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Parlamentarier:innen

Simon Stähelin

Maria Trachsler | Am 2. Juli 2026 begann für das neu gewählte Kirchgemeindeparlament die neue Legislatur 2026-2030. Fast ein Drittel der Mitglieder ist erstmalig dabei. An der konstituierenden Sitzung wurden Parlamentsleitung, Parlamentssekretär und die Mitglieder der einzelnen Kommissionen gewählt.

Gern stellen wir Ihnen unsere neuen Parlamenatarier:innen vor. Dazu sollten alle jeweils drei Fragen beantworten. Hier im Interview: Simon Stähelin

«Wer bin ich?»

Ich bin verheiratet, habe drei Kinder und arbeite als Jurist. Aufgewachsen bin ich als Auslandschweizer in Norddeutschland, mit einem Basler Vater (reformiert) und einer Luzerner Mutter (katholisch). Mein Elternhaus war nicht besonders religiös, aber ich verkehrte viel in einer lutherischen Kirchgemeinde, wo ich auch konfirmiert wurde. Meiner Frau, einer bekennenden Katholikin, begegnete ich dann später im Studium in der Schweiz. Sie war es, die die Religion wieder in mein Leben brachte und mich der christlichen Kirche näherführte. Heute sind unsere Kinder katholisch, und die Konfessionsverschiedenheit spielt überhaupt keine Rolle. Im Gegenteil, ich empfinde dies als Bereicherung.

«Warum habe ich mich für das Parlament beworben?»

Ich wurde angefragt und war schnell neugierig auf ein neues Engagement. Die überschaubare Grösse des Parlaments reizte mich: ein niederschwelliger Einstieg in einen Parlamentsbetrieb. Da ich kirchliche Angebote nutze, wollte ich mich auch in der Institution engagieren. Zudem freue ich mich, im Parlament Menschen zu treffen, die ich sonst nie kennenlernen würde, und daran mitzuwirken, wie sich unsere Kirche in der Gesellschaft weiterentwickelt.

«Was möchte ich erreichen?»

Ich möchte die Anliegen der Mitglieder aus dem Kirchenkreis sechs einbringen und dazu beitragen, dass unsere Kirche sichtbar und ansprechend bleibt. Besonders wichtig ist mir, Projekte zu unterstützen, die Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene ansprechen. Die Kirche soll für alle Generationen lebendig bleiben.