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Die reformierte Kirchgemeinde Zürich spart Energie

Die reformierte Kirchgemeinde Zürich nimmt die aktuelle Energiesituation sehr ernst. Die Kirchenpflege hat zum Ziel gesetzt, mindestens 15 Prozent Energie zu sparen. Aus diesem Grund hat die reformierte Kirchgemeinde Zürich einen vierstufigen Massnahmenplan zur Energiereduktion ausgearbeitet. Hierfür sind mehrere Energiesparmassnahmen in die Wege geleitet worden, über die regelmässig berichtet wird.

JEDES GRAD ZÄHLT


In zwei praxisorientierten Schulungen erhalten Mitarbeitende des Betriebsunterhalts und der Sigristen-Teams wertvolle Inputs zum Energiesparen. Inhaltliche Schwerpunkte sind unter anderem der Umgang mit dem Heizungsthermostat und die Optimierung der technischen Gebäudeanlagen. Eine weitere Schulung zum Thema Beleuchtung ist geplant.

Piktogramme_Wintermassnahmen


Die Kirchgemeinde Zürich hat sich diesen Winter zum Ziel gesetzt, mindestens 15 Prozent Energie zu sparen. Wie mit einfachen Mitteln viel bewirkt werden kann, lernen Mitarbeitende des Betriebsunterhalts und der Sigristen-Teams derzeit im Rahmen von zwei praxisorientierten Schulungen. Die eine Schulung dauert eine intensive Stunde lang und hat die Heizung und ihren Temperaturregler – den Thermostaten – zum Thema. Nach einem allgemeinen Teil über die Energieknappheit und die hohen Kosten werden den Teilnehmenden im technischen Teil Aufbau und Funktionsweise des Thermostats näher gebracht. Was für eine Funktion hat die Feder? Und wo befindet sich der Sensor, der die Raumtemperatur misst? Was bedeuten die Zahlen von eins bis fünf auf dem Thermostatkopf? Und wann sollte man ihn ersetzen? Die erhöhte Aufmerksamkeit für den Thermostaten ist durchaus sinnvoll, denn: «Seine korrekte Bedienung ist die einfachste und effizienteste Energiesparmassnahme überhaupt», sagt Markus Mächler, Sicherheitskoordinator im Bereich Immobilien Facility Management.

Regelmässige Kontrolle der Thermostatköpfe

Die Teilnehmenden werden auch darauf sensibilisiert, Räume auf ihre Nutzung hin zu prüfen. «Im Eingangsbereich macht es zum Beispiel keinen Sinn, die Heizung voll aufzudrehen», so Renata Pakosta, Teamleiterin Bereich Immobilien Facility Management. Manchmal werden Räume auch an Externe vermietet, welche die Raumtemperatur nach ihrem Bedürfnis einstellen. «Hier sensibilisieren wir die Mitarbeitenden darauf, die Thermostatköpfe regelmässig auf die korrekte Temperatureinstellung zu kontrollieren.» Die Mitarbeitenden der Kirchgemeinde lernen auch, wann es Sinn macht, die Thermostatköpfe zu blockieren. Dann können die Raumnutzer:innen die Temperatur nicht mehr selbständig verstellen. Die Schulung wurde bereits dreimal erfolgreich durchgeführt, je nach Nachfrage sind weitere Durchgänge geplant. Auch eine Schulung zum Thema Beleuchtung ist geplant.

Wissenswertes für Zuständige der Haustechnik

Die zweite Schulung dauert einen ganzen Tag und behandelt die energetische Betriebsoptimierung. Sie richtet sich an Mitarbeitende, die an ihrem Standort für die technischen Anlagen zuständig sind – also für Heizung, Lüftung und Klimaanlage. Die Teilnehmenden erfahren, welche Faktoren sie beeinflussen können, um den Energieverbrauch zu senken und gleichzeitig dem Wohlbefinden der Raumnutzer:innen Sorge zu tragen. Ein inhaltlicher Schwerpunkt ist beispielsweise die Einstellung der Heizung für eine gestufte Nachtabsenkung. Bei dieser Methode senkt sich die Temperatur ab 20 Uhr abends stufenweise um zwei Grad ab, bis sie ein bestimmtes Level erreicht hat. Anschliessend steigt sie wieder an, bis am Morgen die Ausgangstemperatur erreicht ist. «Das ist vertretbar – und pro Grad lassen sich sechs bis zehn Prozent Energie sparen», sagt Renata Pakosta.

Positives Echo der Teilnehmenden

Mit dem Echo auf die Schulungen ist die Immobilienmanagerin sehr zufrieden. «Ich habe Feedbacks bekommen, dass die Teilnehmenden im Anschluss gleich an ihren Standort zurückgingen, um zu prüfen, wo sie beim Energiesparen ansetzen können.» Auch hilfreiche Tipps und Tricks in der Nutzung der Büroinfrastruktur werden den Teilnehmenden weitergegeben – zum Beispiel Kippfenster nicht offen stehen zu lassen oder über Nacht die Rollläden zu schliessen, um nächtlichen Wärmeverlust zu verhindern. Die Geschäftsstelle geht hier mit gutem Beispiel voran, erzählt Renata Pakosta: «Bei uns im Büro ist es frisch. Ich trinke derzeit viel heissen Tee und ziehe mich warm an.»


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