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Kirchgemeindeparlament

Kandidierende für die Erneuerungswahlen des Kirchgemeindeparlaments

Das Kirchgemeindeparlament besteht aus 45 Mitgliedern, die in den sechs Wahlkreisen der Stadt Zürich und der Gemeinde Oberengstringen gewählt werden. Es soll die Vielfalt der Mitglieder unserer Kirchgemeinde abbilden.

Alle Kandidierenden wurden im ersten Wahlgang vom 12. April erfolgreich in ihr Amt gewählt oder bestätigt. Eine Person aus dem Wahlkreis V hat das Mandat nicht angenommen. Aus diesem Grund findet am 14. Juni im Wahlkreis V ein zweiter Wahlgang statt. Informationen zum Kandidaten finden Sie in den amtlichen Publikationen.

Hier finden Sie alle Kurzportraits der gewählten Mitglieder:

Der Wahlkreis I setzt sich aus den Kirchenkreisen eins und zwei zusammen und hat 5 Sitze im Kirchgemeindeparlament.

Güdel Jasmine, bisher

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1972, eidg. dipl. Personalfachfrau/ Mediatorin (CAS FHNW)

Ich kandidiere für das Kirchgemeindeparlament, weil mir eine gelebte und lebendige Kirchgemeinde am Herzen liegt. Das kirchliche Leben in den verschiedenen Gemeinden ist mir wichtig, ebenso das Miteinander der Menschen. Musik und Wort verbinden und schaffen Gemeinschaft. Dafür möchte ich mich einsetzen, getragen von gemeinsamen Werten wie Nächstenliebe, Respekt und Offenheit.

Hauser Bigna, neu

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1983, Lektorin/Theologin

Dass vieles in Bewegung ist und sich verändert, ist nicht nur Herausforderung, sondern auch Chance, Neues zu gestalten. Formen der Mitgliedschaft, Zusammenhalt statt Konkurrenz, Nutzung der Immobilien und Kommunikation scheinen mir die zentralen Themen der nächsten Jahre zu sein. Als Theologin, Co-Verlagsleiterin des Theologischen Verlags Zürich und Stadtzürcherin würde ich die städtische Kirchgemeinde gern als Parlamentarierin unterstützen.

Hensch Theresa, bisher

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1957, Internetfachfrau

Glaube gibt Orientierung, Gemeinschaft verbindet, und der soziale Auftrag der Kirche stärkt unsere Gesellschaft. Auch wenn ich nicht jeden Sonntag im Gottesdienst bin, liegt mir die Institution am Herzen. Als frühere Kirchenpflegepräsidentin und Gemeinderätin verbinde ich Erfahrung aus Kirche und Politik. Ich setze mich für Strukturen ein, die Pfarrpersonen sowie Diakoninnen und Diakone entlasten – damit sie den Menschen in unserer Stadt nahe sein können.

Hess Annina, bisher

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1951, Psychotherapeutin

Ich setze mich für eine lebensnahe Kirche ein, in der sich säkulare und sakrale Aspekte sinnvoll ergänzen und für den einzelnen Menschen wie auch für die Gesellschaft von Bedeutung sind. Im Kirchenparlament unterstütze und initiiere ich die dafür notwendigen Rahmenbedingungen.

Mittendorf Elke, bisher

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1966, Leiterin Data Enablement und Governance USZ

Präsent, verlässlich und da für alle – so verstehe ich die Reformierte Kirche Zürich. Seit vielen Jahren engagiere ich mich, zuletzt in der Kirchenkreiskommission Altstadt. Ich kandidiere, weil ich überzeugt bin, dass unsere Kirche in einer vielfältigen Stadt eine aktive Rolle übernehmen muss. Ich setze mich dafür ein, dass sie mutig nach vorn schaut und gesellschaftliche Verantwortung übernimmt.

Der Wahlkreis II setzt sich aus den Kirchenkreisen drei und neun zusammen und hat 11 Sitze.

