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Geschichte und Hintergrundinformationen

Für gelebte Solidarität mit Menschen am Rande der Gesellschaft: 

Die reformierte Kirchgemeinde der Stadt Zürich und das Sozialwerk Pfarrer Sieber realisieren ein gemeinsames Leuchtturmprojekt.

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Die Einweihung

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Am 9. Juni 2024 haben wir den Neubau eingeweiht.

Der Neubau entfaltet seine Wirkung

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27.11.2023

Schritt für Schritt werden die Baugerüste rund um den Neubau abgebaut. Die Fassade an der Wehntalerstrasse wird nun deutlich sichtbar und damit die unterschiedliche Materialisierung der einzelnen Gebäudeteile. Der Innenausbau schreitet ebenfalls zügig voran: Die wohnlichen Akzente der Materialisierung und die heitere Stimmung des Neubaus sind bereits spürbar.

Neue Lebensräume

Anfang November besuchten Projektbeteiligte der Reformierten Kirchgemeinde Zürich und des Sozialwerks Pfarrer Sieber das Atelier von Florian Germann (siehe Fotos). Der Künstler zeigte den Besucherinnen und Besuchern die Fortschritte seiner Skulptur «Café Central». Die ungefähr drei Meter hohe Skulptur wird künftig im Spitalhof aufgestellt. Sie bietet Lebensraum für Vögel und Insekten und trägt zum neuen Leben auf dem Glaubten-Areal bei.

Die reformierte Kirchgemeinde Zürich und das Sozialwerk Pfarrer Sieber sagen Danke

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05.06.2023

Mit Ansprachen und einem gemeinsamen Essen feierten über 100 Personen die Vollendung des Rohbaus. Die zur reformierten Kirchgemeinde Zürich gehörende streetchurch richtete im Rahmen ihres Arbeitsintegrationsprogramms für Jugendliche das Catering aus.

Die Vertretenden der reformierten Kirchgemeinde Zürich, des Sozialwerks Pfarrer Sieber und des Planerteams sprachen den Verantwortlichen auf der Baustelle für den termingerechten Baufortschritt ihren grossen Dank aus. Es wurde betont, dass dieses grosse Bauwerk nur im guten Zusammenspiel der verschiedenen Disziplinen und Handwerksgattungen mit dem Beitrag jedes und jeder Einzelnen gemeinsam erstellt werden konnte.

Die Rednerinnen und Redner waren sich zudem einig, dass dieses Bauprojekt etwas ganz Besonderes ist, das sich durch die zukünftige Nutzung und die wohlwollende Unterstützung der reformierten Kirchgemeinde vor Ort auszeichnet. An der Aufrichte war deshalb die Vorfreude auf die Fertigstellung im Frühling 2024 bei allen Beteiligten deutlich spürbar.

Bilder: Silvia Beyer, Ursi Furger

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Michael Hauser

«Das Sozialwerk Pfarrer Sieber ist beim Projekt unser Wunschpartner. Menschen, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen, erhalten eine würdige Herberge. Gleichzeitig bekommt die Stiftung ein modernes Betriebsgebäude. Wir sind stolz darauf, mit einem nachhaltigen Bau das eindrucksvolle Kirchenzentrum Glaubten zu ergänzen.»

Michael Hauser ist Kirchenpfleger der Evangelisch-reformierten Kirchgemeinde Zürich und leitet das Ressort Immobilien.

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Friederike Rass

«Wir sind dankbar, mit der reformierten Kirche eine Partnerin gefunden zu haben, die einen solchen Neubau finanziell stemmen kann und einige unserer Angebote ein dringend benötigtes neues Dach bietet. Für uns und vor allem die Menschen, die sich uns anvertrauen, ist dies ein Segen.»

Friederike Rass ist seit 2022 Gesamtleiterin des Sozialwerks Pfarrer Sieber

Wertvollen Raum nutzen für sozial Benachteiligte

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Mit dem Neubau auf dem Glaubten-Areal ermöglichen das Sozialwerk Pfarrer Sieber und die reformierte Kirchgemeinde Zürich sozial Benachteiligten medizinische Pflege und ein temporäres Zuhause.


Das Areal im Überblick

Das Projekt: Übersicht

  1. Neubau
  2. Kirchenzentrum Glaubten

Neubau (1.)

Mit dem Neubau wird für das Sozialwerk Pfarrer Sieber ein dringend benötigter, zentraler Standort geschaffen. Unter dem Dach des Pfarrer-Sieber-Huus werden drei Einrichtungen vereint: das Fachspital Sune-Egge (zurzeit an der Konradstrasse), das Pflegeheim Sunegarte (zurzeit in Egg/ZH) und die suchtakzeptierende Wohneinrichtung Ur-Dörfli (zurzeit in Pfäffikon ZH) sowie die Gesamtadministration des Sozialwerks. Auf Seiten der stark befahrenen Wehntalerstrasse entstehen auf drei Geschossen zudem Büro- und Gewerberäume, welche die reformierte Kirchgemeinde an weitere Dienstleister vermieten wird.

Kirchenzentrum Glaubten (2.)

Das Kirchenzentrum bleibt unverändert bestehen und führt seinen operativen Betrieb weiterhin unabhängig vom Neubau fort. Auch optisch bleiben der markante Kirchturm und die prägenden Aussenmauern und somit die tragenden architektonischen Elemente als eigenständige Einheit bestehen.

Mehr zum Kirchenzentrum

Übersicht der Bauetappen

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Die Bauarbeiten beginnen Anfang Oktober 2021.


Ganz im Sinn der 2000-Watt-Gesellschaft

Die Kirchgemeinde Zürich hat sich zum Ziel gesetzt, bei Bauvorhaben die Nachhaltigkeits-Standards der «2000-Watt-Gesellschaft» zu erfüllen. Dank den einfachen Grundformen und der Kompaktheit der vier Bauten bietet das Projekt gute Voraussetzungen, um dieses hohe Ziel zu erreichen. Die Lage des Areals mit sehr guten ÖV-Verbindungen und Einkaufsmöglichkeiten in Fussdistanz wirken sich positiv auf den Aspekt der Mobilität aus.

Für eine gute Energiebilanz sorgt eine Erdsonden-Wärmepumpe für die Wärmeerzeugung und eine grossflächige Photovoltaik-Anlage für die Stromproduktion auf den Dächern. Die gut gedämmte Fassade und ein gut wirksamer, aussenliegender Sonnenschutz unterstützen die Nachhaltigkeit der Anlage.


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Margot Hausammann

«Als reformierte Stadtzürcherin bin ich nicht nur stolz auf unseren Reformator Zwingli, sondern auch auf Pfarrer Sieber. Sein Wirken für und mit den Menschen am Rande unserer Gesellschaft ist und bleibt einmalig. Unser Zusammengehen mit Siebers Sozialwerk zeigt, wofür auch die reformierte Kirche einsteht: Gemeinsinn und Hilfe zur Selbsthilfe, aber wenn alle Stricke reissen, da sein für diejenigen, die es nicht mehr aus eigener Kraft schaffen.»

Margot Hausammann ist Sozialpädagogin und Betriebsökonomin und seit Anfang 2019 Präsidentin der Kirchenkreiskommission elf (Zürich Affoltern und Seebach).

Ein gemeinsames Dach für das Sozialwerk Pfarrer Sieber

Für das Sozialwerk Pfarrer Sieber bringt der Neubau eine dringend benötigte Lösung: Der Zustand des heutigen Fachspitals ist eine grosse Belastung für Patienten und Mitarbeitende.

