Urban und vielfältig: Kirchenkreis vier fünf

PORTRAITREIHE: BEAT SCHÄFER


Beat Schäfer war langjähriger Leiter des Bereichs Kirchenmusik an der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) und tritt nun in den Ruhestand. Dies bedeutet jedoch nicht das Ende seiner kirchenmusikalischen Tätigkeit.

Obwohl er Pfarrerssohn ist, hatte Beat Schäfer nicht unbedingt von Kindsbeinen an den Wunsch, die Kirchenmusik zu seiner Passion zu machen: «Ich würde eher sagen, meine Liebe zur Kirchenmusik wuchs mit mir», erzählt der Musiker schmunzelnd. Schäfer arbeitet gerne mit einer Gruppe von Menschen zusammen, und so lag es auf der Hand, dass er zur Schulmusik und zur Chorleitung kam: «Während 16 Jahren war ich Gymnasiallehrer und baute parallel dazu in Meilen eine Kantorei mit verschiedenen Chören auf.» 1994 wurde er Leiter der Kantorenschule Zürich und war seit 2006 Professor für Chorleitung und Leiter Kirchenmusik an der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK).

Überzeugende Arbeit als Kantor leisten zu können, hat für ihn viel mit Authentizität zu tun. «Meiner Meinung nach ist etwas vom wichtigsten, dass ein Kantor die Bedürfnisse der Gemeinde im Blick behält und sich selbst treu bleibt dabei. In der einen Gemeinde sorgt die Aufführung einer Bach-Kantate für Glücksmomente im Publikum, in der anderen Gemeinde stösst eine volkstümliche Aufführung auf mehr Begeisterung.» Beat Schäfer findet es natürlich, wenn eine Kirche auf ein musikalisch breites Angebot setzt, weil es eine stilistisch uniforme Gemeinde selten gibt. «Hier ist unsere enge Kooperation mit der Johanneskirche erwähnenswert: Verschiedene Studierende und Dozierende der ZHdK sind aktiv am kirchenmusikalischen Angebot der Johanneskirche beteiligt. Sie musizieren dabei in Offenen Mitsingvespern, singen Motetten, Kantaten, Gospels oder jazzige Songs und spielen auf der Orgel in allen Stilen vom 15. Jahrhundert bis heute.»

Beat Schäfer

Nebst seiner Tätigkeit an der ZHdK ist Schäfer ein gefragter Chor-Experte, leitet Singveranstaltungen und ist künstlerischer Leiter des Neuen Zürcher Kammerchores (nzük). So wird sein kirchenmusikalisches Engagement sicherlich auch nicht mit dem Erreichen des  Pensionsalters enden.

Tobias Willi, Organist der Johanneskirche, ist Schäfers Nachfolger an der Zürcher Hochschule der Künste.

«Tobias Willi ist einer der besten Organisten in der Schweiz. Ich bin ein Chorleiter, der seit 40 Jahren nicht mehr an einer Orgel sass – bei ihm ist es umgekehrt. Er ist ein Orgel-Fachmann, der sich im Bereich der Chorleitung einarbeiten wird. Ich freue mich sehr darüber, dass er hier meine Nachfolge antritt und sein breites Wissen weitergeben wird», sagt Beat Schäfer zum Abschluss.

Aktuell

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DÍA DE MUERTOS


Seit Tausenden von Jahren wird in Mexiko der Dia de Muertos, der Tag der Toten, gefeiert. Dieses Jahr auch in der Citykirche Offener St. Jakob, vom 26. Oktober bis 2. November.1717

IMPRESSIONEN AUS BANGLADESCH


Seit fünf Jahren unterstützt die Johanneskirche ein HEKS-Projekt in Bangladesch. Am Samstag, 24. Oktober, zeigen wir Impressionen von unseren eindrücklichen Reise ins Land.1717


Wöchentliche Dienstags­vesper in der Johannes­kirche

Dienstag, 27. Okt., 18.30 Uhr
«Der Geist macht lebendig»

Chorvesper mit Musik von Mendelssohn und Hofmeyr
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Pfrn. Ulrike Müller, Liturgie

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MASKENPFLICHT


Wir bitten Sie, bei allen Veranstaltungen in den Räumlich­keiten des Kirchen­kreises vier fünf die Masken­pflicht einzuhalten.

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STELLENINSERAT


Zur Ergänzung des bestehenden Teams an der Johanneskirche suchen wir eine

Pfarrperson
für ein Pensum von 80% - 100%

Teambewerbungen sind möglich

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