Bärlocher Lukas, bisher

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1993, Projektleiter Kommunikation, Public Manager, Fotograf, Primarlehrer

Ich träume von einer Kirche: einladend wie ein Wohnzimmer, mutig wie ein Start-up, tiefsinnig wie ein stilles Gebet. Wir brauchen Strukturen, die unsere Mittel klug nutzen und Freiräume schaffen, statt nur zu verwalten. Ich stehe für echte Transparenz und eine Kultur, die nicht vorgibt, sondern fragt, was entstehen darf. Machen wir die Kirche gemeinsam zu einem Ort echter Begegnung und neuer Formen.

Eicher Robert, bisher

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1964, Leiter Technical Services

Jahrelang habe ich mich in der Kirchenpflege für die Menschen im Friesenberg engagiert, damit sich alle beheimatet fühlten. Dasselbe möchte ich für die Reformierte Kirche Zürich umsetzen. Wir müssen für jede Altersgruppe ausgewogene Angebote anbieten. Die Gemeindemitglieder sollten dabei im Zentrum stehen. Mein Engagement in der Rechnungs- und Geschäftsprüfungskommission soll mithelfen, dass mit den Steuergeldern haushälterisch umgegangen wird.

Engeler Judith, neu

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1990, Oberassistentin UZH und Pfarrerin

Seit über 25 Jahren spiele ich Fussball. Dabei habe ich gelernt, wie wichtig es ist, dass jede und jeder die eigenen Stärken ins Team einbringt. Das motiviert mich zur Kandidatur für das Kirchgemeindeparlament. Als Pfarrerin im Kirchenkreis 9 habe ich erlebt, wie viel in der Kirchgemeinde Zürich gut läuft. Nun möchte ich auch als Wissenschaftlerin meine Erfahrung und mein Wissen ins Kirchenteam einbringen. Wichtig sind mir sachliche Debatten und Respekt.

Hasler Rudolf, bisher

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1949, Elektroingenieur pensioniert

Seit über 35 Jahren wohne ich mit meiner Familie in Albisrieden, und ich besuche dort gern die Gottesdienste. Ich bin seit Beginn im Parlament, aktuell in der Kommission für kirchliches Leben und Strukturen. Gern möchte ich die dort geführten Diskussionen weiterführen. Die Kirche engagiert sich für christliche Werte; sie fördert Gottvertrauen und kann so Halt im Leben und in der Gemeinschaft geben. Allerdings verliert sie immer mehr an Bedeutung. Dies müssen wir offen diskutieren.

Kerr-Ackermann Judith, bisher

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1964, Sozialdienst

Der christliche Glaube prägt mein Leben seit meiner Jugend. Es ist mir wichtig, einen sinnvollen Beitrag zur Verbesserung unserer Gesellschaft zu leisten. Ich arbeite in einer sozialen Einrichtung für Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen. Mich sozial zu engagieren, ist ein Muss. Auch im Kirchenparlament dürfen wir nicht vergessen, dass unser Auftrag bei den Menschen am Rand der Gesellschaft beginnt. Ein Ort, wo auch Jesus präsent war und immer noch ist.

Müller Vils Erich, neu

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1963, lic. oec. publ.

Ich möchte im Kirchenparlament über die Zukunft der Kirche und deren Erbe für kommende Generationen diskutieren und mitbestimmen. Die Kirche als Institution ist wichtig für das christliche Fundament unserer Gesellschaft. Sie vertritt die Werte, die über uns als Individuum hinausgehen und uns einen Weg im Glauben über unsere irdische Existenz hinaus aufzeigen. So möchte ich mich dafür einsetzen, dass die Kirche als offener Ort für alle Menschen erhalten bleibt.

Rohner Christina, neu

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1961, AHV-Rentnerin

Ich habe Theologie studiert und mich zur Pfarrerin ausgebildet. Meine Tätigkeit als Pfarrerin musste ich wegen einer schweren Erkrankung beenden. Gern würde ich mich jetzt wieder stärker kirchlich engagieren. Die Kirchgemeinde Zürich soll ein Ort sein, an dem Christenmenschen Gottesdienste feiern, über Glaubensfragen nachdenken und diskutieren sowie Menschen in Not unterstützen. Trotz ihrer Grösse sollen persönliche Begegnungen möglich sein.