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Was kommt neu auf das Areal

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  1. Fachspital mit Akut- und Langzeitabteilungen (Sune-Egge und Sunegarte)
  2. Betreutes Wohnen
  3. Administration Sozialwerk Pfarrer Sieber
  4. Gewerberäume für weitere Mieterinnen und Mieter

1. Fachspital mit Akut- und Langzeitabteilungen (Sune-Egge und Sunegarte)

Das Fachspital ist auf die sozial-medizinische Akut- und Langzeitpflege von Suchtkranken ausgelegt. Es werden keine Notfallpatienten behandelt, auch Entzüge werden keine gemacht. Die Behandlung fokussiert auf innere Medizin, Wundbehandlung und psychotherapeutische Behandlungen. Teure medizinische Anlagen sind nicht nötig, weshalb die Überbauung auf lange Sicht auch für weitere Nutzung geeignet ist.

Im Fachspital gibt es

total 42 Betten

die Hälfte der Betten für den Akut-Bereich, die andere für die Langzeitpflege

90 Mitarbeitende

Der Zugang zum Fachspital ist ausschliesslich über den ständig besetzten Empfangsbereich durch den Haupteingang an der Riedenhaldenstrasse möglich. Der Zugang zum Kirchenzentrum funktioniert weiterhin unabhängig davon.

Das Ambulatorium und weitere Anlaufstellen des Sozialwerks Pfarrer Sieber bleiben im Stadtzentrum.

2. Betreutes Wohnen

Die suchtakzeptierende Wohneinrichtung Ur-Dörfli des Sozialwerks Pfarrer Sieber ist seit 2009 im ehemaligen Hotel Bahnhof in Pfäffikon ZH untergebracht. Das Ur-Dörfli bietet heute 23 Menschen mit Suchterkrankungen eine betreute Unterkunft und verhindert so, dass Betroffene obdachlos sind. Der Mietvertrag des Sozialwerks Pfarrer Sieber mit der Vermieterin des Hotels Bahnhof in Pfäffikon läuft Ende 2024 aus.

Auch im Neubau auf dem Glaubten-Areal werden unterschiedlich stark von Sucht betroffene Menschen wohnen und von SWS-Mitarbeitenden in der Bewältigung ihres schwierigen Alltags unterstützt. In neun Wohngemeinschaften kochen, putzen und waschen die Bewohnerinnen und Bewohner und versuchen, sich zu stabilisieren und ihre Wohnfähigkeit zu stärken.

Das Wohnangebot im Neubau auf dem Glaubten-Areal umfasst

16 teilbetreute Zimmer

19 vollbetreute Zimmer

23 Mitarbeitende

Der Zugang zur Wohnsiedlung erfolgt über einen Hofbereich, zu dem man über die Riedenhaldenstrasse gelangt – ebenfalls unabhängig vom bestehenden Kirchenzentrum.

3. Administration des Sozialwerks Pfarrer Sieber

In den Neubau einziehen werden auch die Administration und Kommunikation der Gesamtstiftung. Durch die Zusammenlegung der Administrationen des Fachspitals und der Gesamtstiftung können Synergien genutzt und somit langfristig Kosten gespart werden.

4. Gewerberäume für weitere Mieter

An der Wehntalerstrasse entstehen auf drei Geschossen Büro- und Gewerberäume für bis zu sechs weitere Mieterinnen und Mieter. Es wird eine öffentliche Gewerbenutzung angestrebt, von der auch die Quartierbevölkerung profitieren kann, zum Beispiel eine Gemeinschaftspraxis oder eine Apotheke.

Wer sind die künftigen Bewohnenden im Neubauteil des Sozialwerks Pfarrer Sieber?

Die Patienten und Bewohnerinnen des Neubaus sind Menschen ohne Obdach und ohne soziales Netz. Fremde Besucher sind nicht zu erwarten. Für Sicherheit im Quartier ist gesorgt: Das Sozialwerk Pfarrer Sieber betreut seine Patienten und Bewohnerinnen rund um die Uhr. Es gibt klare Haus- und Verhaltensregeln, auf deren Einhaltung die Verantwortlichen pochen. Ausserdem werden rund um das Areal regelmässig Patrouillen durchgeführt, die zusätzlich für Ordnung sorgen. Die Erfahrung mit anderen Einrichtungen des Sozialwerks Pfarrer Sieber zeigen, dass dies gut funktioniert.

Mehr zur Nutzung und zur Sicherheit im Quartier… 

Gut eingefügt ins Quartier

Das entsteht neu: Arealplan

Der Neubau ist 3 bis 6 Geschosse hoch und fügt sich diskret ins heutige Quartierbild. Das markante Kirchenzentrum bleibt das architektonisch prägende Element.

Auch aus Sicht der Quartierentwicklung macht der Neubau Sinn: Die reformierte Kirchgemeinde nutzt den freien Bereich beim Kirchenzentrum. Dieser ist zwar gut erschlossen aber wegen der stark befahrenen Wehntalerstrasse nur beschränkt für quartierübliche Wohnungen geeignet. Das Kirchenzentrum funktioniert weiterhin unabhängig vom Neubau, aber es entsteht ein willkommenes Miteinander.

Die Stockwerke des Neubaus

Das entsteht neu: Stockwerkplan

Untergeschoss

  • Lager- und Technikräume sowie die Garderoben des Gastrobereichs des Sozialwerks
  • Lagerräume des Gewerbebereichs (abgetrennt von den Räumen des Sozialwerks)
  • Einfahrt an der Riedenhaldenstrasse in die Einstellhalle mit 21 Parkplätzen (das entspricht dem gesetzlichen Minimum)

Das entsteht neu: StockwerkplanEG

Erdgeschoss

Das Erdgeschoss ist aufgeteilt in einen Gebäudeteil «betreutes Wohnen» und einen Gebäudeteil Fachspital mit separaten Eingängen.

Fachspital (Sune-Egge)

  • Haupteingang mit Empfangsloge
  • medizinische Aufnahme und Untersuchungszimmer
  • Therapiezimmer (Physiotherapie, Kunsttherapie, Psychotherapie)
  • Restaurant für Patienten- und Mitarbeitende (nicht öffentlich)
  • Aufenthaltsräume
  • Zugang zum Innenhof («Spitalhof»)

Betreutes Wohnen (Schärme)

  • Büro Sozialarbeitende
  • Aufenthaltsräume und Gemeinschaftsräume
  • Aussenbereich oder Zugangshof

Gewerbeteil

  • EG: direkter Zugang über Wehntalerstrasse
  • OG: Zugang über zentrales Treppenhaus
  • 2 Mietflächen pro Geschoss (Mieter/def. Nutzung noch nicht bekannt)

Das entsteht neu: Stockwerkplan 1.OG

Erstes Obergeschoss: Akutspital «Sune-Egge»

  • 18 Einzelzimmer mit Gemeinschafts-Badezimmern
  • 2 Zimmer mit WC/Bad für Nutzung als Doppelzimmer oder als Isolationsbereich
  • Aufenthaltsräume
  • Pflegebad

Betreutes Wohnen:

  • Büro Sozialarbeitende und Agogen
  • 1 IV-gerechte Wohnung für 3 Bewohnende

Das entsteht neu: Stockwerkplan 2.OG

Zweites Obergeschoss: Pflegeeinrichtung «Sunegarte»

  • 16 Einzelzimmer mit Gemeinschaftsbäder
  • 1 Doppelzimmer und 2 Einzelzimmer mit WC/Bad für Nutzung als Isolationsbereich
  • Gemeinschaftsküche
  • Aufenthaltsräume

