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VABENE – BESUCHSDIENST FÜR BETAGTE


Beim Besuchsdienst vabene erleben Freiwillige eine sinnvolle Tätigkeit, während die Besuchten soziale Kontakte aufbauen und pflegen können. Das Projekt bringt nicht nur diese Menschen zusammen, sondern unterstützt beim Aufbau eines Besuchsdienstes – und vermittelt gerontologisches Grundwissen für die Freiwilligen.

Menschen zu besuchen und zu begleiten, hat in der reformierten Zürcher Kirche Tradition. Das Projekt vabene der Fachstelle Alter und Generationen von der reformierten Landeskirche Zürich unterstützt interessierte Kirchgemeinden, politische Gemeinden oder Fachstellen dabei, einen eigenen Besuchsdienst für Betagte aufzubauen oder weiterzuentwickeln. Wer sich nach einem Infoabend für diese spannende Freiwilligenarbeit entscheidet, bekommt im Rahmen einer Schulungsreihe in Zusammenarbeit mit dem Institut Neumünster das wichtigste gerontologische Grundwissen mit auf den Weg.

Nach der Bildung der Paare durch die Verantwortlichen vor Ort finden die Besuche für eine unbefristete Zeitdauer in einem regelmässigen Rhythmus statt – wöchentlich, zweiwöchentlich, manchmal monatlich. Wie die Tandems ihre gemeinsame Zeit verbringen, ist unterschiedlich und sehr stark abhängig von den Wünschen, Interessen und Möglichkeiten der begleiteten Person. Manche trinken zusammen Kaffee und plaudern über Gott und die Welt, andere vertreiben sich die Zeit mit Gesellschaftsspielen. «Die Begegnung muss auch nicht bei den Besuchten daheim stattfinden», betont Cornelia Hochuli, Fachverantwortliche für vabene bei der reformierten Landeskirche. Manchmal scheuen sich Menschen, jemanden bei sich daheim zu empfangen.

Gewinn für beide Seiten

Die regelmässigen Besuche sind ein Gewinn für beide Seiten: Die Freiwilligen erleben eine sinnvolle Tätigkeit, während die Besuchten soziale Kontakte aufbauen und pflegen können. Die Engagierten hören zudem spannende Lebensgeschichten und sind dank regelmässig stattfindenden Tagungen und Weiterbildungsmöglichkeiten eingebunden in ein Umfeld von anderen Freiwilligen mit ähnlichen Interessen. «Die engagierten Personen sind häufig sehr beeindruckt von den älteren Leuten, die sie begleiten dürfen. Sie staunen darüber, wie sie mit dem Alter umgehen und was für Strategien sie entwickeln, um mit den veränderten Lebensumständen zurechtzukommen», sagt die Projektverantwortliche Cornelia Hochuli.

Sehnsucht nach mehr Kontakt und Teilhabe

2018 hat die reformierte Landeskirche das Angebot auf Menschen ausgeweitet, die in Alters- oder Pflegezentren wohnen. «Nicht nur daheim, sondern auch in Institutionen gibt es Menschen, die sich mehr Kontakt wünschen», so Cornelia Hochuli. Viele Menschen im höheren Alter erleben, dass die eigene Mobilität nachlässt, Partner oder gleichaltrige Freundinnen und Freunde sterben. Die Möglichkeiten der Teilhabe an einem sozialen Leben sind plötzlich eingeschränkt. Hinzu komme, dass die Einsamkeit in der Gesellschaft stigmatisiert wird. Aus diesem Grund kommt es auch selten vor, dass sich die Betroffenen direkt beim Besuchsdienst ihrer Gemeinde melden und den Wunsch äussern, regelmässig besucht zu werden. Vielmehr treten die in der Kirchgemeinde tätigen Sozialdiakon*innen oder Fachstellen wie Spitex oder Pro Senectute an den Besuchsdienst heran. Dieser klärt daraufhin den Bedarf bei der Person selbst und ihren Angehörigen ab. Der Besuchsdienst soll nicht zuletzt auch eine Entlastung für die Angehörigen sein. Dass die Besuchten sich per se einsam fühlen, ist hingegen nicht immer der Fall. Manche machen ganz einfach mit, weil ihnen neue Kontakte Lust und Freude bereiten.

Seit der Entstehung von vabene im Jahr 2011 haben an die vierzig Kirchgemeinden oder Gemeinden im Kanton Zürich von einer Ausbildungsreihe profitiert. Auch in den Kirchenkreisen sechs bis zwölf gehört das Angebot zum festen Bestandteil des kirchlichen Lebens. Und der Andrang ist gross: Erst ab dem Jahr 2023 können Kirchgemeinden, Gemeinden oder Fachstellen wieder eine Ausbildungsreihe mit vabene planen.


Besuchsdienst vabene

Zielgruppe: Betagte bzw. hochbetagte Menschen, die entweder daheim oder in Alters- und Pflegezentren wohnen.
Art der Unterstützung: Regelmässige Besuche mit dem Ziel, soziale Kontakte aufzubauen und zu pflegen. Zudem hat dieser Besuchsdienst einen niederschwelligen Beratungscharakter.
Zeitlich unbefristet.
Freiwillige: Oft bereits selbst im Pensionsalter, oft aber auch jünger. An sechs Terminen wird gerontologisches Basiswissen vermittelt und auf den Besuchsdienst vorbereitet.

Aktuell

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AUSWEITUNG CORONA-ZERTIFIKATSPFLICHT


Seit dem 13. September gelten neue Bestimmungen zur Eindämmung der Pandemie. Im Zentrum steht die Ausweitung der Zertifikatspflicht für Personen ab 16 Jahren. Die Zertifikatspflicht für Veranstaltungen in Innenräumen gilt auch für kirchliche Angebote. Gottesdienste mit bis zu 50 Personen sowie Aktivitäten von beständigen Gruppen mit bis zu 30 Personen sind unter Auflagen von der Zertifikatspflicht befreit. Weitere Informationen erhalten Sie direkt in Ihrem Kirchenkreis via Website oder telefonisch.

HILFE FÜR DAS QUARTIER


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Im Kirchenkreis neun baut Pfarrer Martin Scheidegger eine Jazzkirche auf.

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In dem Online-Gottesdienst reflektiert Pfarrerin Kathrin Rehmat das Thema Mut.05.09.2021

PFARRAMT DER KIRCHGEMEINDE KOMPLETTIERT


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Am 17. September feiern wir ein urbanes Erntedankfest, an dem unförmiges Gemüse und übrig gebliebenes Brot im Rampenlicht stehen.167930.08.2021

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Wir freuen uns, Ihnen die September-Ausgaben unseres reformiert.lokal präsentieren zu dürfen.23.08.2021