Schindler Karin, bisher

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1957, Fachfrau Administration, Sportinstruktorin

Ich setze mich ein für eine reformierte Kirche, die offen und integrativ alle Generationen und Völker verbindet. Eine Kirche, die spürbar, vor Ort und verlässlich ist und ausgewogene Finanzen hat. Der Umgang mit Immobilien muss nachhaltig und solidarisch sein. Dem Mitgliederschwund müssen wir begegnen: mit neuen Formen Menschen zum Eintritt einladen. Meine Kirche der Zukunft ist eine zum Mitfühlen und Mitmachen.

von Itzenplitz Georg, bisher

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1972, Dipl. Betriebswirt FH, Geschäftsprozessberater, Kadermitglied

Kirche soll ein Ort sein, an dem Sinn, Hoffnung, Spiritualität und Zusammenhalt wachsen, nah bei den Menschen und mit guter Balance zwischen Quartierkirche und städtischer Steuerung. Im Parlament setze ich mich für Transparenz, Beteiligung und respektvollen Umgang ein. Wichtig sind mir die Kirche vor Ort, gute Bedingungen für Mitarbeitende sowie ökologische und finanzielle Nachhaltigkeit.

Walther Matthias, bisher

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1984, Sozialdiakon

Ich möchte das Vertrauen zwischen unserer Kirche und ihren Mitgliedern stärken und den vielfältigen Glauben in der urbanen Gegenwart erlebbar machen. Mein Anliegen ist, dass wir als lebendige Kirche die Menschen in Zürich dazu inspirieren, die reformierte Kirche von morgen aktiv mitzugestalten. Dabei liegen mir besonders eine Diakonie am Herzen, die initiativ handelt und im Austausch mit den Menschen steht, sowie schlanke Prozesse, damit gute Ideen rasch umgesetzt werden können.

Zaugg Dominique, neu

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1961, Generalsekretärin (seit Januar 2026 Rentnerin)

Ich kandidiere für das Kirchenparlament, weil ich die Entwicklung der Reformierten Kirche Zürich aktiv mitbestimmen, deren Finanzen mitlenken und über ihre Zukunft mitreden möchte. Gern bemühe ich mich um Meinungsvielfalt und suche Mehrheiten und Kompromisse. Weiter möchte ich mich für eine offene, generationenverbindende und finanziell gesunde und nachhaltige Stadtkirche engagieren.

Der Wahlkreis III besteht aus dem Kirchenkreis vier fünf und hat 4 Sitze im Kirchgemeindeparlament.

Aebi Christian, neu

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1963, Dr. iur., Lehr- und Forschungsbeauftragter Universität Luzern

Seit 2018 engagiere ich mich im Industriequartier bzw. Kirchenkreis vier fünf für die Kirchen vor Ort und die gesamte Kirchgemeinde Zürich. Ich stehe für eine Kirche, die vielfältige Formen des Christseins lebt, ihrer Tradition verbunden sowie offen für Innovation ist. Wichtig sind mir die Nähe zu Menschen, die Offenheit gegenüber Aussenstehenden und interreligiösen Themen, der sorgfältige Umgang mit Finanzen, Liegenschaften und der Umwelt.

Bühler Lukas, neu

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1988, Klimaexperte

Ich kandidiere, weil ich mich seit über 15 Jahren im Kreis vier zu Hause fühle und Verantwortung für ein solidarisches Quartier übernehmen möchte. Im Parlament vertrete ich Werte wie Nachhaltigkeit, Unkommerzialität und Offenheit. Besonders am Herzen liegen mir die nachhaltige Mobilität mit sicheren Velowegen, eine zukunftsfähige Energieversorgung sowie lokale Nahrungsmittel. Zudem setze ich mich für unkommerzielle Freiräume und autofreie, lebendige Quartiere ein.