Betreutes Wohnen:

  • zwei 4.5-Zimmer-Wohnungen für jeweils 4 Bewohnende

Das entsteht neu: Stockwerkplan 3. OG

Drittes Obergeschoss: Administration Fachspital & Gesamtorganisation

  • Einzel- und Gruppenbüros für 20 Mitarbeitende
  • Sitzungsräume

Betreutes Wohnen:

  • zwei 4.5-Zimmer-Wohnungen für jeweils 4 Bewohnende

Das entsteht neu:  Stockwerkplan 4. OG

viertes Obergeschoss (nur im Gebäudeteil betreutes Wohnen)

  • 2 Wohngruppen (teilbetreutes Wohnen) mit jeweils 4 Bewohnenden in einer 4.5-Zimmer-Wohnung

Das entsteht neu: Stockwerkplan 5. OG

fünftes Obergeschoss (nur im Gebäudeteil betreutes Wohnen)

  • 2 Wohngruppen (teilbetreutes Wohnen) mit jeweils 4 Bewohnenden in einer 4.5-Zimmer-Wohnung

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Die Südfassade des Glaubten-Areals liegt an der stark befahrenen Wehntalerstrasse. Auf dieser Seite des Neubaus entstehen auf drei Geschossen Gewerberäume für weitere Mieter.

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Die Nordfassade des Neubaus an der ruhigeren Riedhaldenstrasse. Hier befindet sich der Eingang zum Fachspital und zur Administration des Sozialwerks Pfarrer Sieber mit dem ständig besetzten Empfang.

Die Architekten

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Franziska Schneider

«Uns hat die Nachbarschaft zum angrenzenden Kirchenzentrum inhaltlich von Anfang an fasziniert, da die städtebauliche Verschränkung von religiösen und karitativen Anlagen eine lange Tradition hat. Für den konkreten Entwurf waren der Ort, die Typologie des Kirchenzentrums von Esther und Rudolf Guyer, die stark befahrene Wehntalerstrasse und natürlich die sehr spezifischen Anforderungen an den Neubau prägend.»

Franziska Schneider ist Partnerin im Architekturbüro «Schneider Studer Primas Architekten» und betreut das Projekt «Neubau Glaubtenareal» seit dem Studienauftrag 2018.

ARGE Schneider Studer Primas Architekten / BGS & Partner Architekten

Das Architekturbüro Schneider Studer Primas aus Zürich ist beim Projekt Neubau Glaubten-Areal zuständig für Architektur und Planung. BGS & Partner Architekten aus Rapperswil sind im Projekt Neubau Glaubten-Areal verantwortlich für das Baumanagement. Als ARGE haben die beiden Büros bereits mehrere gemeinsame Projekte.

Architekturbüro Schneider Studer Primas
BGS & Partner Architekten


Mike Guyer

Mike Guyer

«Dem Hof der bestehenden Kirchenanlage setzt das neue Projekt ein zentrales Gebäude mit Annexbauten entgegen. Es entsteht eine durchgehende Komposition von Volumen und Höfen, in der sich bestehende und neue Architektur sehr stimmig ergänzen.»

Mike Guyer, Gigon Guyer Architekten und Entwurfsprofessor ETH, war Jurypräsident.

Das Kirchenzentrum Glaubten in Zürich-Affoltern

November 2021

Die Kirche Glaubten ist der zentrale Treffpunkt des reformierten Kirchenkreises elf (Zürich-Affoltern und Seebach) mit einem vielfältigen Angebot an Seelsorge, Beratung, Gottesdiensten und Anlässen.

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Der Neubau und das Kirchenzentrum sind durch separate Zugänge auf unterschiedlichen Fassadenseiten erschlossen. Das garantiert den autonomen Betrieb und die Privatsphäre für die Besuchenden des Kirchenzentrums.

Erbaut wurde das Kirchenzentrum in den frühen 1970-er Jahren nach Plänen der Architekten Esther und Rudolf Guyer. Das Glaubten-Zentrum, wie es im Volksmund heisst, hat sich mittlerweile zu einer «Landmarke» in Zürich-Affoltern entwickelt und steht nicht nur den Reformierten für Begegnungen aller Art offen. Bewusst wurde vom westlichen Arealteil nur wenig beansprucht, damit für künftige Entwicklungen wertvoller Raum bestehen bleibt – ein weitsichtiger Entscheid, der nun Menschen am Rande der Gesellschaft zugute kommen soll.

Mit der Wohnsiedlung Brothuuse in Affoltern pflegt die Kirchgemeinde vor Ort seit Jahren eine überaus erfreuliche Zusammenarbeit. Im Projekt «Perlenarbeit» beispielsweise konnten Bewohnende aus Brothuuse für ein kleines Entgelt kurze Arbeitseinsätze in der Kirchgemeinde und im Quartier leisten. So entstanden viele wertvolle Kontakte.

Während der Bauzeit und nach dem Bezug des Neubaus durch das Sozialwerk Pfarrer Sieber und weiterer Mieter führt das Kirchenzentrum seinen Betrieb wie gehabt weiter.


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Erich Schwengeler

«Es freut mich riesig, dass eine langjährige Zusammenarbeit das Fundament gebildet hat, um ein in die Zukunft gerichtetes Projekt wahr werden zu lassen.»

Mitglied der Kirchenkreiskommission elf, Ressort Gottesdienst; ehemaliger Kirchenpflegepräsident Zürich-Affoltern (1993-2018)

Im Zeichen von Solidarität und christlicher Botschaft

Das gemeinsame Projekt ist ein hoch erfreulicher Schritt für zwei Partner, die sich für die christliche Botschaft und die Menschenwürde engagieren. Die beiden verbindet eine langjährige erfolgreiche Zusammenarbeit.

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Reformierte Kirchgemeinde Zürich

Bauherrin ist die reformierte Kirchgemeinde Zürich. Sie realisiert den Neubau und bleibt Eigentümerin des ganzen Areals mit seinen Gebäuden. Am 3. Februar 2021 hiess das Kirchgemeindeparlament einen Baukredit von 38 Mio. Franken für den Neubau auf dem Glaubten-Areal ohne Gegenstimme gut.

Für die reformierte Kirchgemeinde…

  • ist das gemeinsame Vorhaben ein folgerichtiger und hoch erfreulicher Schritt
  • steht die Zusammenarbeit mit dem Sozialwerk ganz im Zeichen der christlichen Botschaft
  • bietet der Neubau die Möglichkeit, freie Fläche nach kirchlichem Grundverständnis zu nutzen
  • ist das Sozialwerk Pfarrer Sieber ein langjähriger und geschätzter Partner

Reformierte Kirche Zürich, Kirchenkreis elf (Affoltern und Seebach)
Reformierte Kirchgemeinde Zürich

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Sozialwerk Pfarrer Sieber

Das Sozialwerk Pfarrer Sieber wird Hauptnutzer des Neubaus und führt das Fachspital und die Übergangswohnungen. Die Organisation mietet die Räumlichkeiten im Rohbau und ist für den Innenausbau verantwortlich.

Für das Sozialwerk Pfarrer Sieber…

  • ist der Neubau eine wichtige und dringend benötigte Lösung
  • können dank dem neuen zentralen Standort auf dem Glaubten-Areal unnötig hohe Kosten gesenkt werden
  • wird das Fachspital endlich auf einen zeitgemässen Stand gebracht und die beengten Platzverhältnisse werden behoben
  • bringt der Neubau eine grosse Entlastung für Patienten und Mitarbeitende
  • ist die reformierte Kirchgemeinde eine langjährige und geschätzte Partnerin

Sozialwerk Pfarrer Sieber

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Claudia Bretscher

«Das Wohl von Menschen am Rande der Gesellschaft ist der reformierten Kirchgemeinde Zürich und den Sieber Werken ein grosses Anliegen. Es ist schön, dass wir die Sieber Werke in ihrer Arbeit durch das gemeinsame Bauprojekt unterstützen können.»

