Kirchenkreis sieben acht – schön, dass Sie da sind!

WORT UND MUSIK ZUR JOHANNISNACHT


SO 20.06.21
20:00 – 21:00
Kreuzkirche, Dolderstrasse 60, 8032 Zürich, Lageplan

Wort und Musik zur Johannisnacht

mit Pfarrerin Heidrun Suter-Richter und dem Cello-Trio : Flurin Cuonz, Gian Andri Cuonz, Reto Cuonz Anmeldung

Die Johannisnacht ist die kürzeste Nacht des Jahres, der Sommer fängt an, die Sonne steht auf ihrem Höhepunkt und im Dunkel der Nacht leuchten die Glühwürmchen.

Musikalisch wird Musik des 19. Jahrhunderts für drei Violoncelli in dieser Nacht in der Kreuzkirche lebendig ins Zentrum gerückt.

Zur diesjährigen Johannisnacht Wort und Musik finden sich zum Cello-Trio Flurin, Gian-Andri und Reto Cuonz mit Werken von J.J. Friedrich Dotzauer (1783-1860) und Jacques Offenbach (1819-1880). Die beiden Komponisten waren zu ihrer Zeit angesehene Cellovirtuosen und daher bestens vertraut mit all den zahlreichen Ausdrucksmöglichkeiten und Klangfarben ihres Instruments. Dadurch entstanden massgeschneiderte Kompositionen mit vielfältigen, dem Instrument entsprechenden Affekten - Emotionen kunstvoll in Musik gegossenen.

Die Idee, diese selten gehörte und zu diesem Anlass wunderbar passende Musik zu spielen, entstand familienintern. Flurin (1986*), Gian-Andri (1999*) und Reto Cuonz (1956*) sind alle professionell mit dem Violoncello verbunden.

Flurin Cuonz, Winterthur Schweiz. Erster Violoncello-Unterricht mit 8 Jahren bei Alfred Felder. 2001 Wechsel zu Rebecca Firth, Musikschule Konservatorium Zürich. Setzt nach der Matura, 2006, das schon im Jahr zuvor begonnene Studium bei Thomas Grossenbacher in Zürich fort und erwirbt 2009 das Lehrdiplom mit Auszeichnung. Danach, 2012, bei Clemens Hagen in Salzburg den Performance Master, ebenfalls mit Auszeichnung.

Bereits während des Studiums erspielt sich Flurin Cuonz diverse Wettbewerbspreise, u.a. den 1. Preis am Cellowettbewerb Enrico Mainardi an der Universität Mozarteum Salzburg, 2010, und den 1. Preis des Kiwanis- Wettbewerbs für Violoncello an der Zürcher Hochschule der Künste, 2008. Aus einer Reihe von Studienpreis-Wettbewerben: Musikpreis der Kiefer Hablitzel Stiftung, 2012, Studienpreise beim Instrumentalmusik-Wettbewerb des Migros-Kulturprozentes, 2009 und 2010, und Aufnahme in die Konzertvermittlung des Migros Kulturprozentes. Nach erfolgreichem Praktikum 2008/09 wird er als Zuzüger/Aushilfe am Tonhalle Orchester Zürich akkreditiert.

Im Zentrum seines kammermusikalischen Schaffens steht das Trio Rafale, dessen Cellist er seit der Gründung 2008 ist. Das Trio Rafale konnte 2011 in Melbourne und 2014 in Osaka an zwei der renommiertesten Wettbewerbe für Kammermusik überzeugen und erspielte sich da wie dort den 1. Preis. Es folgte eine rege Konzerttätigkeit weltweit. Neben regelmässigen Auftritten im deutschsprachigen Raum gastierte das Trio auch in Frankreich, England, Tschechien, Russland, Japan, Korea, Australien und auf Hawaii. Nebst weiteren Kammermusikprojekten und Soloauftritten hat Cuonz von September 2014 bis Februar 2015 eine Ad-Interim-Stelle als Solocellist im Musikkollegium Winterthur inne. Regelmässig gastiert er als Solocellist, u.a. bei den Bamberger Symphonikern, dem Sinfonieorchester Wuppertal, der Camerata Salzburg und dem Mahler Chamber Orchestra. Wertvolle Anregungen verdankt Flurin Cuonz namentlich auch Eckart Heiligers, Rainer Schmidt, Christian Proske, Alexander Neustroev, Christophe Coin und Bernhard Greenhouse. Er spielt ein Violoncello von Peter Westermann aus dem Jahre 2003.