Fausch Ursina, bisher

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1967, Architektin

Ich wohne und arbeite in Aussersihl und engagiere mich im Kirchenparlament, seit die Kirchgemeinden unter dem gemeinsamen Dach der Reformierten Kirche Zürich zusammengewachsen sind. Leben im Quartier und sich gleichzeitig als Teil des kirchlichen Lebens der gesamten Stadt Zürich und der Region zu verstehen, ist das Ziel, das ich mit meinem Engagement im Parlament verfolge. Ich setze mich ein für offene Kirchen und öffentliche Räume, die für alle zugänglich sind.

Stalder-Bohnert Benjamin, neu

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1989, Sozialpädagoge HF

Im Parlament sehe ich die Möglichkeit, die Kirche verantwortungsvoll mitzugestalten und für heutige sowie kommende Generationen attraktiv zu halten. Leitend sind für mich die Werte Empathie, Verantwortungs­bewusstsein und Authentizität. Besonders wichtig ist mir eine reformierte Kirche, die inklusiv ist, ökologisch nachhaltig handelt, sozial engagiert ist und ihre Verantwortung gegenüber Gesellschaft und Schöpfung wahrnimmt.

Der Wahlkreis IV setzt sich aus den Kirchenkreisen sechs und zehn zusammen und hat 10 Sitze im Kirchgemeindeparlament.

Gerber Hans-Peter, bisher

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1966, Sachbearbeiter Finanzen und Liegenschaften

Ich glaube weiterhin, dass die reformierte Kirchgemeinde Zürich ein grosses Potenzial besitzt, um in der Gesellschaft der Stadt Zürich Themen und Werte des Glaubens wieder gesellschaftsfähig zu machen. Dafür braucht es immer wieder mal neue Ideen und immer auch engagierte Mitarbeitende, die für ein vielfältiges kirchliches Leben an allen Standorten sorgen können. Dafür braucht es aber auch eine vernünftige Immobilien- und eine umsichtige Finanzstrategie.

Horrisberger Brigitte, neu

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1974, Immobilienbewirtschafterin mit eidg. FA

Ich engagiere mich für eine Kirche, die sich an christlichen Werten orientiert, für alle Menschen offen ist und die ihre Zukunft zeitgemäss gestaltet. Bewährte Gefässe sollen gepflegt, neue Gefässe sorgfältig weiterentwickelt werden. Verlässliche Strukturen und transparente Entscheidungen sind dafür zentral. Unsere Kirche soll ein Ort sein, an dem Zusammenhalt gelebt wird und Menschen in verschiedensten Lebensphasen Unterstützung finden.

Jost Christian, bisher

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1982, Biochemiker und Unternehmer

Ich will mithelfen, dass Kirche ein Ort bleibt, der Menschen trägt – auch wenn's im Leben schwierig wird. Dass Kirche nicht nur verwaltet, sondern bewegt. Als Vater von drei Kindern erlebe ich täglich, wie wichtig Vertrauen, Respekt und Liebe sind. Der Glaube hilft mir und uns, das zu vermitteln. Kirche als Gemeinschaft, die zuhört, unterstützt und verantwortungsvoll mit ihren Mitteln umgeht – das ist mir wichtig.

Locher Ulrich, neu

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1952, Unternehmensberater

Als Mitglied der Kirchenkreiskommission eins war ich sechs Jahre lang für die Ressourcen zuständig. Gern würde ich nun im Parlament die nächsten Entwicklungen der Kirchgemeinde mitgestalten. Mir ist es wichtig, ehrlich, offen und direkt meine Meinung zu sagen. Schon als Direktor von HEKS beschäftigte ich mich mit dem wirkungsvollen Einsatz von Ressourcen, sozialem Ausgleich und der Förderung von benachteiligten Menschen. Klar, dass mir da die Diakonie ein grosses Anliegen ist.

Rieser Matthias, bisher

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1968, Büroangestellter, Sigrist (10 Prozent)

Unsere Kirche steht vor grossen gesellschaftlichen und strukturellen Veränderungen. Mich motiviert es, diesen Wandel im Sinn christlicher Werte mitzugestalten. Die Kirche soll zeitgemäss bleiben. Ich bin motiviert, konstruktiv mitzudenken und mich in die parlamentarische Arbeit einzubringen. Projekte, die sozial benachteiligten Menschen oder auch Menschen in Krisensituationen Unterstützung bieten, liegen mir besonders am Herzen.