Claudia Bretscher ist Kirchenpflegerin der Evangelisch-reformierten Kirchgemeinde Zürich und leitet das Ressort Diakonie.


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Fredy Jorns

«Für uns ist das Neubauprojekt ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur langfristigen Sicherung und Weiterentwicklung unserer Arbeit zugunsten Notleidender in Zürich.»

Der Präsident des Stiftungsrats des Sozialwerks Pfarrer Sieber war lange Direktor der Diakonie Bethanien.

Neubau mit Fachspital

Warum wird ein zusätzliches Spital gebaut?
Es wird kein neues Spital, sondern ein Ersatzbau für das jetzige Fachspital des Sozialwerks Pfarrer Sieber gebaut. Dieses befindet sich aktuell in einem Gebäude an der Konradstrasse, welches als Wohnhaus gebaut wurde. Der Zustand und die beengten Platzverhältnisse sind nicht zeitgemäss und eine hohe Belastung für die Patienten und Angestellten. Auch im Neubau wird aber kein eigentliches Spital erstellt. Das Fachspital für Suchtkranke ist auf sozial-medizinische Versorgung und Pflege ausgerichtet (ohne Entzug) und erfordert keine teuren medizinischen Anlagen.


Warum baut die Kirche ein Spital? Das ist weder ihr Auftrag noch ihre Kernkompetenz.
Die reformierte Kirchgemeinde baut kein reguläres Spital, sondern ein Gebäude, das dem Sozialwerk Pfarrer Sieber die Nutzung als Fachspital mit Fokus auf die sozial-medizinische Versorgung und Pflege (ohne Entzug) ermöglicht. Dazu sind keine teuren medizinischen Anlagen erforderlich. Die Leitung und der Betrieb des Fachspitals übernimmt das Sozialwerk Pfarrer Sieber. Das gemeinsame Vorhaben der Kirchgemeinde und der Pfarrer-Sieber-Stiftung ist ein hoch willkommener Schritt und entspricht dem kirchlichen Kernauftrag: Menschen am Rande der Gesellschaft ein menschenwürdiges Leben zu ermöglichen.


Erfüllt der Neubau die klimaziele der Stadt?
Wie auch die Stadt Zürich hat sich die Kirchgemeinde Zürich zum Ziel gesetzt, bei Bauvorhaben die Nachhaltigkeits-Standards der «2000-Watt-Gesellschaft» zu erfüllen. Die Summe des Energieverbrauchs und der Treibhausgasemissionen für die Erstellung, den Betrieb und die Mobilität müssen dem Etappenziel der «2000-Watt-Gesellschaft» im Jahr 2050 entsprechen. Dank den einfachen Grundformen und der Kompaktheit der vier Gebäudeteile bietet das Projekt gute Voraussetzungen, um dieses hohe Ziel zu erreichen. Die Lage des Areals mit sehr guten ÖV-Verbindungen und Einkaufsmöglichkeiten in Fussdistanz wirken sich positiv auf den Aspekt der Mobilität aus.

Für eine gute Energiebilanz sorgt eine Erdsonden-Wärmepumpe für die Wärmeerzeugung und eine grossflächige Photovoltaik-Anlage für die Stromproduktion auf den Dächern. Die gut gedämmte Fassade und ein gut wirksamer, aussenliegender Sonnenschutz unterstützen die Nachhaltigkeit der Anlage.

Kosten und Finanzierung

Was kostet das Projekt?
Die Gesamt-Baukosten belaufen sich auf rund 40 Millionen Franken.


Wer bezahlt das?
Den Bau finanziert die reformierte Kirchgemeinde der Stadt Zürich. Für den Innenausbau des von ihr genutzten Teils kommt das Sozialwerk Pfarrer Sieber auf. Zudem bezahlt das Sozialwerk als Beitrag an die Erstellungskosten eine Miete an die Kirchgemeinde.


Verwendet die Kirchgemeinde Steuergelder für den Neubau?
Weil der Neubau nicht kirchlichen Zwecken dient, muss er sich über die Mieterträge selber finanzieren. Im Gegensatz zu den betrieblichen Liegenschaften der reformierten Kirchgemeinde Zürich fliessen also keine kirchlichen Steuergelder in dieses Projekt.


Hat das Bauprojekt eine Erhöhung des Kirchensteuerfusses zur Folge?
Nein. Das Projekt wird ohne kirchliche Steuergelder finanziert. Es finanziert sich über die Mieterträge.


Verwendet das Sozialwerk Pfarrer Sieber für seinen Teil Spendengelder?
Den Innenausbau finanziert das Sozialwerk Pfarrer Sieber mit Legaten und zweckbestimmten Spenden.


Wie ist die zukünftige betriebliche Finanzierung durch das Sozialwerk Pfarrer Sieber sichergestellt?
Das Fachspital Sune-Egge wurde 1989 gegründet und ist seit 2012 auf der Spitalliste des Kantons Zürich. Im Rahmen der obligatorischen Krankenversicherung kann das Sozialwerk Pfarrer Sieber die Spitalkosten verrechnen.


Warum zieht das Sozialwerk Pfarrer Sieber in einen Neubau, wenn dieser teurer wird als die bisherige Lösung?
Das Fachspital Sune-Egge ist seit seiner Gründung 1989 in einem Wohnhaus untergebracht. Die baulichen Gegebenheiten sind für ein «Spital» eigentlich nicht annehmbar: Bettenverlegungen zum Beispiel sind nicht möglich, da die Türen zu schmal sind, auch das Treppenhaus und die Korridore sind zu eng. Einen Bettenlift gibt es nicht. Daher ist der Betrieb als Fachspital nur eingeschränkt möglich. Das Sozialwerk Pfarrer Sieber ist dringend auf eine Veränderung für die Angestellten und Patienten angewiesen.

Auch für das suchtakzeptierende Wohnen Ur-Dörfli in Pfäffikon ZH ist ein Ersatz unumgänglich: Der Mietvertrag für die aktuell bewohnte Liegenschaft läuft Ende 2024 aus.


Warum wurde nicht eine kommerzielle Nutzung des Areals in Betracht gezogen? Das gäbe doch mehr Miteinnahmen.
Die Solidarität mit Menschen, die Unterstützung brauchen, ist Kern des kirchlichen und sozialdiakonischen Grundverständnisses. Das Engagement des Sozialwerks Pfarrer Sieber ist genau das: Menschen am Rande der Gesellschaft ein menschenwürdiges Leben ermöglichen. Für die reformierte Kirchgemeinde ist das gemeinsame Vorhaben mit dem Sozialwerk Pfarrer Sieber darum ein folgerichtiger und hoch willkommener Schritt: Die Kirche ermöglicht einer ihr nahestehenden Organisation und langjährigen Partnerin, die freie Fläche auf dem Kirchenareal Glaubten ganz im Sinn der christlichen Botschaft zu nutzen.

