Die Kirchenmusikerin von Saatlen und Schwamendingen, Sofija Grgur, und der Kichenmusilker von Oerlikon, Christian Gautschi, erfreuen Sie mit verschiendenartigen Konzerten.

Aufgezeichnete Konzerte können Sie hier nochmals anhören

«THE SILVER SWAN»


Der silberne Schwan ist das berühmte Madrigal von Orlando Gibbons (1583–1625). Im Text des anonymen Autors geht es darum, dass Schwäne vor ihrem Tod den letzten Gesang anstimmen. Die letzte Zeile des Gedichts lautet: «Jetzt leben mehr Gänse als Schwäne, mehr dumme als weise.» Dies  wird allgemein als Kommentar zum Niedergang der spätelisabethanischen Musiktradition verstanden. So führt das Konzertprogramm durch eine Zeit des Umbruchs und der kulturellen Blüte, als am englischen Hofe das Haus Stuart die Macht erlangt, und als die Renaissancemusik in den Barock übergeht.

Ferrabosco der Jüngere (1575–1628) komponierte erst noch unter Elisabeth I. Später bildete er den Sohn des Königs Jakob I aus. Seinem Wunsch, zu seinen Wurzeln nach Italien zurückkehren zu dürfen, wurde vom König nie entsprochen. Bekannt wurde er als Gambist und für seine Kompositionen  für das Gambenconsort.
Der «Letzte der Virginalisten» Thomas Tomkins (1572–1656) wurde neben Orlando Gibbons Organist an der Chapel Royal unter König Jakob I. Als Gibbons starb, musste er allein für die Feierlichkeiten anlässlich des Begräbnisses von Jakob I und zur Krönung von Charles I sorgen. Tomkins lebte in einer kulturellen Blütezeit und hinterliess einen unglaublich grossen Schatz an Tasten-, Intrumental- und Vokalmusik.
Matthew Lockes (1621–1677) Schaffen begann nach dem Englischen Bürgerkrieg, wo er sich nach der Kammermusikvor allem dem Musikdrama zuwandte. Ab den 1660er-Jahren wirkte er am Hofe Karls II. Dort schrieb er viele Schauspielmusiken und Masques und die ersten Opern Englands, die die Masque ablösen würden.
Die Englische Masque war ein Vorläufer zur Oper. Das höfische Maskenspiel war im 16. / 17. Jahrhundert sehr beliebt. Die Masque vereinte in England erstmals Dichtung, Musik, Tanz, Kostüm, Bühneneffekte und Architektur. Vorbehalten war sie ausschliesslich für die Aufführung am Hof des Königs. Im Gegensatz zur Oper waren Drama und Musik getrennt, die Musik hatte also keinen Anteil am dramaturgischen Geschehen. Die Masque endete im «Main Dance», eine Art Ball, wo nach der Demaskierung auch das Publikum mittanzte. Alle namhaften Komponisten der Zeit schrieben solche Tänze. Einige daraus ergänzen das Konzert auf tänzerische Manier.


Aline Arman, Blockflöte
Christian Gautschi, Cembalo & Orgel

Aktuell

Die Kirchenmusikerin von Saatlen und Schwamendingen, Sofija Grgur, und der Kichenmusilker von Oerlikon, Christian Gautschi, erfreuen Sie mit verschiendenartigen Konzerten.

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ONLINE-KONZERT «(T)RAUMTÄNZEREIEN»


Andrea Jost (Texte) und Christian Gautschi (Orgel) möchten Sie am Sonntag, 14. März um 17 Uhr verzaubern

1794

DIE GROSSE GRAND PRIX EUROVISION DE LA CHANSON-GALA


Orgelkonzert mit den schönsten Melodien aus über 60 Jahren Grand Prix. Sonntag, 11. April, Kirche Oerlikon, 16 Uhr und 17.15 Uhr

 

1794

«NOSFERATU»


Stummfilm (1922) mit live Orgelmusik

Sonntag, 31. Oktober, 17 Uhr, Kirche Oerlikon

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«PSALM DER NACHT»


Konzert für Sopran und Orgel

Sonntag, 23. November, 17 Uhr, Kirche Oerlikon

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