Kandidierende Kirchenpflege für die Wahl am 3. April 2022

Die Kirchenpflege ist das leitende und vollziehende Organ der Kirchgemeinde (Exekutive). In den Erneuerungswahlen am 3. April 2022 werden die sieben Mitglieder inklusive Präsidentin oder Präsident neu gewählt.

Folgende Personen kandidieren für die Kirchenpflege.

Hegnauer Annelies
kandidiert für Präsidium Kirchenpflege
bisher
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Master Corporate Communication

Als Leiterin des Corona-Stabs beschäftigt mich die Pandemie seit Amtsantritt als Präsidentin. Die Kirchgemeinde soll den Menschen dienen und für sie da sein. Ich möchte bewirken, dass wir uns wieder auf das Gemeinsame konzentrieren. Die Kirchgemeinde Zürich soll offen, solidarisch, sichtbar und erlebbar sein und alle Generationen erreichen. Sie muss die spirituellen, sozialen und gesellschaftlichen Strömungen wahrnehmen und aufgrund derer Bewährtes weiterentwickeln und Innovationen fördern.

Becker Barbara
bisher
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Agrarwissenschaftlerin (pensioniert)

Bereits bisher habe ich mich im Ressort Pfarramtliches dafür eingesetzt, dass wir der Verkündigung und Spiritualität Raum geben. Die Kirchgemeinde Zürich ist dafür gut gerüstet mit einer hohen Präsenz unserer Pfarrer:innen vor Ort sowie neuen Gemeinschafts- und Gottesdienstformen. In der nächsten Legislaturperiode möchte ich den Prozess Vision 2030 zur Entwicklung der Identität der Kirchgemeinde Zürich und dessen theologische Begleitung unterstützen.

Braunschweig Michael U.
bisher
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Dr. theol., Habilitand am Institut für Sozialethik der Universität Zürich

Lebensnah, aktuell, zugänglich und positiv überraschend: So soll unsere Kirche wahrgenommen werden. Als junger Familienvater sehe ich, dass es uns oft noch nicht optimal gelingt, auf die Bedürfnisse von Familien einzugehen. In der neuen Amtsperiode gilt es auch, mutig in die Zukunft zu blicken: Wir entwickeln ein gemeinsames Zielbild, eine «Vision 2030». Diese soll breit abgestützt sein, Antworten bieten auf die Frage, wer wir sind und wofür wir stehen und Orientierung bieten in unserem Handeln.

Bretscher Claudia
bisher
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Juristin

Mein Herz schlägt für die Diakonie. Gemeinschaft und Solidarität zu fördern, erachte ich als zentrale Aufgabe der Kirche. Dazu gehört auch, die laufenden Projekte voranzutreiben, beispielsweise das Haus der Diakonie, das zu einem Zentrum gelebter Solidarität und Drehscheibe für die gesamtstädtische Diakonie werden soll. Mit ihren motivierten Mitarbeitenden, ihrem Freiwilligennetz und ihren Räumen an bester Lage verfügt unsere Kirchgemeinde über ein riesiges Potenzial.

Hauser Michael
bisher
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Dipl. Architekt ETH/MBA, Unternehmer

Ich setze mich dafür ein, Kirchenleben und gesellschaftliche Entwicklung aufeinander abzustimmen. Mein Ziel ist, unsere Räume vermehrt auszulasten. Unsere neue Vermietungsplattform erleichtert allen den Zugang. Bei Umnutzungen stehen für mich öffentliche Zwecke im Vordergrund. Wohnungen werden nach transparenten Kriterien vermietet. Ausserdem sollten wir uns Gedanken zur Form eines zeitgenössischen – vielleicht gar interreligiösen – neuen Besinnungsraumes machen.

Obrist Simon
neu
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Diakon und Gastronom

Ich bin für eine starke Diakonie, vielseitige Gottesdienste und mutige Projekte. Menschliche Nähe und Zugehörigkeit zu vermitteln, ist zentral. Gastfreundschaft hat eine sehr hohe Bedeutung. Im Wandel sehe ich die Chance, unsere starke Tradition gemeinsam mit den jungen Generationen zu entfalten. Ich sehe die Kirche der Zukunft als attraktive Alltagskirche, denn Kirche ist vielerorts: Im Ausüben einer Cafébar, eines Co-Working-Spaces oder im Betreiben einer Kulturbühne.

Peter Res
bisher
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Pfarrer und Ethiker

Wo immer ich arbeite, leiten mich drei Werte: liberal, sozial, nachhaltig.
Liberal bedeutet für mich, mit den besten Argumenten, kompetentestem Fachwissen und pragmatischer Erfahrung gemeinsam um Lösungen für das Gemeinwohl zu ringen.
Sozial. Wir helfen denen, die es brauchen: unkompliziert, menschlich, nah. Für den Nächsten, die Nächste – und auch für die Übernächsten.
Nachhaltig. «Fotovoltaikanlagen auf allen unseren dafür geeigneten Dächern!» Das ist in meinen Augen das Gebot der Stunde.
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