Nutzung und Sicherheit im Quartier

Wie viele Menschen wohnen und arbeiten künftig im Neubau Glaubten?
Das Fachspital umfasst zusammen mit dem Pflegebereich insgesamt 42 Betten. Total werden 90 Mitarbeitende im Betrieb beschäftigt sein. Hinzu kommen 9 Wohngruppen im suchtakzeptierenden Wohnen. Hier werden rund 35 Menschen leben und 23 Mitarbeitende tätig sein. In der Administration des Sozialwerks Pfarrer Sieber arbeiten 20 Mitarbeitende.

Im Pfarrer-Sieber-Huus werden also rund 70 Menschen wohnen und 110 arbeiten.


Sind beim Neubau auf dem Glaubten-Areal Parkplätze für die Mitarbeitenden des Sozialwerk Pfarrer Sieber eingeplant?
Die Anzahl Parkplätze des Sozialwerk Pfarrer Sieber ist so ausgelegt, dass alle Firmen- und Besucherfahrzeuge genügend Platz haben. Darüber hinaus gibt es einige wenige Mitarbeiter-Parkplätze speziell für den Nachtschichtbetrieb oder Mitarbeitende mit körperlichen Einschränkungen. Bereits jetzt setzt das Sozialwerk Pfarrer Sieber auf einen ökologischen Arbeitsweg mit dem öffentlichen Verkehr. Aufgrund der sehr guten ZVV-Anbindung des neuen Standorts wird das Sozialwerk Pfarrer Sieber auch in Zukunft diesen Ansatz strikt weiterverfolgen. Dies entspricht auch der übergeordneten Zielsetzung mit dem Neubau den Nachhaltigkeits-Standards der «2000-Watt-Gesellschaft» zu erfüllen.


Sind die Patienten immer im Haus? Dürfen sie frei hinausgehen?
Die Patienten sind mehrheitlich nicht bettlägerig und können sich frei bewegen. Das Fachspital ist keine geschlossene Einrichtung. Aber wer hinausgeht, wird bei der Rückkehr jedes Mal komplett überprüft. Wer Drogen auf sich trägt, muss diese abgeben.


Bringt der Neubau zusätzliche Besucherströme und Mehrverkehr ins Quartier?
Die Patienten und Bewohnerinnen sind Randständige ohne Obdach und ohne soziales Netz. Sie haben keine Autos und weder Familie noch Freunde, die sie besuchen. Es ist also weder mit zusätzlichen Passanten noch mit mehr Autoverkehr zu rechnen.


Ist vermehrt mit Ambulanzautos und Sirenenlärm zu rechnen?
Die Patienten des Fachspitals sind keine Notfälle. Sie werden meist von einem Akutspital ins Fachspital überwiesen. Bei den insgesamt 42 Betten im Fachspital und im Pflegebereich gibt es pro Tag einen bis zwei Übertritte. Diese erfolgen meist per Taxi – oder mit einem Krankenwagen ohne Blaulicht.


Ist mit einer Dealerszene zu rechnen?
Nein. Das Sozialwerk Pfarrer Sieber beweist schon heute, dass es keine Drogenszene duldet und für Sicherheit im Umfeld sorgt: Mitten in Pfäffikon/ZH betreibt es die betreute Wohneinrichtung Ur-Dörfli. Dank enger Zusammenarbeit mit der Ortspolizei und regelmässigen Patrouillen konnte die Sicherheitssituation rund um den Bahnhof sogar deutlich verbessert werden. Die Patrouillen sorgen dafür, dass das Sicherheitsgefühl der ganzen Gemeinde gestiegen und das Ur-Dörfli inzwischen zum akzeptierten, ja gerne gesehenen Akteur im Zentrum des Orts geworden ist. Auch rund um die seit 2012 bestehende Notwohnsiedlung Brothuuse in Zürich-Affoltern hat sich keine Szene etabliert.

An verschiedenen Standorten betreut das Sozialwerk Pfarrer Sieber süchtige Menschen. Dank der konsequenten Durchsetzung der Hausregeln hat es die Drogenszene im Griff. Die Patienten konsumieren Drogen. Dennoch ist der Drogenhandel im Umfeld der Einrichtungen des Sozialwerks Pfarrer Sieber nicht höher als ohnehin schon.

Das Sozialwerk Pfarrer Sieber setzt auf einen Mietermix zwischen Fachspital und betreuter Wohneinrichtung, weil damit die medizinische und sozialarbeiterische Betreuung optimiert und damit Risiken minimiert werden können.


Was wird für die Sicherheit im Quartier getan?
Das Sozialwerk Pfarrer Sieber wird seine Patienten und Bewohnerinnen rund um die Uhr betreuen. Es gibt klare Haus- und Verhaltensregeln, auf deren Einhaltung wird gepocht. Regelmässige Patrouillen rund um Neubau Glaubten-Areal sorgen zusätzlich für Ordnung und Sicherheit. Die Erfahrungen mit den verschiedenen bestehenden Einrichtungen des Sozialwerks Pfarrer Sieber zeigen, dass das funktioniert.

Planung und Bauzeit

Wie lange dauert die Bauzeit?
Insgesamt dauert die Bauzeit ca. 2 1/4 Jahre bzw. 27 Monate. Die im Umfeld hörbaren Bauarbeiten entstehen aber weitgehend bei der Erstellung des Rohbaus. Der Rohbau ist nach ca. 14 Monaten abgeschlossen.

Ist mit Lärm während der Bauzeit zu rechnen?
Es ist mit dem üblichen Baustellenlärm beim Aushub und der Erstellung des Rohbaus zu rechnen. Der Rohbau dauert rund 14 Monate. In dieser Zeit sind zwei Kräne auf der Baustelle. Da nur ein Untergeschoss erstellt wird, sind nur wenig Rammarbeiten für den vertikalen Baugrubenabschluss notwendig, die jeweils partiell Lärm verursachen. Die Arbeitszeiten sind von Montag bis Freitag 7.00 – 12.00 und 13.00 – 18.00 Uhr.

Ist mit Mehrverkehr während der Bauzeit zu rechnen?
Die Baustellenzufahrt erfolgt über die Riedenhaldenstrasse. Zu wahrnehmbarem Mehrverkehr wird es nur temporär kommen: insbesondere beim Aushub und bei den Betonierarbeiten. In der übrigen Bauzeit fahren einzig Handwerker hin und wieder weg, die auf der Baustelle arbeiten. Während des Ausbaus werden die Handwerker die vorgängig fertiggestellte Tiefgarage nutzen können.

Herzliche Einladung zur Einweihung

18.04.2024

Programm 9. Juni 2024

10.00 Uhr: Gottesdienst in der Kirche Glaubten mit dem reformierten Pfarrer Manuel Amstutz vom Kirchenkreis elf und Seelsorger Andreas Käser vom Sozialwerk Pfarrer Sieber

11.15 Uhr: Ansprachen zur Einweihung des Neubaus

  • Michael Hauser, Kirchenpfleger der Evangelisch-reformierten Kirchgemeinde Zürich und Leiter Ressort Immobilien
  • Margot Hausammann, Präsidentin der Kirchenkreiskommission elf (Zürich Affoltern und Seebach)
  • Friederike Rass, Gesamtleiterin Sozialwerk Pfarrer Sieber

Ab 11.45 Uhr: Imbiss (bis 13.15 Uhr) und Führungen (gestaffelt in Gruppen) durch die verschiedenen Räumlichkeiten

15.00 Uhr: Ende der Einweihung

Der Neubau entfaltet seine Wirkung

27.11.2023

Schritt für Schritt werden die Baugerüste rund um den Neubau abgebaut. Die Fassade an der Wehntalerstrasse wird nun deutlich sichtbar und damit die unterschiedliche Materialisierung der einzelnen Gebäudeteile. Der Innenausbau schreitet ebenfalls zügig voran: Die wohnlichen Akzente der Materialisierung und die heitere Stimmung des Neubaus sind bereits spürbar.

