Filmabend: Ennio Morricone – der Maestro

Wenn es eine Zutat gibt, die Bildern Kraft verleiht und grosse Kinomomente unvergesslich macht, dann ist es die Musik. Die Person des Komponisten wird oft in den Hintergrund gedrängt, wird hier aber ausführlich gewürdigt.
Obwohl er in seiner Jugend keine Musik machen wollte, wurde Morricone von seinem Vater gezwungen, im Konservatorium Trompete zu spielen. Einige Jahre später sollte er mit seiner innovativen und sofort wiedererkennbaren Musik das Kino für immer prägen.
Morricone selbst sorgt für den roten Faden in der Erzählung und zeichnet seinen aussergewöhnlichen Werdegang in einer Gesellschaft nach, in der die Filmmusik noch sehr schlecht angesehen war. Seine 60-jährige Karriere im Dienste der grossen Leinwand, aber nicht nur dort, taucht in erhabenen Melodien wieder auf, weckt die für ihn so typischen unbändigen Emotionen und erinnert an seine Kreativität, insbesondere im Hinblick auf banale Alltagsgegenstände, die in Instrumente verwandelt werden.
Matthias Reuter
Vorsitzender und Delegierter des Pfarrkonvents mit beratender Stimme und Antragsrecht
Seit 1. März 2020 leite ich als «Vorsitzender» den grossen Pfarrkonvent von über 60 Pfarrer*innen der Kirchgemeinde Zürich. Nicht Chef oder «oberster Pfarrer», sondern «primus inter pares» und Dienstleister für das Pfarramt. Der Einbezug des Pfarramts in den neuen Strukturen ist eine Herausforderung und die Verantwortung der vier Delegierten in der Kirchenpflege, die das Pfarramt vertreten dürfen, hoch. Was ist das Beste für unsere Kirchgemeinde als Ganzes, für die Mitglieder, die Gesellschaft, die Kirchenkreise – Fragen, mit denen wir uns auseinandersetzen müssen, aber auch dürfen.

Dieser Beitrag wurde fürs reformiert.lokal im September und Oktober 2026 verfasst. Sie finden die Ausgabe hier.

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