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Kunst & Kultur

Kartoffel – Wurzel der Zukunft

Wo die Geschichte auf die Zukunft unserer Ernährung trifft - eine Ausstellung in Zusammenarbeit mit dem Branchenverband «Swisspatat», unterstützt durch die «Stiftung für eine nachhaltige Ernährung durch die schweizerische Landwirtschaft».
03.08.2026Kirchenkreis eins
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Eine einzelne braune Kartoffel liegt mittig auf weißem Hintergrund mit schwarzem Text im Hintergrund.
Studio Geissbühler
Das Wichtigste auf einen Blick
Eine monumentale Installation aus Kartoffelkisten in der Zürcher Wasserkirche thematisiert Ernährungssicherheit und Klimawandel. Die Ausstellung läuft vom 3. bis 13. September 2026 und beinhaltet Wissenstransfer zur Geschichte der Kartoffel in der Schweiz. Die Veranstaltung endet mit einem Foodsave-Bankett am 20. September.

Eine monumentale Installation aus hölzernen Grosskisten mit Schweizer Kartoffeln besetzt im September die Zürcher Wasserkirche. Das Kulturprojekt «KARTOFFEL, die Wurzel der Zukunft» nutzt den Kirchenraum vom 3. bis 13. September 2026, um dringliche gesellschaftliche Themen wie Ernährungssicherheit, Klimawandel sowie die fundamentale Frage nach den Grundlagen unseres Lebens aufzunehmen.

Die Wasserkirche blickt auf eine Geschichte als erste Zürcher Stadtbibliothek, als Lager- und Markthalle und in jüngerer Geschichte als Kulturort zurück. In Bezug auf die Kartoffelinstallation interessiert vor allem die Nutzung als Kartoffelspeicher nach dem Ersten Weltkrieg. Das Projekt KARTOFFEL greift diesen historischen Faden auf und transformiert ihn in die Gegenwart: Was damals der Überlebenssicherung diente, ist heute Symbol für die ökologischen und sozialen Herausforderungen der modernen Lebensmittelproduktion. Hinter dem scheinbar einfachen Produkt verbirgt sich eine komplexe landwirtschaftliche Produktionsleistung, die durch Klimawandel und gesellschaftliche Erwartungen unter Druck gerät.

Ein Turm aus Kartoffelpaloxen dominiert die Szenografie von Simeon Meier. Flankiert wird das optische Statement von fundiertem Wissenstransfer: In Kooperation mit dem Branchenverband Swisspatat beleuchten Infotafeln die Geschichte der Kartoffel in der Schweiz.

Das Projekt wirkt nachhaltig weiter: Die Ausstellungs-Kartoffeln kommen dem Foodsave-Bankett auf dem Zwingliplatz am 20. September und der Schweizer Tafel zugute.

Mit freundlicher Unterstützung durch die «Stiftung für eine nachhaltige Ernährung durch die schweizerische Landwirtschaft». In Kooperation mit «Swisspatat».

Schwarzweißfoto von Innenraum mit Säulen, gestapelten Rübenhaufen und Reihen von flachen Behältern oder Kisten.
Die Wasserkirche als Lagerraum für Kartoffeln und andere Feldfrüchte, 1918. Adolf Moser

Öffnungszeiten Ausstellung

Vernissage

Do, 3. September 2026, 18 Uhr

Ausstellungsdauer

Fr, 4. September bis So, 13. September 2026
tgl. ausser montags, 14 bis 18 Uhr

Lange Nacht der Museen

Samstag, 5. September 2026, 18 bis 24 Uhr

In Zusammenarbeit mit dem Quartiertreff Altstadthaus sind Besuchende zwischen 18 und 20 Uhr eingeladen, für das Food-Save Bankett kreativ zu werden.
Ohne Anmeldung. Beschränkte Teilnehmerzahl.
Bei den für die Aktion verwendeten Kartoffeln handelt es sich um Kartoffeln «4. Qualität», also um Ausschussware, die nicht in den freien Verkauf gelangt.

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