Neue Lebensräume
Anfang November besuchten Projektbeteiligte der Reformierten Kirchgemeinde Zürich und des Sozialwerks Pfarrer Sieber das Atelier von Florian Germann (siehe Fotos). Der Künstler zeigte den Besucherinnen und Besuchern die Fortschritte seiner Skulptur «Café Central». Die ungefähr drei Meter hohe Skulptur wird künftig im Spitalhof aufgestellt. Sie bietet Lebensraum für Vögel und Insekten und trägt zum neuen Leben auf dem Glaubten-Areal bei.

Die reformierte Kirchgemeinde Zürich und das Sozialwerk Pfarrer Sieber sagen Danke 

05.06.2023

Mit Ansprachen und einem gemeinsamen Essen feierten über 100 Personen die Vollendung des Rohbaus. Die zur reformierten Kirchgemeinde Zürich gehörende streetchurch richtete im Rahmen ihres Arbeitsintegrationsprogramms für Jugendliche das Catering aus.

Die Vertretenden der reformierten Kirchgemeinde Zürich, des Sozialwerks Pfarrer Sieber und des Planerteams sprachen den Verantwortlichen auf der Baustelle für den termingerechten Baufortschritt ihren grossen Dank aus. Es wurde betont, dass dieses grosse Bauwerk nur im guten Zusammenspiel der verschiedenen Disziplinen und Handwerksgattungen mit dem Beitrag jedes und jeder Einzelnen gemeinsam erstellt werden konnte.

Die Rednerinnen und Redner waren sich zudem einig, dass dieses Bauprojekt etwas ganz Besonderes ist, das sich durch die zukünftige Nutzung und die wohlwollende Unterstützung der reformierten Kirchgemeinde vor Ort auszeichnet. An der Aufrichte war deshalb die Vorfreude auf die Fertigstellung im Frühling 2024 bei allen Beteiligten deutlich spürbar.


Der Rohbau ist vollendet

19.05.2023

Der Neubau auf dem Glaubten-Areal hat nun seine vorgesehene, stattliche Höhe erreicht. Das Foto unten vom aktuell eingerüsteten Kirchturm des Kirchenzentrums Glaubten aus zeigt das auf eindrückliche Weise.

Dank des milden Winters konnte der Rohbau termingerecht fertiggestellt werden. Drei Dächer sind bereits abgedichtet und ein Grossteil der Fenster montiert.

Im Gebäudeinneren schreitet der Einbau der Gewerke der Haustechnik wie Lüftungen, Sanitärleitungen und elektrische Installationen planmässig voran. Zudem werden die inneren Trennwände gemauert. Sie vermitteln bereits jetzt einen guten Eindruck von den grosszügigen Räumen – insbesondere im Erdgeschoss des Sozialwerks Pfarrer Sieber.

Als nächstes folgen nun die Arbeiten an der Fassadenverkleidung und der Innenausbau mit Unterlagsböden, Deckenverkleidungen und weiteren Ausbauten.


Affoltern Diagonal 2022 

16.09.2022

Die Stadt Zürich informiert die Quartierbevölkerung von Affoltern über aktuelle Planungen, Hochbauten, Infrastrukturvorhaben und Projekte im öffentlichen Raum.

An der öffentlichen Informationsveranstaltung «Affoltern Diagonal» sprechen:
- Stadtrat Dr. André Odermatt | Vorsteher Hochbaudepartement
- Stadträtin Simone Brander | Vorsteherin Tiefbau- und Entsorgungsdepartement
- Stadtrat Michael Baumer | Vorsteher Departement der Industriellen Betriebe
- Michael Hauser | Ressortleiter Immobilien, reformierte Kirchgemeinde Zürich

Wann & Wo
Montag, 3. Oktober 2022, 19.00–20.30 Uhr
Kirche Glaubten, Riedenhaldenstrasse 1, 8046 Zürich

Weitere Informationen finden Sie auf der Website der Stadt Zürich.



Wünsche in Stein und Herzen

09.09.2022  │  Aktuelles

«Ich wünsche mir, dass man im neuen Haus Rücksicht aufeinander nimmt», schrieb Johann, derzeit Patient im Fachspital Sune-Egge, auf sein Zettelchen. SWS-Mitarbeiter Joseph wünscht allen, die im Pfarrer-Sieber-Huus ein- und ausgehen werden, «offene Augen, Ohren und Herzen, um Begegnungen zuzulassen».

Die beiden stehen stellvertretend für die über 120 Betreuten und Mitarbeitenden, die in dem sich im Bau befindlichen Pfarrer-Sieber-Huus in Zürich-Affoltern persönliche Wünsche für sich und die Stiftung in einem Backstein einmauern liessen. Weil die Grundsteinlegung im Winter bei unwirtlichem Wetter erfolgt war und eine Anwesenheit von körperlich beeinträchtigen Patienten im Baustellenmorast unzumutbar schien, hatten die findigen Köpfe des SWS flugs und in bester Tradition des unkonventionellen Pfarrers Sieber die Idee, anstelle des Grundsteins einen Wunschstein zu legen. Dieser wurde nun nicht im Fundament, sondern im Erdgeschoss des Neubaus eingemauert.

Ein neues Zuhause für viele
Im Frühling 2024 werden nebst anderen Mietern gleich vier Einrichtungen des Sozialwerks Pfarrer Sieber in den Neubau westlich der reformierten Kirche Glaubten zügeln: das Fachspital Sune-Egge (heute an der Konradstrasse), die Langzeitpflegestation Sunegarte (Egg ZH), die Notwohnsiedlung Brothuuse (Mühlackerstrasse) und die Geschäftsstelle der Stiftung (Hohlstrasse). «Bislang hatten sich unsere betrieblichen Abläufe stets nach baulichen Gegebenheiten – zumeist von Altliegenschaften – zu richten, was im Alltag für Patientinnen, Bewohner und Mitarbeitende höchst herausfordernd ist», sagte SWS-Gesamtleiterin Friederike Rass in ihrer Festansprache.

«Es ist das erste Mal in der Geschichte, dass das SWS in Räumlichkeiten einziehen kann, die nach seinen eigenen Bedürfnissen gebaut werden.» Rass bedankte sich bei der Bauherrin, der reformierten Kirche Zürich, für deren weitsichtige und entgegenkommende Partnerschaft. Matthias Haag, Bereichsleiter Immobilien bei der reformierten Kirche, bedankte sich seinerseits für die gute Zusammenarbeit mit dem SWS, den Architekten und Bauleuten und betonte, dass das Projekt trotz Lieferverzögerungen und Preisanstieg auf Kurs sei und sich letztlich alle auf ein tolles Projekt freuen dürften.

Es liegt auch an den Menschen, dass die Wünsche wahr werden
Betreute, die an der Wunschsteinlegung nicht teilnehmen konnten, hatten in den Tagen zuvor die Gelegenheit, ihre Gebete und Anliegen in den SWS-Einrichtungen auf Zettelchen zu schreiben. Diese wurden an der Feier von Mitarbeitenden des Sozialwerks für sie in die Zementsteine gelegt. So begleiten nun hunderte guter Gedanken und Wünsche den Bau und den künftigen Betrieb. «Für die Erfüllung der Wünsche braucht es sicher Gottes Segen», erinnerte SWS-Seelsorger Andreas Käser die Festgemeinde, «aber auch uns selbst, denn wir alle sind mitverantwortlich dafür, dass die Wünsche in Erfüllung gehen und ein Geist der Liebe und Zuwendung im neuen Haus weht.»

