Modern, nachhaltig und am Puls der Mitglieder

Von A wie «attraktiv» bis Z wie «zeitgemäss» sollen die kirchlichen Angebote sein. So lautet eines der Ziele, das die Kirchenpflege in ihrer strategischen Planung festgeschrieben hat. Das siebenköpfige Gremium verabschiedete in einem strukturierten Prozess fünf Leitsätze, denen knapp zwei Dutzend Ziele zugeordnet sind.

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Zurzeit hat die Kirchgemeinde Zürich die Stellen Geschäftsführer:in und Kirchgemeindeschreiber:in ausgeschrieben. Wir freuen uns über Bewerbungen.

RAUM FÜR INTERRELIGIÖSE BEGEGNUNGEN


Im Rahmen der «Woche der Religionen» zeigt die Kirchgemeinde Zürich ihre Vielseitigkeit – mit einer Fotoausstellung über Freundschaften, dem Diakonie-Tag und einem Diskussionsabend über Wiedergeburt.

«Die Menschen auf den Fotos sind heute alle fünf Jahre älter», sagt Jacqueline Sonego Mettner und lacht. Die Pfarrerin ist neu aus Meilen in den Kirchenkreis zwei gezogen – und hat bereits erste Kontakte zur jüdischen Gemeinschaft geknüpft. Auf den grossformatigen Bildern der Fotoausstellung «Tag für Tag näher» sind jeweils zwei Menschen aus Zürich zu sehen, die eine Freundschaft verbindet – und die sich der jüdischen beziehungsweise der muslimischen Glaubenstradition zugehörig fühlen. Ins Leben gerufen wurde die Ausstellung vor fünf Jahren im Rahmen des Projekts «Respect» von der Organisation Nation Coalition Building Institute Schweiz (NCBI), die sich seit Jahren gegen Muslim- und Judenfeindlichkeit engagiert. «Die Idee, die Ausstellung wiederaufleben zu lassen, ist von jüdischer Seite an mich herangetragen worden», erzählt Jacqueline Sonego Mettner.
Woche_der_Religionen©RespectNCBI Muris Noam A©RespectNCBI  

Fotoausstellung «Tag für Tag näher»

Besonders freut sich sie sich darüber, dass anlässlich der Vernissage am 8. November auch die porträtierten Menschen vor Ort sein und etwas über die Entstehungsgeschichte und das Wachsen ihrer Freundschaft erzählen werden. Das vielleicht bekannteste dieser Zweiergespanne ist Rabbiner Noam Hertig und Imam Muris Begović: Die beiden Geistlichen haben in der Vergangenheit gemeinsam Events für Jugendliche organisiert – daraus hat sich eine interreligiöse Freundschaft entwickelt. Für ihr Engagement im interreligiösen Austausch haben sie im Jahr 2018 den Dialogpreis der Schweizer Juden erhalten. Als weiteres Highlight des Abends wird es eine interreligiöse Begegnung mit einigen Konfirmanden aus dem Kirchenkreis zwei und der Jugendgruppe der Israelitischen Cultusgemeinde Zürich (ICZ) geben. «Der Abend soll Anstoss für neue Begegnungen und Freundschaften bieten», sagt Jacqueline Sonego Mettner. Und fügt an: «Vor meiner Zeit soll es hier im Kirchenkreis zwei einen intensiven jüdisch-christlichen Austausch gegeben haben. Diesen würde ich gern wieder aufleben lassen.»

Diakonie-Tag im Rahmen des Corona-Manifests

Ein Schlagabtausch der besonderen Art findet am 11. November im Grossmünster statt – ebenfalls mit Gästen aus unterschiedlichen Welten: Sechs Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Religion begegnen sich am 11. November 2021 anlässlich des Diakonie-Tags im Grossmünster – mit dem Ziel, an einem weltlichen sowie einem interreligiösen Panel die Auswirkungen der Pandemie auf die Gesellschaft zu reflektieren. Mehr zum Diakonie-Tag finden Sie hier.

Wi(e)dergeburt – interreligiöser Diskussionsabend

Auch der Kirchenkreis zwölf bringt am Martinstag Menschen aus verschiedenen Glaubenstraditionen im Rahmen eines Diskussionsabends an einen Tisch. Beleuchtet wird das Thema Wi(e)dergeburt. Journalist und SRF-Moderator Dr. Norbert Bischofberger hat dazu promoviert und stellt den Reinkarnationsgedanken in seiner westlichen Form vor, Imam Fahredin Bunjaku von der albanischen Moschee berichtet, wie die Jenseitsvorstellungen im Islam aussehen und Dr. Jiri Dvoracek, Pfarrer im Kirchenkreis zwölf, spricht darüber, was die Bibel zum Thema zu sagen hat – die sich übrigens äusserst zurückhaltend gibt. Biologin Selina Knöpfli bringt zu guter Letzt noch die naturwissenschaftliche Seite in die Diskussion ein.

«Am Ende haben wir vier verschiedene Blickwinkel auf das Thema», sagt Dr. Jiri Dvoracek. Die Zuhörenden sollen nicht nur oberflächlich mit dem Thema in Berührung kommen, sondern etwas tiefer eintauchen, Parallelen und Differenzen entdecken und ihr eigenes Bewusstsein schärfen. «Es soll also kein Wischi-Waschi-Eintopf werden, sondern ich freue mich darauf, dass wir gut miteinander streiten und diskutieren können», sagt Jiri Dvoracek. Natürlich gehe es dabei nicht um Rechthaberei – denn letztendlich soll das Publikum Gelegenheit bekommen, mittels kritischer Fragen an die eigene sowie die fremde Tradition eine eigene Position zu finden.



Vernissage Fotoausstellung «Tag für Tag näher»
Montag, 8. November 2021
18.30 – 21.00 Uhr

Kirchgemeindehaus Bederstrasse 25, 8002 Zürich
Anmeldung per E-Mail bei Jacqueline Sonego Mettner

Einladung zur Begegnung bei koscherem Catering.
Der Anlass findet mit Covid-Zertifikat (3G) statt.
Die Teilnahme ist kostenlos.

 


Diakonie-Tag
Donnerstag, 11. November 2021 im Grossmünster
10-13 Uhr

In einem weltlichen und einem interreligiösen Panel lässt der Resonanzkörper Kirche die verschiedenen «Corona-Welten» aus Politik, Wirtschaft und Religionen sich aneinander reiben.
Protokoll von Patti Basler
Kulturelle Einlage Vera Kaa
Moderation Esther Girsberger

Der Anlass findet mit Covid-Zertifikat (3G) statt.
Die Teilnahme ist kostenlos


Wi(e)dergeburt. Interreligiöser Diskussionsabend
Donnerstag, 11. November 2021
19.00 – 20.30 Uhr

Kirchenzentrum Saatlen, Saatlenstrasse 240, 8050 Zürich

Der Anlass findet mit Covid-Zertifikat (3G) statt.
Die Teilnahme ist kostenlos.


Das komplette Programm der Woche der Rligionen finden Sie hier.

Aktuell

Modern, nachhaltig und am Puls der Mitglieder

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