner reif werden, könnte aus dem Garten bald ein ganz besonderer Snack entstehen. Wir sind gespannt!
Alexandra Meier-Schmid
Teamleitung Diakonie, Spielgruppe Luftibus (Auskünfte & direkte Ansprechperson) und Freiwilligenarbeit
Kirchenkreis elf
Riedenhaldenstrasse 1 8046 Zürich

Stefanie Neuenschwander
Pfarrerin Schwerpunkt Familie & Kinder Sprechstunde nach Vereinbarung
Kirchenkreis elf
Höhenring 62 8050 Zürich

Paul-Gerhardt-Garten
Ein Garten zum Erinnern, Entdecken und Verweilen
2026 ist Paul-Gerhardt-Gedenkjahr: Vor 350 Jahren, am 27. Mai 1676, starb der evangelische Pfarrer und Liederdichter. Seine Kirchenlieder werden bis heute gesungen – etwa «Geh aus, mein Herz, und suche Freud», «Befiehl du deine Wege» oder «Ich steh an deiner Krippen hier». Insgesamt sind rund 140 Lieder von ihm überliefert.
Gerhardt liebte die Sprache der Natur. In seinem berühmten Sommerlied beschreibt er blühende Gärten, Bäume, Vögel und die Schönheit der Schöpfung.
Die Bepflanzung erinnert an einen vielfältig genutzten Garten, wie er auch zu Gerhardts Zeit vertraut war: Pflanzen zum Anschauen, Würzen und Nutzen wachsen nebeneinander.
🌼 Gelbe Chrysanthemen bringen Farbe.
🌿 Thymian und Salbei duften und können in der Küche verwendet werden.
🌷 Tulpenzwiebeln ruhen jetzt in der Erde und werden uns im Frühling mit neuen Blüten begrüssen.
Nimm dir einen Moment Zeit.
Schau dich um. Riech an den Kräutern. Entdecke, was wächst. Vielleicht wird aus einem kurzen Vorbeigehen ein kleines Innehalten.
Die Bepflanzung fand im Rahmen des Gartenprojekts ‘Der Buhnhügel blüht’ statt und wurde von Kindern im kirchlichen Unterricht gestaltet.
«Geh aus, mein Herz, und suche Freud
…Schau an der schönen Gärten Zier und siehe wie sie mir und dir sich ausgeschmücket haben.«
— Paul Gerhardt




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