Quelle: Sozialwerk Pfarrer Sieber.


Blick auf die Baustelle 

01.09.2022

Den Baufortschritt auf dem Glaubten-Areal dokumentiert seit Baubeginn eine Webcam. Schauen Sie zu, wie der Rohbau in die Höhe wächst.



Künstler aus Betroffenheit 

29.04.2022

«Moment mal, den kenne ich doch!», dürfte sich mancher Passant und manche Autofahrerin sagen, der oder die einen Blick auf die Bauwand westlich der Kirche Glaubten wirft. Ja, den, der dort freundlich von der Wand blickt, kennen nach wie vor die meisten im Land: Pfarrer Sieber. Das Konterfei des Obdachlosenpfarrers signalisiert, dass hier ein Bauwerk für jene entsteht, für die er sich mit grossem Herzen einsetzte. Obdachlose, Suchtkranke, psychisch und physisch Versehrte werden 2024 im Neubau des Fachspitals Sune-Egge, der Pflegestation Sunegarte und der Notwohnsiedlung Brothuuse, alles Angebote des Sozialwerks Pfarrer Sieber, ein einfaches, aber würdiges Daheim finden.

Dankbar für den Pfuusbus
Für die Kunst auf der Bauwand Wehntalerstrasse verantwortlich sind die Graffitikünstler David Kümin alias Chromeo (Bild) und Fabian Florin alias Bane. «Für uns beide ist der Auftrag eine Ehre, haben wir doch beide grösste Achtung vor Pfarrer Siebers Einsatz für die Ärmsten», sagt Kümin. Der Bündner Florin hat gar eine persönliche Beziehung zum Sozialwerk. «Ich war während 14 Jahren drogenabhängig», erzählt er, der nun seit bald 12 Jahren clean ist. «Leider lernte ich Pfarrer Sieber nicht mehr persönlich kennen. Dafür kenne ich einige seiner Einrichtungen. Über längere Phasen war ich in Zürich unterwegs und nutzte die eine oder andere von ihnen, so etwa den Pfuusbus. Wir freuen uns beide, mit unserer Arbeit etwas zur Weiterführung von Pfarrer Siebers Lebenswerk beizutragen.»

Legale Spray-Attacken auf blanke Bauwände
Blanke Wände sind eine nicht so gemeinte Einladung für Sprayer. Leider schauen bei den meist nächtlichen Aktionen oft nur mässig beglückende Schmierereien heraus. Aber es geht auch anders. Das bewiesen junge Farbakrobaten, die sich auf offizielle Einladung des Vereins Pro Wand Kultur, an die Arbeit an der Bauwand Riedenhaltenstrasse machten. Dabei entstanden teils ansehnliche Werke.



Spatenstich für Pfarrer-Sieber-Huus 

01.11.2021

Pfarrer Ernst Sieber hätte seine Freude gehabt an dem Spatenstich. Darin sind sich alle Beteiligten des Festakts einig. «Gerade für meine Generation sind Pfarrer Sieber und die reformierte Kirche in der Wahrnehmung untrennbar verbunden», sagt Margot Hausammann Stalder bei der Eröffnung des Festaktes am Sonntag, 31. Oktober auf dem Innenhof den Kirchenzentrums Glaubten. Durch den Neubau wird aber nicht nur diese Wahrnehmung gestärkt, sondern auch das gemeinsame Handeln. Neben vielen Ehrengästen nahm auch Kirchenrat Michel Müller an dem Festakt teil.

Der christliche Glaube als Basis für das gemeinsame Handeln
«Für Pfarrer Ernst Sieber war der christliche Glaube nicht einfach eine Geisteshaltung, sondern er zeigte sich in Handlungen, die das Leben der Menschen verbessern», sagt Fredy Jorns, Stiftungsratspräsident Sozialwerk Pfarrer Sieber. Darum sei es für sie nicht zu unterschätzen, dieses Vorhaben mit einem Partner realisieren zu können, der versteht, was die grundlegende Motivation für Pfarrer Siebers handeln war, fährt er fort und bedankt sich bei der Kirchgemeinde Zürich für das gegenseitige Vertrauen. Auch seitens Kirchgemeinde Zürich ist man über die Partnerschaft froh. «Wir sind dankbar, dass wir dieses besondere Projekt in der Kirchgemeinde Zürich verwirklichen können und dem Sozialwerk Pfarrer Sieber diese neue Heimat bieten können» sagt Michael Hauser, Kirchenpfleger der Kirchgemeinde Zürich. Er verspricht sich durch die direkte Nähe zum Kirchenzentrum Glaubten viele Synergien zum Wohl der Menschen und gab der Hoffnung Ausdruck, dass die Bauarbeiten unfallfrei und ohne grosse Stolpersteine gelingen mögen.

Rückbau bereits gestartet
Mit dem Rückbau der beiden leerstehenden ehemaligen Pfarrhäuser und der Rodung der Bäume und Sträucher auf dem westlichen Arealteil wurde bereits begonnen. Die Bauwand um das Areal steht, sie wird aber noch künstlerisch gestaltet. Nach dem Aushub des Areals startet im Februar 2022 der Rohbau. Er dauert voraussichtlich bis April 2023. Bis im März 2024 folgen die Abschlussarbeiten an der Fassade, der Innenausbau und die Landschaftsgestaltung. Ab Frühling 2024 wird das neue Fachspital schliesslich die ersten Patienten empfangen und der Neubau für die Übergangswohnungen bezugsbereit sein.

«Wir bitten die Anwohnerinnen und Anwohner um Verständnis für allfällige Beeinträchtigungen während der Bauzeit», sagt Michael Hauser. Und Margot Hausammann Stalder fügt hinzu: «Wir haben viele gute Erfahrungen machen dürfen in der Vorbereitungsphase und die Anwohnerinnen und Anwohner sind mit ihren Anliegen ernst genommen worden.» Auf diesen guten Erfahrungen will man während der Bauphase aufbauen.

Segen für die Bauarbeiten und das Projekt
Bevor die Festgemeinde zum Spatenstich schritt, sprach Pfarrer Patrick Werder einen Segen für die Bauarbeiten und das Projekt: Der Neubau möge mit dem Segen Gottes gelingen.

Einladung zum Spatenstich

29.09.2021

Der Baubeginn steht kurz bevor. Feierlich gestartet werden die Bauarbeiten mit dem Spatenstich am Sonntag, 31. Oktober 2021, 11.30 Uhr, vor der Kirche Glaubten.

Zu diesem Anlass im Hof des Kirchenzentrums Glaubten an der Riedenhaldenstrasse 1 in 8046 Zürich möchten wir Sie zusammen mit dem Kirchenkreis elf herzlich einladen.



Glaubten-Areal: Schon bald wird gebaut

29.09.2021

Erste Arbeiten
Von Oktober bis November 2021 werden die beiden leerstehenden ehemaligen Pfarrhäuser neben dem Kirchenzentrum Glaubten zurückgebaut. Damit verbunden werden für den Neubau die Bäume und Sträucher auf dem westlichen Arealteil weichen. Das schafft den notwendigen Platz für die Bauphase und eine sinnvolle Neugestaltung der zukünftigen Aussenbereiche. In einem nächsten Schritt wird bis im Januar 2022 die Baugrube ausgehoben. Parallel dazu werden die Erdsonden in den Boden gebohrt, die eine nachhaltige Beheizung des Neubaus mit Erdwärme ermöglichen.