Staehelin Simon, neu

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1980, Jurist

Ich kandidiere für das Kirchgemeindeparlament, weil ich überzeugt bin, dass engagierte und kompetente Arbeit unsere Kirche stärkt. Als Jurist bringe ich Struktur, Verantwortungsbewusstsein und Erfahrung in kollegialer Entscheidungsarbeit ein. Besonders am Herzen liegen mir generationenübergreifende Angebote, soziale Projekte, die Wiederbelebung des Gottesdiensts sowie Themen rund um Finanzen, Gemeindeleben und Bildungsangebote.

Ulrich Thomas, bisher

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1966, Dipl. Inf. Ing. ETH

Die Fusion zur reformierten Kirchgemeinde Zürich ist strukturell vollzogen, und mir ist es ein grosses Anliegen, dass nun den Kirchenkreisen der Raum gegeben wird, die in der Fusionsvorlage versprochenen Profilierungen zu erarbeiten und umzusetzen. In der kommenden Legislatur wird es in der Kirchenpflege, aber auch im Parlament zu grossen Wechseln kommen. Meine vielfältigen Erfahrungen werden hier von grossem Wert sein.

Vautravers Isabelle, neu

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1969, Ökonomin

In Zürich aufgewachsen, fühle ich mich in der Reformierten Kirche Zürich verwurzelt. Ich schätze das vielseitige spirituelle Angebot und den Austausch mit Menschen in ihrer Vielfalt. Gerade in Zeiten des gesellschaftlichen Wandels nimmt die Kirche eine wichtige Rolle ein, indem sie offene Gemeinschaft fördert und eine spirituelle Heimat geben kann. Bestehende Werte pflegen und flexibel auf Veränderungen reagieren – in eine solche Entwicklung möchte ich mich gern einbringen.

Yvert Damian, bisher

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2003, Student Geschichte und Religionswissenschaft

In den letzten vier Jahren durfte ich als Mitglied und Kommissionspräsident viele Erfahrungen sammeln. Dieses Wissen in der nächsten Periode anzuwenden und pragmatisch mit neuer Energie in die nächste Legislatur zu starten, motiviert mich. Besonders interessiert mich in der nächsten Amtsperiode die Weiterentwicklung der gestarteten und behandelten Projekte. Ich stehe ein für eine offene Diskussionskultur und respektvolle Zusammenarbeit.

Zeindler Nathalie, bisher

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1970, Journalistin BR, Autorin

Als Journalistin, Autorin und zertifizierte Verwaltungsrätin befasse ich mich mit gesellschaftlichen und politischen Themen. Ich möchte den Meinungsaustausch fördern und mich für eine lebendige Kirche einsetzen, die Brücken baut. Mein Fokus liegt auf einer nachhaltigen Immobilienstrategie: Unsere Gebäude müssen ökologisch bewirtschaftet, als soziale Begegnungsorte gestärkt und für bezahlbaren Wohnraum sinnvoll genutzt werden.

Zweifel Urs, bisher

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1969, Oenologe

Ich bin immer schon im Kirchenkreis zehn verwurzelt und möchte diesen Bezug weiter pflegen. Im Moment bin ich unter anderem an sechs Freitagabenden im Jahr bei «Liib und Seel» im Sonnegg in Höngg engagiert. Die Kirche ist für die Menschen in den Quartieren. Kirche soll dort leben, wo die Menschen sind. Demzufolge braucht es Angebote für alle Menschen, die sich dieser Kirche zugehörig fühlen.

Der Wahlkreis V besteht aus dem Kirchenkreis sieben acht und hat 6 Sitze im Kirchgemeindeparlament.

