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DENKFABRIK

DENKFABRIK

Denkfabrik - Karl Popper und der schwarze Schwan.

Wissenschaft kann nichts beweisen
Das Wichtigste in Kürze:
28.09.2026, 19:00–22:00 Uhr
elf | Zentrum Glaubten - Plenum, Riedenhaldenstrasse 1, 8046 ZürichNavigieren
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Quelle unbekannt - Gemeinfrei
Quelle unbekannt - Gemeinfrei

Die Denker der Aufklärung meinten, die Vernunft liefere mittels sinnlicher Wahrnehmung und gedanklicher Reflexion wahre Erkenntnis. In der Folge leitete die Wissenschaft des 19. Jahrhunderts aus der Untersuchung von Naturphänomenen allgemeingültige Wahrheiten ab. Auf dieser Grundlage behauptete sie, es gäbe so etwas wie Naturgesetze. Der Wiener Philosoph Karl Popper (1902-1994) hält diese Vorstellung von Wissenschaft für falsch. Er vertritt die Ansicht, dass unser Wissen über die Welt niemals absolut sicher ist, sondern grundsätzlich vorläufigen Charakter besitzt. Die Wissenschaft hat es nur mit Vermutungen zu tun, niemals mit Gesetzen oder Beweisen. Die Beschäftigung mit einem der einflussreichsten Denker des 20. Jahrhunderts ist nicht allein wegen seinem Wissenschaftsbild interessant. Im Vortrag wird auch auf Poppers Biografie und politische Theorie eingegangen. Zwei Weltkriege und die totalitären Systeme seiner Zeit schärften das Denken des österreichischen Juden. In dem berühmten Werk «Die offene Gesellschaft und Ihre Feinde» plädiert Popper für eine Demokratie frei von Ideologie und Totalitarismus.

ANMELDUNG
Bis Freitag, 25. September
peter.jost@reformiert-zuerich.ch
043 495 90 53

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