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Nachhaltigkeit
Energetische Optimierung in den Zentren Altstetten und Bullinger

Energetische Optimierung in den Zentren Altstetten und Bullinger

Die reformierte Kirchgemeinde Zürich investiert gezielt in eine nachhaltige und zukunftsorientierte Energieversorgung ihrer Liegenschaften. Durch verschiedene Optimierungsmassnahmen konnten bestehende Anlagen effizienter genutzt, fossile Energieträger reduziert und die Eigenproduktion von erneuerbarer Energie deutlich erhöht werden.

Zentrum Altstetten: 100 Prozent erneuerbare Energie seit 2025

Eine externe Analyse der Heizungsanlage im Zentrum Altstetten zeigte, dass das bestehende Heizsystem deutlich überdimensioniert war. Die vorhandene Erdsonden-Wärmepumpe mit einer Leistung von 110 kW deckt den Heizbedarf des Gebäudes bereits ausreichend ab. Der zusätzliche 315-kW-Gaskessel wurde deshalb nicht mehr benötigt.

Im Zuge der Optimierung wurde der Gaskessel zurückgebaut. Gleichzeitig erfolgten die Installation einer neuen Warmwasser-Wärmepumpe, die Sanierung des Leitsystems sowie eine umfassende energetische Betriebsoptimierung von Heizung, Lüftung und Warmwasseraufbereitung.

Ein weiterer wichtiger Schritt ist der Bau einer Photovoltaikanlage mit einer Fläche von rund 420 Quadratmetern. Die Anlage produziert jährlich rund 95'000 kWh Strom. Damit kann etwa so viel Energie erzeugt werden, wie rund 30 Schweizer Haushalte pro Jahr verbrauchen.

Zentrum Bullinger: Übergangslösung bis zum Fernwärmeanschluss

Nach dem Ausfall des Gaskessels im Zentrum Bullinger wurde die Energieversorgung neu beurteilt. Dabei zeigte sich, dass der aus dem Zentrum Altstetten rückgebaute Gaskessel ideal als Übergangslösung genutzt werden kann.

Der sogenannte «Wanderkessel» wurde deshalb im Zentrum Bullinger installiert und sichert dort die Wärmeversorgung bis zum geplanten Anschluss an das Fernwärmenetz im Jahr 2029. Durch die Weiterverwendung der erst 14-jährigen Anlage konnten Ressourcen geschont und Investitionen reduziert werden.

Erfolgskontrolle Wärmeversorgung Zentrum Altstetten: Gut für die Umwelt und fürs Portemonnaie

  • Reduktion des Energieverbrauchs um 63 Prozent
  • Betriebskosteneinsparung pro Jahr von CHF 18’500
  • Amortisation der Investition bereits nach knapp drei Jahren