Ammann Esther, bisher

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1992, Lehrperson

Unsere Kirche soll ein einladender Ort sein. Ich kandidiere, weil ich mich dafür einsetzen will, dass wir als Gemeinschaft den Glauben und christliche Werte nicht nur vermitteln, sondern auch leben – und bei aller Tradition zugleich zeitgemässe Formen wagen. Im Parlament vertrete ich eine Kultur der Beteiligung: Mitarbeitende und Freiwillige sollen gern mitgestalten und die dafür notwendigen Rahmenbedingungen erhalten.

Gaudenz Chatrina, neu

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1972, Pfarrerin

Ich wurde 1972 im Unterengadin geboren. Nach einem Studium in vergleichender Religionswissenschaft in Zürich, Luzern und Jerusalem und einem Nachdiplomstudium in Psychologie amte ich seit gut sechs Jahren als Pfarrerin am Standort Fluntern im Kirchenkreis sieben acht. Im Parlament werde ich mich mit Gewissenhaftigkeit und Sorgfalt für die Zukunft unserer Kirche engagieren, frei von der kleingläubigen Sorge, dass alles so bleiben muss, wie es ist.

Huber Werner, neu

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1964, Publizist

Die Kirche – pauschaler gesagt: die Religion – ist einer der Pfeiler, auf denen unsere kulturellen und gesellschaftlichen Werte beruhen. Aus unterschiedlichen Gründen erodiert diese Basis immer mehr. Auch mein Verhältnis zur Kirche ist locker. Wie viele andere, gehöre ich zu den seltenen Kirchgängern. Diese Veränderungen lassen sich nicht aufhalten, aber sie lassen sich gestalten. Im Parlament kann ich mich mit den aktuellen Fragen auseinandersetzen und dabei die reformierte Kirche mitgestalten.

Imhof Jean-Luc, neu

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1992, Bau-Ing. ETH

Mich motiviert es, nach Kräften Gemeinschaft zu stärken, christliche Werte zu bewahren und die reformierte Kirche im Alltag relevant zu halten. Im Parlament vertrete ich den Kirchenkreis sieben acht. Mir wichtig sind: der Fokus auf unsere Mitglieder, die Bewahrung des Kernauftrags, Verwaltungsökonomie sowie ein lebenszyklusorientiertes Handeln. Dafür will ich die parlamentarischen Instrumente verantwortungsvoll und wirkungsvoll einsetzen.

Landolt-Bachmann Dominique, neu

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1964, Ökonomin und Erwachsenenbildnerin

Mich bewegt die zunehmende Entfremdung der Kirchenbehörden von ihren Mitgliedern. Im Parlament möchte ich gegen diese Entwicklung kämpfen. Als Volkswirtin habe ich ein Bewusstsein für den vernünftigen und weitsichtigen Umgang mit unseren Ressourcen. Ich bringe viel Erfahrung und Herzblut mit im Bereich Migration und Flucht und engagiere mich gegen den Verlust wichtiger gesellschaftlicher Werte.

Manhart Thomas, neu

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1957, pensionierter Jurist

Ich war bis 2025 sieben Jahre lang Präsident der Kirchenkreiskommission sieben acht. Ich habe täglich erlebt, welche Probleme die grosse Reorganisation von 2019 verursacht hat: Die KGZ ist zu gross, zu weit weg von den Menschen, zu zentralistisch, es gibt zu wenig direkte Demokratie. Hieran kann nur das Parlament etwas ändern. Dort will ich meine Erfahrung einbringen. Zudem sollten wir in unserer heutigen Welt, wo Recht und Moral nichts mehr gelten, mehr Kante zeigen.

Der Wahlkreis VI setzt sich aus den Kirchenkreisen elf und zwölf zusammen und hat 9 Sitze im Kirchgemeindeparlament.

Bolliger Gerd, bisher

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1967, Leiter Sozialabteilung, Sozialarbeiter FH, Manager NPO

Ich will weiterhin an der Zukunft unserer Kirchgemeinde mitwirken und dabei Miteinander, Fürsorge und soziale Verantwortung stärken. Ich stehe für eine Kirche, die christliche Werte und professionelle Umsetzung verbindet – für ein solidarisches und sorgendes Miteinander. Meine Vision ist eine lebendige Gemeinschaft mit starkem Zusammenhalt und vielfältigen Angeboten in starken Kirchenkreisen.

