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Out of Service? Wenn Gebäude neue Perspektiven eröffnen
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Out of Service? Wenn Gebäude neue Perspek­tiven eröffnen

Die Ausstellung «Out of Service?» zeigt, wie Schweizer Sakralbauten auf gesellschaftliche Veränderungen reagieren können. Anhand von Beispielen wird aufgezeigt, wie Kirchen durch Umnutzung, Weiterentwicklung oder Rückbau zukunftsfähig bleiben und ihren kulturellen Wert bewahren.
08.10.2026Michele PaparoneKirchgemeinde
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Alt-Text: Menschen tanzen auf einer runden Bühne in einem hellen Saal mit großen Fenstern, Zuschauer sitzen im Halbkreis.
Michele Paparone

Die Ausstellung «Out of Service? – Schweizer Sakralarchitektur im Wandel» im ZAZ Bellerive setzt sich mit Schweizer Sakralbauten auseinander, die ihre ursprüngliche Nutzung teilweise verloren haben und vor der Frage stehen, wie sie künftig sinnvoll weiterentwickelt werden können. Die reformierte Kirchgemeinde Zürich unterstützte die Ausstellung mit Daten und Informationen zu ihrem Immobilienbestand.

Das Thema beschäftigt auch die reformierte Kirchgemeinde Zürich intensiv. Mit ihrer Immobilienstrategie und der Standortplanung hat sie die Leitplanken definiert, wie ihre Kirchen, Kirchgemeindehäuser und weiteren Liegenschaften langfristig genutzt werden können. Dabei gilt es, historische und identitätsstiftende Gebäude zu bewahren und gleichzeitig auf gesellschaftliche Veränderungen, neue Bedürfnisse und begrenzte Ressourcen zu reagieren.

Die Ausstellung «Out of Service? – Schweizer Sakralarchitektur im Wandel» nimmt sich diesem Thema an und macht deutlich, dass die Zukunft bestehender Gebäude nicht allein eine bauliche, sondern vor allem eine gesellschaftliche Aufgabe ist. Anhand eindrucksvoller Beispiele aus der ganzen Schweiz wird aufgezeigt, wie Sakralbauten erfolgreich umgenutzt wurden. Ergänzt werden diese Einblicke durch zahlreiche Exponate sowie audiovisuelle Beiträge. Die historischen und zeitgenössischen Projekte veranschaulichen die vielfältigen Möglichkeiten der Veränderung, die von behutsamen Umnutzungen bis hin zum Rückbau reichen. Die Ausstellung regt damit einen breiten Diskurs über Wandel und Erhalt von Sakralbauten an. Damit ihr architektonischer und kultureller Wert erhalten bleibt, brauchen diese Gebäude weitere gesellschaftliche Bedeutungen und Nutzungen, die auch über religiöse Rituale hinausgehen.

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