Weitere Bauetappen
Der Rohbau beginnt im Februar 2022 und dauert voraussichtlich bis im April 2023. Bis im März 2024 folgen die Abschlussarbeiten an der Fassade und der Innenausbau des Fachspitals, der Übergangswohnungen, der Administration des Sozialwerk Pfarrer Sieber und der Gewerberäume. Die Anwohnenden werden über die Bauarbeiten laufend informiert.

Für Interessierte
Im Verlauf des Oktobers wird in zwei Etappen eine Bauwand rund um die Baustelle errichtet, welche die Anwohnenden vor Schmutz und Gefahren schützt. Ein Spaziergang rund um das Areal lohnt sich schon bald, denn die Bauwand wird von Graffiti-Künstlern und Graffiti-Amateuren kunstvoll aufgewertet.



Baugesuch am 10. Februar 2021 im Amtsblatt publiziert

10.02.2021

Am 3. Februar 2021 hiess das Kirchgemeindeparlament einen Baukredit von 38 Mio. Franken für den Neubau auf dem Glaubten-Areal einstimmig gut.

Für die Projektverantwortlichen ist dies der Startschuss in die nächste Projektphase. Bereits am 18. Dezember 2020 konnte das Baugesuch bei den städtischen Behörden eingereicht werden.

Die Grösse des geplanten Neubaus für die Sozielwerke Pfarrer Sieber ist nun vor Ort anhand der Bauprofile auf dem Glaubten-Areal ersichtlich. Diese bleiben mindestens bis Mitte März 2021 stehen.


Kleine Ausstellung für Interessierte

02.02.2021

Die Info-Plakate sind im Innenhof des Kirchenzentrums Glaubten und im Schaufenster des Zehntenhauses (Seite zum Zehntenhausplatz) aufgehängt. Im Kirchenzentrum sind die Plakate tagsüber ausgestellt. Im Zehntenhaus sind sie jederzeit frei zugänglich.

Auf den Plakaten finden Sie die wichtigsten Informationen rund um das Neubauprojekt und die Kontaktangaben der Projektverantwortlichen, an die Sie sich bei Fragen gerne wenden können.

Aufgrund der aktuellen Covid-19-Einschränkungen ersetzt dies die ursprünglich geplante Ausstellung mit den Projektbeteiligten vor Ort im Zehntenhaus.

Adresse: Quartiertreff Zehntenhaus, Zehntenhausstrasse 8, 8046 Zürich Kirchenzentrum Glaubten, Riedenhaldenstrasse 1, 8046 Zürich



Online-Infoanlass zum geplanten Neubau

02.11.2020

Im Rahmen des Online-Infoanlasses wurde die Projektpräsentation mit verschiedenen Beteiligten live übertragen.

Die Corona-Situation verunmöglichte die Durchführung des ursprünglich geplanten öffentlichen Infoanlasses vom 16. November 2020 vor Ort in der Kirche Glaubten.

Der Online-Infoanlass bot eine gute Möglichkeit, sich zu informieren und Fragen zu stellen. An der Live-Übertragung der Projektpräsentation nahmen die folgenden Projektbeteiligten teil:

  • Michael Hauser, Kirchenpfleger reformierte Kirchgemeinde
  • Christoph Zingg, Gesamtleiter Sozialwerk Pfarrer Sieber
  • Franziska Schneider, Mitinhaberin Schneider Studer Primas Architekten
  • Margot Hausammann Stalder, Präsidentin Kirchenkreiskommission elf



Der Mietvertrag ist unterzeichnet

17.08.2020

Nach der Unterzeichnung wurde mit allen Beteiligten auf den besonderen Moment für das gemeinsame Projekt angestossen.


Die Planungsarbeiten schreiten voran

08.06.2020

Im Rahmen der Planung des Neubaus werden Versickerungsversuche durchgeführt. Dazu werden auf dem Grundstück der reformierten Kirchgemeinde (Riedenhaldenstrasse 5 und 7) an mehreren Standorten Baggerschlitze gezogen. Ein Baggerschlitz ist ca. 1 m breit, 4 m lang und 4 m tief. Zur Bestimmung der Sickerleistung wird der Baggerschlitz zu ca. 1 m mit sauberem Wasser gefüllt und die notwendigen Messungen durchgeführt. Nach Abschluss der Messungen wird jeder Baggerschlitz wieder mit dem Aushub verfüllt und die Grasnarbe wieder angedrückt.

Zudem werden Erdproben entnommen und anschliessend untersucht. Der Lärmschutzdamm, der auf dem Grundstück Riedenhaldenstrasse 5 und 7 parallel zur Wehntalerstrasse verläuft, muss bezüglich Schadstoffen untersucht werden. Der Bagger wird 6 kleine Gräben ausheben, damit Erdmaterial aus verschiedenen Tiefen entnommen und individuell beprobt werden kann. Auch diese Gräben werden nach Abschluss der Probenahme wieder verfüllt.

Die Arbeiten finden an folgenden Daten statt: Dienstag, 30.6., und Mittwoch, 1.7.2020, jeweils von 7.30–12 Uhr und 13–17 Uhr.



Das Vorprojekt ist da!

18.05.2020

Am 22. April 2020 wurde das Vorprojekt von der Projektsteuerung freigegeben. Die Projektsteuerung besteht aus drei Mitgliedern der Kirchenpflege, zwei Stiftungsräten des Sozialwerks Pfarrer Sieber sowie dessen Geschäftsführer.

Zusammen mit dem Vorprojekt wurde auch die dazugehörige Kostenschätzung des Projekts Neubau Glaubten-Areal freigegeben.

Der Antrag auf Basis des Vorprojekts wird von der Kirchenpflege und dem Kirchenparlament der reformierten Kirchgemeinde der Stadt Zürich demnächst behandelt.



Studienauftrag Areal Glaubten: Das Siegerprojekt «Sunny»

11.05.2020

Die reformierte Kirchgemeinde der Stadt Zürich plant in Zürich-Affoltern eine Überbauung mit dem Sozialwerk Pfarrer Sieber (SWS) als Hauptmieter. Am 31. Januar 2019 wurden die Ergebnisse des entsprechenden Studienauftrags präsentiert. Das Projekt «Sunny» von Schneider Studer Primas mit KOLB Landschaftsarchitektur wurde von der Jury, unter dem Vorsitz von Architekt Mike Guyer, einstimmig zur Weiterbearbeitung empfohlen.

In einer öffentlichen Vorqualifikation wurden sieben Teams aus 45 Bewerbungen ausgewählt und zur Teilnahme am Studienauftrag eingeladen. Die im Studienauftrag entstandenen Projekte sollten aufzeigen, wie das Raumprogramm und die Nutzung baulich optimal auf dem Areal mit seinen komplexen Anforderungen bezüglich Denkmalschutz, Städtebau und Lärmschutz umgesetzt werden können. Neben der Wirtschaftlichkeit waren auch die sozialen und ökologischen Aspekte zu berücksichtigen.

Das Projekt «Sunny» bietet einen ausgereiften und auf allen Ebenen engagiert erarbeiteten Vorschlag, der in hohem Mass den unterschiedlichen Anforderungen an Einbezug von Kirche und Quartier einerseits sowie Eigenständigkeit der Gebäude andrerseits zu entsprechen vermag. Der Entwurf lässt mit den kirchlichen Bauten ein harmonisches Ganzes entstehen und gibt dennoch dem Neubau ein angemessenes und selbstbewusstes Auftreten im Quartier.

Kirche Glaubten
Friedrike Merkel