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Theater am Hechtplatz trifft Kirche
Kunst & Kultur

Theater am Hechtplatz trifft Kirche

Wegen Renovation zieht das Theater am Hecht­platz ins Haus Seefeld – dort trifft ver­trautes Theater­pro­gramm auf neue kultu­relle und gemein­schaft­liche Impulse mitten im Quartier.
28.10.2025Kirchgemeinde
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Wegen Renovation zieht das Theater am Hechtplatz ins Haus Seefeld.
Wegen Renovation zieht das Theater am Hechtplatz ins Haus Seefeld. Roland Fischer

Während das Theater am Hecht­platz reno­viert wird, findet es im Haus Seefeld für 14 Monate ein Zuhause auf Zeit. Kultur und Kirche rücken näher zusammen – zum Gewinn für Publi­kum, Quartier und Stadt.

Im Früh­ling 2026 heisst es Bühne frei im neuen Haus Seefeld: Das tradi­tions­reiche Theater am Hecht­platz zieht während seiner umfassenden Sanie­rung für rund 14 Monate ein. «Das Theater wurde seit seiner Eröff­nung 1959 nicht mehr grund­legend reno­viert», sagt Ariane Russi, Co-Leiterin des Hauses. «Nun werden Haus­technik, Leitungen und Sicher­heits­anlagen erneuert – und wir schaffen bessere Zugäng­lich­keit, etwa mit einer barriere­freien Sanitär­anlage.» Damit das Pro­gramm nicht pausieren muss, suchte das Theater einen zentralen Ort in Zürich, der Platz und die tech­nischen Vor­aus­setzungen bietet. «Wir sind schnell auf das Haus Seefeld gestossen – eine sehr schöne Lösung. Die Zusammen­arbeit mit der refor­mierten Kirch­gemeinde hat sich sehr stimmig und logisch ergeben», so Ariane Russi.

Ein Haus für Bildung, Begegnung und Bühne

Das neue Haus Seefeld war bis anhin das Kirch­gemeinde­haus Neu­münster; in den 1970er-Jahren wurde es als Teil einer grösseren Über­bauung mit Schule und Gemein­schafts­zentrum gebaut. Heute wird es vom Bereich Immo­bilien der refor­mierten Kirch­gemeinde Zürich bewirt­schaftet. Es versteht sich als offenes Quartier­haus: Bildung, Begeg­nung und Bühne prägen seinen Charak­ter. Neben kirch­lichen Ange­boten wie etwa dem Schenk­haus ab Oktober und dem Jugend­raum des Kirchen­kreises sieben acht, mieten auch Sport- und Musik­vereine Räum­lich­keiten. Ab 2026 kommt nun das Theater Hecht­platz hinzu – mit Bühne, Foyer und Bar.

Vertrautes Theater in neuem Raum

Für das Publi­kum bedeutet der Umzug: ver­trautes Pro­gramm in gross­zügiger Um­ge­bung. «Wir bleiben die Gleichen», so Ariane Russi. «Unsere Gast­spiele, Ko­pro­duk­tionen und die Märchen­bühne bleiben Teil des Ange­bots. Gleich­zeitig eröff­net die grössere Bühne spannende neue Mög­lich­keiten für Künst­lerinnen und Künstler.» Auch die Begeg­nungen im Haus Seefeld ver­sprechen besondere Momente: «Das kann inspi­rierend sein und viel­leicht ganz neue Kolla­bora­tionen ent­stehen lassen», sagt Ariane Russi.

Kirche als Ort der Kultur und Gastfreundschaft

Mit dieser Ko­opera­tion zeigt die refor­mierte Kirch­gemeinde Zürich ein­mal mehr, wie kirch­liche Räume zu Orten von Kultur, Bil­dung und Dia­log werden können. Und wer ab 2026 ins Theater geht, erlebt nicht nur grosse Kunst – sondern auch, wie Kirche mitten im Quar­tier Gast­freund­schaft lebt.

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