Michel Daniel, bisher

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1956, Bauherrenberater und -vertreter

Die Kirche ist die Basis unserer Kultur, Ethik und Moral. Damit sie überlebt, muss sie Glauben in Form von Dienstleistungen anbieten, die gesellschaftliche Probleme entschärfen können. Gern beteilige ich mich an dieser Diskussion.

Sager Magdalena, neu

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1958, HR-Kauffrau, pensioniert

Mir sind unterschiedliche Glaubensstile und religiöse Lebenswelten auf der verbindenden Botschaft des Evangeliums wichtig. Deshalb wünsche ich mir eine innovative Kirche, die verantwortungsvoll und glaubwürdig ihre Werte vertritt. Gemeinschaftsbildung an Kirchenorten soll gefördert werden, inspirierend und erlebbar bleiben und eine authentische Beziehungsbasis schaffen. Die Solidarität unter allen Generationen liegt mir als Familienmensch besonders am Herzen.

Schäppi Bruno, bisher

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1989, Kundenberater, Praxisbildner und Präsident Branche öV

Die Kirche soll Tradition und Moderne verbinden. Sie soll ein Treffpunkt für alle sein und die Menschen verbinden. Die «Fresh-Expressions» wie ein Schenkhaus, der Chilehügel oder das Zytlos sollen finanziell unterstützt und gefördert werden, um neue Mitglieder zu gewinnen. Gleichzeitig ist es wichtig, den bestehenden Mitgliedern einen echten Mehrwert zu bieten. Dafür will ich mich einsetzen – für eine aktive, positive und zeitgemässe Kirche.

Schultheiss Philippe, bisher

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1984, Pfarrer, Berater, Publizist

Christliche Tradition bewahren, Modernes wagen. Ich kandidiere, um mich unter diesem Motto für eine behutsame Weiterentwicklung der Kirchgemeinde einzusetzen. Die Ausrichtung auf Gott hin und die Orientierung an der Bibel sind meine zentralen Werte, sie sollten unserer Kirchenpolitik stets zugrunde liegen. Es gilt, den riesigen Immobilienbestand noch stärker zum Aufbau der Gemeinde zu nutzen, das Netzwerk in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft weiter zu pflegen und auszubauen.

Schwendimann Priscilla, bisher

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1992, Pfarrerin

Als Vizepräsidentin der Kommission für Diakonie, Bildung und Kommunikation setze ich mich dafür ein, dass unsere Landeskirche für alle da ist – gerade auch für die junge Generation Alpha und Z, für die der Glaube wieder wichtiger wird. Kirche darf fröhlich, hoffnungsvoll und relevant sein und in das Leben der Menschen reinwirken. So wie ich es erleben durfte: Eine Kirche, in der das Evangelium im Zentrum steht und gesellschaftlich relevant ist.

Sostizzo Claudio, bisher

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1991, Leiter Tourismus, Berater

Die Kirche muss sich weiterentwickeln, um relevant zu bleiben. Als engagiertes Mitglied des Kirchgemeindeparlaments und im Präsidium der Rechnungs- und Geschäftsprüfungskommission bringe ich pragmatischen Start-up-Geist und unternehmerische Erfahrung ein. Mit meiner Erfahrung in operativer und strategischer Führung möchte ich dazu beitragen, Vision, Mission und Werte weiterzuentwickeln – für eine Kirche, die Wandel als Chance begreift.

Ziegler Sabine, bisher

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1965, Baurichterin, Verwaltungsrätin, Expertin Nachhaltige Entwicklung

Ich sehe die Kirche als lebendige Institution für alle. In einer Zeit der zunehmenden Polarisierung soll die Kirche eine Plattform der Begegnung innerhalb des christlichen Glaubens und mit anderen Glaubensgruppierungen sein. Sie soll allparteilich, solidarisch und offen sein. Dies gelingt nur, wenn die Kirche transparent und zugänglich ist. Haushälterisch mit den Finanzen umzugehen, ohne knausrig zu sein, ist mein Ziel.