Aktuelles aus dem Kirchenkreis elf

SCHUTZ UND RETTUNG ZÜRICH


Aus der Blaulichtorganisation «Schutz und Rettung Zürich»

Wuhan, die weitläufige Hauptstadt der zentralchinesischen Provinz Hubei, ist ein Handelszentrum am Jangtse- und Han-Fluss. Die Stadt umfasst zahlreiche Parks und Seen, so auch die grosse, malerische Ostsee. Das nahe Hubeiprovinzmuseum zeigt Gegenstände aus der Zeit der streitenden Reiche, darunter den Sarg des Markgrafen Yi von Zeng und ein bronzenes Glockenspiel aus seinem Grab aus dem 5. Jh. v. Chr. Die Stadt zählt über 11 Mio. Einwohner. Eine Stadt, welche ich gerne einmal besuchen möchte.

In dieser schönen Stadt hat das Coronavirus seinen Ursprung. Ein Virus und eine Stadt, welche uns lange und bestimmt noch über Generationen in Erinnerung bleiben werden.

Schutz und Rettung Zürich als grösste zivile Rettungsorganisation der Schweiz und mitverantwortlich für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger in der Stadt Zürich, beobachtet den Ausbruch und die Entwicklung der Verbreitung des Virus sehr genau. So wurden bereits sehr früh Informationen und Sicherheitsanweisungen an unsere Mitarbeitende gegeben. Wir sind gut auf die bevorstehende Herausforderung vorbereitet.

Ich erinnere mich noch genau, als am 03. Februar 2020 der erste Flieger mit einem Passagier an Board, mit Verdacht auf einen Corona Infekt, in Zürich landete. Es wurden alle Sicherheitssysteme hochgefahren und Schritt für Schritt nach Checkliste abgearbeitet. Der Einsatz verlief sehr gut und wir sahen, dass an alles gedacht wurde. Nun sind wir direkt und spürbar betroffen. Im Laufe der weiteren Tage kam das Virus immer näher und schon bald hatten wir den ersten infizierten Patienten in der Schweiz. Die Kernstäbe, Führungs- und Pikettorganisationen innerhalb von Schutz und Rettung Zürich funktionieren seit einigen Wochen sehr gut und sind mit der Planung der nötigen Schritte bis anhin voraus. So konnten wir bereits viele Entscheidungen und Massnahmen mit der nötigen Ruhe und Weitsicht umsetzen. Die Ausfälle bei den ausrückenden Mitarbeitenden sind aktuell sehr gering und können noch aus dem regulären Bestand gedeckt werden. Es ist jedoch wohl eine Frage der Zeit, bis sich die Situation ändert. Aber keine Sorge, auch hier wurden bereits diverse Varianten ausgearbeitet und liegen in der Schublade bereit. Wir haben alle Mitarbeitende, welche durch ihr Alter oder Vorerkrankungen zu den vulnerablen Gruppen gehören, in den Urlaub bzw. wo möglich ins Homeoffice geschickt. Als Arbeitgeber ist es unsere Aufgabe und Pflicht, unsere Mitarbeitenden, gerade in dieser ausserordentlichen Lage, bestmöglich zu schützen. Mir ist es wichtig, mit Mitarbeitenden in dieser Situation in Verbindung zu bleiben. Wir dürfen niemanden vergessen und nicht alleine lassen. In den nächsten Tagen, Wochen und Monaten müssen wir weiter gut zu und aufeinander schauen und uns gegenseitig unterstützen. Nur gemeinsam können wir diese für uns ungewohnte Situation meistern. Wir sollten diese Gelegenheit und die Zeit nutzen, uns wieder einmal vertiefte Gedanken zum eigenen Leben zu machen. Wo stehe ich, was habe ich schon erreicht oder was sind meine Ziele, welche ich unbedingt noch erreichen möchte?

In diesem Sinn wünsche ich allen Leserinnen und Leser in dieser Situation die nötige Gelassenheit. Ich kann ihnen versichern, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Schutz und Rettung Zürich täglich ihr Bestes geben.

Alex Hügi, Abteilungsleiter Verlegungsdienst bei Schutz und Rettung Zürich und Mitglied der Kirchenkreiskommission

Aktuell

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PREDIGT AM SONNTAG


24. Mai   /   Pfn. Esther Gisler Fischer

«Jesus und der Sturm»

Wir freuen uns, wenn Sie mit Ihrer Kollekte die Interessen aller Roma unterstützen.
PC 30-15313-1

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Abkündigungen

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MUSIKALISCHER LECKERBISSEN


24. Mai 2020

Musikliebhaber aufgepasst!

Hier können Sie jeden Sonntag ein neues Musik-Video hören. Lassen Sie sich überraschen.
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KONFIRMATION 2020


Die Konfirmation des aktuellen Jahrgangs wurde verschoben vom 14.Juni auf den 27.September 2020!1

GEDANKEN ZUR WOCHE


18. Mai 2020

Hoffnung

Pfarrer Urs Niklaus spricht über die Bedeutung von Hoffnung.
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PLAUDER- UND SEELSORGE-TELEFON


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AUF WELTREISE



«EINGESPERRT»
Kurzbericht von Christian Halser

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GEDANKEN ZU CORONA ..




von der Kirchenkreiskommissionspräsidentin
an die Gemeindemitglieder

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Viel Spass beim Lesen!