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FRÖHLICHE ERINNERUNGEN WACHRUFEN


Im Kirchenkreis sechs bietet die reformierte Kirchgemeinde Zürich wertvolle Anlässe für Demente und Menschen mit Gedächtnisschwierigkeiten an. Das Sing-Café ist eines dieser beliebten Angebote.

«Als ich hier anfing, war klar, dass ich neue Projekte lancieren und begleiten wollte.» Monika Hänggi ist Sozialdiakonin im Kirchgemeindehaus Oberstrass im Kirchenkreis sechs der reformierten Kirchgemeinde Zürich. Sie stellte zusammen mit der Spitex Zürich Limmat das Sing-Café auf die Beine: Jeden letzten Freitagnachmittag im Monat sind Menschen mit Gedächtnisschwierigkeiten und alle Interessierten eingeladen, zu singen und zusammen einen Wähenzvieri zu geniessen «Manchmal finden an die fünfzig Personen den Weg zu uns», sagt Monika Hänggi. Gestartet hätten sie das Sing-Café fünf Jahre zuvor mit acht Teilnehmenden.

Ein beliebtes Angebot

Christoph, 76 Jahre alt, ist jedes Mal dabei: «Ich habe schon früher gern gesungen und singe jetzt in einem Chor. Es bedeutet mir viel, dass ich immer noch regelmässig ins Sing-Café kommen kann.» Annelies kommt auch oft: «Ich helfe meiner Schwester, die dement ist, ins Sing-Café zu finden – und selbst singe ich auch gern.» Warum ist denn gerade Singen ein gutes Angebot für Demente? Monika Hänggi: «Das Gehör ist der letzte Kanal, der abgebaut wird. Singen lässt im Langzeitgedächtnis etwas anklingen, das Erinnerungen an fröhliche Feste oder Kinderlieder weckt.» Damit möglichst viele Menschen mit Gedächtnisschwierigkeiten am Anlass teilnehmen können, werden die Interessierten jeweils aktiv an den Anlass erinnert und die Spitex begleitet manche auf ihrem Weg. «Doch es kommt immer wieder vor, dass jemand am falschen Datum vor der Tür steht. Dann gibt’s einfach einen Kaffee im gemütlichen Foyer des Kirchgemeindehauses und einen Schwatz», so Monika Hänggi.

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Klare Struktur gibt Sicherheit

Dementen Menschen hilft es, wenn Abläufe immer gleich sind: Ab 14 Uhr kann man eintrudeln. Begleitet werden die Sängerinnen und Sänger am Klavier von Hans Egli, einem engagierten Profimusiker, der sie humorvoll durch die Lieder führt. Tamara Dübendorfer von der Spitex hat eine Gesangsausbildung und fungiert als Animatorin. Auf dem Programm stehen vor allem Klassiker; bei er Auswahl orientiert man sich an den Jahreszeiten und an den kirchlichen Feiertagen. Was auffällt, ist das hohe Gesangsniveau und die Konzentration der Singenden. Währenddessen riecht es bereits verführerisch gut nach frisch gebackenen Apfelwähen – diese bereiten die Lernenden der Spitex zu. Nach dem ausgedehnten Zvieri mit Zeit zum ungezwungenen Austausch geht um 16 Uhr das Singen in die zweite Runde, bevor der Anlass gegen 17 Uhr langsam ausklingt.

Demenzzentrum: Pläne für die Zukunft

Monika Hänggi hat nebst dem Sing-Café auch ein Tanz-Café für demente Menschen ins Leben gerufen. Auch andere Angebote im Kirchgemeindehaus Oberstrass sind durch die Initiative der umtriebigen Sozialdiakonin entstanden. Was hat Monika Hänggi noch vor für die Zukunft? «Mir schwebt eine Art Demenzzentrum vor, das ich mit der Spitex und anderen Institutionen zusammen aufbauen möchte. Denn die Arbeit mit Seniorinnen und Senioren sowie generationenübergreifende Projekte liegen mir am Herzen.» 

 

Lesen Sie auch das Interview mit Birte Weinheimer, Leiterin der Memory-Klinik Entlisberg in Zürich-Wollishofen: «Musik hilft Menschen mit Demenz».

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