 

Gian-Andri Cuonz wurde in Winterthur in der Schweiz geboren. Er erhielt seinen ersten Cello-Unterricht mit 8 Jahren bei Alfred Felder. Mit 12 Jahren wechselte er zu seinem Bruder Flurin Cuonz und war von 2018 bis 2020 in der Klasse von Prof. Orfeo Mandozzi an der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK). 2019 bis 2020 war er bei Martin Zeller als Vorstudent im Barockcello-Unterricht. Nebenbei wurde er in Gesang, Cembalo und Komposition ausgebildet. Seit Oktober 2020 studiert Gian-Andri Cuonz im Bachelor Barockcello bei Prof. Werner Matzke mit Nebenfach Gambe bei Prof. Lorenz Duftschmid an der Hochschule für Musik Trossingen. Aufgrund von Selbststudium arbeitet Gian-Andri Cuonz ausserdem nebenberuflich als selbständiger Noteneditor von unbekannten Handschriften.

Von 2015-2020 war er Cellist im Winterthurer Jugendsinfonieorchester. Im Dezember 2019 spielte Gian-Andri erfolgreich als Praktikant im Barockorchester ensemble la fontaine mit und im März 2020 als Zuzüger/Aushilfe im Barockorchester der ZHdK. Im April 2021 hatte Gian-Andri Cuonz die Möglichkeit ein Solokonzert von Vivaldi mit einem Alumni Orchester der Hochschule Trossingen aufzunehmen. Mit dem gleichen Konzert wird er an der AEC Early Music Platform 2021 in Trossingen auftreten.

Gian-Andri Cuonz hat diverse Preise an Jugendmusikwettbewerben gewonnen. Unter anderem am Schweizer Jugendmusikwettbewerb 2017 einen 1. Preis mit Auszeichnung in der Kategorie Kammermusik vor 1750.

Gian-Andri spielt auf einem Barockcello von Barak Norman aus dem Jahre 1715.

Weitere Anregungen erhielt er von Maurice Steger, Mauro Valli und Anton Steck.

Reto Cuonz, Kirchenmusiker an der Kreuzkirche und Cellist in Braunwald aufgewachsen, besuchte nach dem Lehrerseminar die Kantorenschule bei Jakob Kobelt und die Dirigierklasse von Olga Géczy. Er studierte Violoncello bei Claude Starck an der Musikhochschule Zürich. Bei Christophe Coin in Paris und in dessen Celloklasse an der Schola Cantorum Basiliensis spezialisierte er sich auf das Barockcello. Seine rege Konzerttätigkeit – in den vergangenen Jahren vor allem im Quartett und Orchester ad fontes und später unter dem Namen „Ensemble la fontaine“ – führte ihn in viele Länder Europas. Mitwirkung als Barockcellist in verschiedensten Formationen, u.a. Parlement de Musique Strasbourg, Sonetto Spirituale, Turchini Concort und Ensemble L’Arcadia. Er unterrichtete an den Musikschulen Winterthur und Glarus. Als Kirchenmusiker, Chorleiter und Dirigent wirkt er an der Kreuzkirche Zürich-Hottingen im Kirchenkreis sieben acht, wo er auch das 1998 von ihm gegründete semiprofessionelle Vocalensemble Hottingen Zürich leitet. 2006-2014 dirigierte er zudem den Chor „capella musica loquens“. Er leitete die Chorwochen 2012, 2016 und 2019 im Rahmen der Musikwoche Braunwald.  Seit 2015 ist er Leiter des Glarner Kammerorchesters und hat anfangs 2017 die Leitung des Kammerchors Gaudeamus in Einsiedeln übernommen.

Cuonz

Foto von Swantje Kammerecker

 

 

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Der Dichter Elazar Benyoëtz, 

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Samstag 3. Juli, 18 Uhr
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