Lieblingslied
Der eine, der die Sterne hält

Beitrag für den Monat Juli in unserer Rubrik «Lieblingslied»:
Original-Liedtext: Gott ist gegenwärtig
1.
Gott ist uns nahe,
begleitet uns durchs Leben und verlässt uns niemals.
Gott geht mit uns,
wenn wir zweifeln, wenn wir fallen und auch wenn wir lachen.
Wer ihn sucht, wer ihm vertraut,
findet Hoffnung auf den Wegen;
gibt sein Herz ihm wieder.
2.
Gott ist uns nahe,
wenn wir traurig sind und keinen Ausweg sehen.
Tröstend, tröstend, tröstend,
gibt er uns die Kraft, wieder aufzustehen.
Herr, du hörst uns,
wenn auch wir mit kleinen Schritten unseren Weg nun gehen.
Bleib bei uns und führe uns.
3.
Liebevolle Nähe,
möchte ich in meinem Leben immer wieder spüren
und im Alltag
deine Stärke und dein Licht in anderen Menschen finden.
Du bist bei uns,
nicht als Herrscher über uns, so
Lesen Sie hier, warum dieses Lied ein Lieblingslied ist:
Ein anderes Gottesbild
Der eine, der die Sterne hält BENJAMIN WALSER | Im Laufe der Zeit hat christliches Liedgut viele Formen angenommen. Von den uns allen bekannten Liedern über Worship bis hin zum brachialen Metal von Gruppen wie Holy Bible. Mir ist bewusst, dass dieses Lied vielen unbekannt sein wird, da es nicht im Gesangbuch oder Rise Up steht. Ich möchte dennoch die Chance nutzen, den Leserinnen und Lesern, die diesen Text lesen, und vielleicht noch nicht davon gehört haben, den Inhalt näherzubringen.
Unter den zeitgenössischen Interpreten für christliche Musik gefallen mir einige, aber eine Gruppe sticht für mich be sonders hervor: Skillet. Diese vierköpfige Rockband hat mit «Stars» eine wunderschöne Ballade im Repertoire. Schon die erste Zeile fasst zusammen, worauf all das gründet, wovon wir überzeugt sind, und worauf wir hoffen: «Du sprachst ein Wort, und das Leben begann.»* Gottes Wort, Donnerhall und ewiges Versprechen.
Weiter geht es mit «Du hast Ozeanen gesagt, wo sie enden sollen. Du hast Raum und Zeit in Bewegung gesetzt.» Eine Macht weit über das hinaus was wir Menschen zu tun ver mögen. Und doch, kommt dann die Wende, die mich in die sem Lied so anspricht: «Und [trotz allem] kommst du, und rufst mich bei meinem Namen.»
Gott hat die Macht, Welten zu erschaffen und vergehen zu lassen, und dennoch macht er sich die Mühe, sich um jeden von uns zu kümmern. Jesus hat Wunder bewirkt und doch sagte er: «Wo auch immer zwei oder drei in meinem Namen beisammen sind, bin ich mitten unter euch.»
Er braucht keine gefüllten Stadien, nur eine Handvoll auf richtige Menschen. Das alles lässt mich den Refrain mit gan zem Herzen bejahen: «Deswegen bin ich nun hier und erhebe mein Herz zu jenem, der die Sterne hält.»
* Das Lied ist englisch. Der Lesbarkeit halber werden Zitate direkt übersetzt
Hier finden Sie eine vertonte Version:
Urs Wittwer, reformierte Kirche Rafz